DSJ sucht einen neuen Geschäftsführer

von ChessBase
09.11.2020 – Die deutsche Schachjugend sucht einen neuen Geschäftsführer. Qualifizierte Schachfreunde, am besten mit Erfahrung in der Jugendarbeit, können sich hier beim Vorsitzenden der Deutschen Schachjugend, Malte Ibs, bewerben. Der Dienstort ist Berlin, mit Möglichkeiten für Dienstreisen und Home Office. Zur Ausschreibung:

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Stellenausschreibung

Geschäftsführer (m/w/d)

Die Deutsche Schachjugend (DSJ) ist der Jugendverband des Deutschen Schachbunds und Mitglied in der Deutschen Sportjugend. In der DSJ sind fast 30.000 Jugendliche in 17 Landesschachjugenden und ca. 2.600 Vereinen organisiert. Zentrale Aufgaben der DSJ-Jugendarbeit sind die Organisation des Schachspiels als Bildungsangebot, als Freizeitbeschäftigung und sportlicher Wettkampf. Die DSJ befindet sich in der Gründungsphase eines eingetragenen Vereines innerhalb des Deutschen Schachbunds. Im Rahmen der Gründung als eingetragener Verein wird die Position des
Geschäftsführers (m/w/d) in Vollzeit neu besetzt.

Ihre Aufgaben:

  • Führung der DSJ-Geschäfte und Leitung der Geschäftsstelle (aktuell zwei Mitarbeiter:innen) im Auftrag und nach Weisung des DSJ-Vorstands
  • Intensive Zusammenarbeit mit DSJ-Vorstand und -Gremien; Organisatorische und verwaltungstechnische Unterstützung der Gremienarbeit
  • Außenvertretung der DSJ (mit rechtsgeschäftlicher Vollmacht) und Interessenvertretung anderen gegenüber (z.B. Deutsche Sportjugend)
  • Eigeninitiative und eigenständige Identifikation und Bearbeitung von schachjugendrelevanten Themen; Mitwirkung bei der strategischen Ausrichtung der DSJ im Rahmen der DSJ-Satzung sowie Kommunikation der DSJ-Strategie und -Interessen 
  • Aufstellung und Kontrolle des DSJ-Haushaltes in Zusammenarbeit mit dem (ehrenamtlichen) Finanzreferenten, der (ehrenamtlichen) Finanzreferentin
  • Beantragung und Abwicklung der Fördermittel der Deutschen Sportjugend sowie Akquise weiterer Förder-, Eigen- und Drittmittel
  • Beratung und Ausbildung auf allen Organisationsebenen; deutschlandweite Zusammenarbeit mit Vertretern von Vereinen und Verbänden sowie Eltern und außerschachlichen Kooperationspartnern
  • Aufnahme und Berücksichtigung neuer Entwicklungen in der (sportlichen) Jugendbildung, Jugendforschung und Jugendpolitik


Ihr Profil:

  • Sie verfügen über rechtliche und kaufmännische Kenntnisse sowie über ein abgeschlossenes Studium mit Bezug zum Stellenprofil (oder eine vergleichbare Qualifikation).
  • Sie haben Erfahrung in der Jugendarbeit (Schachaffinität wünschenswert) und idealerweise erste Kenntnisse im Zuschusswesen.
  • Sie fühlen sich der ganzen Bandbreite der Jugendarbeit einer modernen Jugendsportorganisation verbunden (Leistungsschach, Schulschach, allgemeine Jugendarbeit, internationale Jugendarbeit, Mädchenförderung, Nachwuchsgewinnung u.v.m.)
  • Sie sind zeitlich flexibel und wissen um die in der Verbandsarbeit üblichen Arbeitseinsätze abends und am Wochenende.
  • Sie sind organisatorisch stark, können erfolgreich projektbezogen arbeiten und tragfähige Netzwerke knüpfen.
  • Sie freuen sich über abwechslungsreiche Herausforderungen und handeln eigeninitiativ und voller Motivation ohne dabei die Kooperation mit den Ehrenamtlichen aus dem Blick zu verlieren.
  • Sie übernehmen Verantwortung, treffen Entscheidungen und sind kritikfähig.
  • Sie beweisen im Alltag ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Kontaktfreude und sind es gewohnt, strukturiert, genau und schnell zu arbeiten.

