Dubai Kicker Open

12.04.2005 – Im Schach-Open in Dubai geht Manchen auf der Zielgerden so langsam die Puste aus. Die Runde am vergangenen Sonntag war geprägt von vielen zeitigen Friedensschlüssen. Ganz anders war das Geschehen am Kicker, wo es bei geschicktem Spiel möglich ist, gleich drei Großmeister in einer Partie zu schlagen. Offizielle Seite mit Livepartien...Der Ball ist rund...

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4.-13. April 2005

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Großkampftag mit vielen Remisen
Von Andreas Albers


Aktuelles Sportstudio in Dubai



So ganz professionell arbeite ich wohl doch nicht, ich habe heute nicht nur das Frühstuck verschlafen, sondern auch noch meine Kamera vergessen. Ein guter Grund mal im Archiv der letzten Tage zu wühlen und ein paar Bilder wieder herauszukramen.

Dass ich verschlafen habe, könnte auch daran liegen, dass es gestern mal wieder etwas spät wurde. Erst mussten wir mit FM Josip Asik seinen nächsten Erfolg über einen GM feiern. Ein bisschen enttäuscht war er als der Paarungen sah. In der 4.Runde hat er verloren gegen IM Rasul Ibrahimov und daraufhin einen GM bekommen. Arashenko konnte er erfolgreich einen halben Punkt entlocken. Worauf gleich der nächste GM kam. Gegen GM Bistric gab es nun einen Sieg und nun? Natürlich kein Großmeister mehr, manchmal ist das schon komisch.


Remis gegen Fedorchuk, mein Freund Kayumov


Maric gegen Vladimirov

Nach unserem kleinen Umtrunk kam es zur Erweiterung der Deutsch-Serbischen Beziehungen. Dragan Solak fragte mich nach Deutscher Musik, woraufhin ich im das neue "Juli"-Album anbot. Unglaublich, der Junge liest den Text und versteht mindestens die Hälfte. Mein Sprachtalent ist leider nicht annähernd so gut. Einen Satz konnte er aber schon vorher: "Es gibt keine uneinnehmbare Festung" Er konnte selbst nicht mehr sagen, woher er das hatte, aber als Schachmotto passt es natürlich. Nach dem gegenseitigen der kompletten Fotosammlung auf den Laptops war es dann ca. 5Uhr als bei uns die Lichter ausgingen.

Im Turnier wurde heute in großem Stil gefightet. Das es dies mal lediglich ein Kurzremis an den ersten 20 Brettern gab. liegt auch daran, dass die starken Chinesen nun beschlossen haben auf Turniersieg zu gehen und auch die internen Begegnungen voll auskämpfen. Das es bei all diesen Weltklasseleuten zu mehreren Remisen kam verwundert nicht und wird sicher auch nicht kritisiert. In die Gruppe der 5,5-Punkter stießen heute neben den schon bekannten Kacheishvili, Gagunashvili und Anastasian schon mal die ersten beiden Chinesen. Zhang Pengxiang besiegte mit Schwarz Mamedjarov, der damit wohl keine Chancen mehr hat das Turnier zu gewinnen.


Zhang Penxiang vs. Moradiabadi


Die letzte Friedenspfeife zwischen den Chinesen



Mamedayrov, links


Genießt die Sonne hier, IM Boriscev


Der Franzose Fabien Schmit


Guernsey vs. Deutschland 1-0

Und auch der nette Zhang Zhong konnte gewinnen und ist nun ein ganz heißer Kandidat auf den wunderschönen Pokal. Hinter diesen 5 Spielern liegen sage und schreibe 15 Verfolger mit nur einem halben Punkt Rückstand. Darunter mit Bu Xiangzhi, Wang Hao und Wang Yue weitere Herren aus dem Reich der Mitte. Der dritte "Wang" nämlich Wang Rui spielt morgen gegen Dragan, der ein bisschen verzweifelt ist. "Das ist der vierte Wang in den letzten 2 Monaten gegen den ich spiele und bis jetzt steht es 0-3"


Mamedov gegen Gadimov

Nach der Runde entspannen die Spieler im Klub beim Billard und vor allem im Tischfussball. Dieses Spiel fördert den Teamgeist und es kommt immer wieder zu sehr internationalen Paarungen. Immer dabei die Azerbaidschaner Mamedjarov, Mamadov und Guseinov, die ab und an auch mal zu dritt an einer Seite spielen. Wann hat man schon mal die Möglichkeit drei Großmeister in einem Spiel zu schlagen.

Gerne außerhalb des Schachbretts duellieren tut sich auch Eshan Ghaem Maghami.


Adly vs. Ghaem Maghami

Der erste Großmeister Irans hat aber ab und an Schwierigkeiten sich auf die Hektik in diesem Spiel einzustellen: "Ich bin mehr ein positioneller Spieler" Mit dem indischen Wunderkind Parimarjan Negi kann ich eine ganze Weile die GMs in Schach halten, bis irgendwann die arabischen Jungs Yosef und Saed ihren Heimvorteil ausnutzen und uns mit 6-2 nach Hause schicken, aber Spaß hat's gemacht.


Megatalent Negi in Action


Albers und Waleed


Da staunen die GMs aus Azerbaidschan

 

 

 

 


Themen: Dubai Open 2005
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