Wir bieten:

  • Einen festen Arbeitsort in Berlin, Möglichkeiten zu Arbeit im Home-Office und viele Dienstreisen im gesamten Bundesgebiet
  • Ein abwechslungsreiches und dynamisches Arbeitsfeld im Jugendschachsport
  • Eine umfangreiche Einarbeitung sowie die Zusammenarbeit mit vielen engagierten ehren- und hauptamtlichen Mitstreitern in ganz Deutschland
  • Eine Tätigkeit in einem innovativen Jugendverband mit Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung
  • Attraktive Sozialleistungen
  • Eine Jahreskarte für den Berliner ÖPNV

Kontakt:

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, senden Sie bitte Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen sowie Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins bevorzugt per E-Mail (ein pdf-Dokument) an den Ersten Vorsitzenden der Deutschen Schachjugend, Malte Ibs (Selbstverständlich wird Ihre Bewerbung absolut vertraulich behandelt):

Malte Ibs, 1. Vorsitzender der DSJ
Bewerbung@deutsche-schachjugend.de
Brahmsstraße 3, 25337 Elmshorn

Ausschreibung als pdf...

Webseite der Deutschen Schachjugend...

 

 




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Lt Marseille Lt Marseille 11.11.2020 06:02
@happybishop: Auch wenn dies die Allgemeinheit nicht mehr liest: Es ist schlicht realitätsfern, dass der Amtsinhaber nichts vom Schach verstehen muss. Was forderte schon Lasker: Mehr gesunder Menschenverstand im Schach!

Die Sache mit dem Gehalt könnte stimmen, aber das ist natürlich ein Irrweg. Man bedenke: Wer mit peanuts bezahlt, darf sich nicht wundern, wenn er von Affen umgeben ist! Das klingt grob, enthält aber viel Wahrheit, und es ist in der Realität so. Der DSB kann nicht wollen, dass einer der wichtigsten Posten in seinem Verband von einem Niedriglohnempfänger bekleidet wird. Außerdem ging das auch 'mal anders, wenn ich an die an den BAT angelehnte Entlohnung des alten Geschäftsführers Horst Metzing denke!

Nichts für ungut - aber face the facts!
happybishop happybishop 11.11.2020 10:22
Die Kenntnisse von Schach ist schlicht nicht nötig. Es ist eine Verwaltungsstelle, der rein schachliche Bezug ist eher gering. Der SBNRW hatte auch mal eine hauptamtliche Kraft, die ursprünglich überhaupt kein Schach konnte.

Der Geschäftsführer vertritt auch nicht die Interessen der Schachspielergemeinde, er führt die anliegenden Arbeiten der Schachjugend aus. Die Interessen vertreten die gewählten Vertreter. Auch die müssen übrigens kein Schach spielen können, in der Regel setzt die jeweilige Satzung aber eine Mitgliedschaft in einem Verein voraus.

Die Höhe des Jahresgehaltes wurde vermutlich bewusst nicht veröffentlicht, weil zumindest das bisher Gezahlte die meisten Bewerber von vorneherein abschrecken würde. Und mehr Geld wird wohl nicht zur Verfügung stehen.
WernerBerger WernerBerger 09.11.2020 05:36
Möglicherweise sprachen rechtliche Gründe dagegen, eine entsprechende Formulierung in das Anforderungsprofil zu übernehmen - Verstoß gegen das Anti-Diskriminierungsgesetz und mögliche Schadensersatzansprüche von des Schachs Unkundigen?
Pemoe6 Pemoe6 09.11.2020 03:23
Dass der Geschäftsführer einer Organisation in keiner Weise mit den fachlichen Inhalten von deren Arbeit vertraut ist, kommt mir auch absurd vor. Ich hätte angenommen, dass es wenigestens ein organisierter Spieler sein muss. Und es ist ja definitiv nicht einfach vergessen worden, hinzuschreiben. Es steht ja explizit da: "Schachaffinität wünschenswert" - mehr ist nicht nötig.
Aber es geht doch hier nicht ausschließlich um die Verwaltung von Geldmitteln, sondern auch um Inhalte. Wie soll denn jemand die Interessen einer ihm anvertrauten Schachspielergemeinde vertreten, wenn er sie nicht einmal richtig nachvollziehen kann?
Lt Marseille Lt Marseille 09.11.2020 03:03
Irgendwie habe ich bei dieser Ausschreibung etwas vermisst: Sollte der Bewerber /in nicht auch Schach spielen können? Man braucht ja keinen Großmeister, aber Schach, Schachspieler und Schachfunktionäre, das ist oftmals etwas "speziell" - ein reiner Nichtschächer wird in dem Job bestimmt nicht glücklich... .
Außerdem ist es sehr ungewöhnlich in der personalwirtschaftlichen Praxis, dass nicht annähernd aus der Anzeige hervorgeht, wo das Jahresgehalt angesiedelt ist.
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