09.03.2026 – Der indische Schachboom hat zahlreiche Großmeister und Spitzenspieler hervorgebracht und überall tauchen neue Talente auf. In der Türkei gibt es jetzt erste Anzeichen einer ähnlichen Entwicklung. Dafür sorgt der Investor und Unternehmer Evren Üçok, der große Pläne hat.
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Der 14-jährige Yağız Kaan Erdogmus gilt als einer der stärksten jungen Spieler der Welt. Großmeister wurde er bereits mit zwölf, als jüngster Spieler aller Zeiten überschritt er die Marke von 2600 Elo, und Magnus Carlsen hält ihn für den besten Vierzehnjährigen der Schachgeschichte.
Doch er stand schon einmal kurz davor, mit dem Schach aufzuhören – aus Mangel an Unterstützung. Entgegen einer weit verbreiteten Annahme ist Schach kein billiger Sport. Ein Schachspiel zu kaufen ist leicht, doch wer zur Weltspitze aufschließen will, muss zu vielen Turnieren reisen, mit den besten Trainern arbeiten und zahlreiche weitere Kosten tragen. All diese Möglichkeiten fehlten Yağız. Zwar konnte er sich dank vieler Online-Angebote – besonders während der Pandemie – bis zu einem gewissen Grad verbessern, doch ohne systematisches Training ist der Weg in die absolute Spitze kaum zu schaffen.
Vor gut zwei Jahren rief der milliardenschwere Unternehmer Evren Üçok den Schachtrainer und Organisator Selim Gurcan an. Er sagte, seine Arbeitsbelastung habe abgenommen und er wolle im Schach etwas tun, das langfristig und weltweit Wirkung entfalten könne. Selim erzählte ihm von Yağız. Evren zögerte keinen Moment: „Den sollten wir unterstützen.“
Evren erklärte Yağız, dass es nicht nur Sponsoring ging, sondern um echte Unterstützung – und zwar für mindestens fünf Jahre. Das wirkte enorm motivierend. Yağız, der zu diesem Zeitpunkt noch keine Großmeisternorm erzielt hatte, holte danach in drei aufeinanderfolgenden Turnieren drei Normen und wurde zum Großmeister.
Erdogmus entwickelte sich so rasant, dass beschlossen wurde, ihn zusätzlich von Shakhriyar Mamedyarov trainieren zu lassen. Zunächst wurde vereinbart, dass die beiden gelegentlich miteinander arbeiten, aber bald beschloss Mamedyarov, seine eigene Karriere in den Hintergrund zu stellen, um ganz mit Yağız arbeiten zu können.
Shakhriyar Mamedyarov und Yağız beim Blitzen
Letztes Jahr spielte Yağız gegen den indischen GM Mittal Aditya eine Partie, die Leonard im Guardian zur „Türkischen Unsterblichen“ erklärte. Erdogmus ließ zu, dass sein Gegner kurze Zeit zwei Damen auf dem Brett hatte, denn er hatte gesehen, dass er so den gegnerischen König Matt setzen konnte. „Dieser Sieg war noch brillanter als Bobby Fischers ‚Partie des Jahrhunderts‘ gegen Donald Byrne 1956“, schreibt Barden. Sagar Shah hat die Partie kommentiert und analysiert:
Aber wer ist Evren Üçok? Er ist prominenter Investor und Unternehmer sowie Senior Advisor bei Lycian Capital, außerdem Mitgründer und Vorsitzender von Trendyol, einem der weltweit führenden E-Commerce-Unternehmen und dem ersten „Decacorn“ (Startups mit einer Bewertung von > $10 Mrd) der Türkei.
Evren hat beschlossen, auch andere junge Talente aus verschiedenen Ländern zu unterstützen. Hier sind einige der Wunderkinder, die er unter seine Fittiche genommen hat:
Im Uhrzeigersinn von oben links: Marc Llari (12 Jahre), französisches Wunderkind, 2022 wurde er U8-Weltmeister und 2025 französischer Meister U12 [Foto: Marseillechecs]; Atilla Kuru, ein sehr talentierter 14-Jähriger aus der Türkei, der bei der Einzel-Europameisterschaft 2024 eine Performance von 2750 erzielte; Luca Protopopescu, ein französisches Wunderkind, frühere Nummer 1 der Welt in den Altersklassen U8 und U9 [Foto: FIDE]; Gulenay Aydın, WIM aus der Türkei [Foto: FIDE]; Brewington Hardaway, der erste in den USA geborene afroamerikanische Spieler, der den Großmeistertitel errang [Foto: Ikuko Hardaway]; Bodhana Sivanandan, die 2024 zur dritthöchsten bewerteten Achtjährigen der Schachgeschichte wurde.
Auf die Frage, warum Evren auch Talente aus anderen Ländern unterstützt, antwortet Selim Gurcan: „Weil er die Welt zu einem besseren Ort machen möchte – und weil er glaubt, dass Schach dabei helfen kann. Vor allem sieht er im Schach ein Gegenmittel gegen die Aufmerksamkeitsdefizite, die heute bei vielen Kindern verbreitet sind. Man muss nur einmal darüber nachdenken: Wenn wir mit Hilfe des Schachs viele Kinder vor der Gaming- und Kurzvideo-Sucht bewahren können, über die sich heute so viele beklagen, dann haben wir wirklich etwas Wertvolles für die Welt getan.“
Frederic FriedelChefredakteur der englischen ChessBase-Seite. Hat in Hamburg und in Oxford Philosophie und Linguistik studiert und sein Studium mit einer Arbeit über Sprechakttheorie und Moralsprache abgeschlossen. Eine Karriere an der Universität gab er auf, um Wissenschaftsjournalist zu werden und Dokumentationen für das deutsche Fernsehen zu produzieren. Er ist einer der Mitbegründer von ChessBase.
06.03.2026 – Großmeister Ľubomír Ftáčnik ist eine Schachlegende. Im Laufe seiner langen Karriere gewann er zahlreiche Turniere, 1977 wurde er Jugend-Europameister, 4 Mal gewann er die Meisterschaft der Tschechoslowakei und 2002 wurde er slowakischer Meister. Ftáčnik ist bekannt für seine gründlichen Analysen und betreut seit mehr als drei Jahrzehnten die ChessBase-Megadatenbank. In einem ausführlichen Interview spricht er über Schachkonzepte, die unterschätzte Bedeutung der Statistik beim Finden guter Züge und die Vorzüge guter Schachbücher.
04.03.2026 – Alojzije Jankovic begleitet das Schachfestival in Prag als Kommentator. Eine Rolle, die ihm liegt. Der starke (Peak-Elo 2593) kroatische Großmeister hatte lange Jahre eine eigene Schachshow im kroatischen Fernsehen und betreibt einen YouTube-Kanal. Er war Chefredakteur der Zeitschrift "Sahovski Glasnik", hat Schachbücher geschrieben, erfolgreich Volkswirtschaft studiert und ist Vize-Präsident der European Chess Union. Im Interview mit ChessBase spricht er über seine Schachleidenschaft, seine Karriere, seinen Lieblingsspieler, Schach im Film und verrät, wie man mit systematischem Denken besser spielt und im Leben mehr Erfolg hat.
Wie baut man ein systematisches Schachtraining auf, so dass die SchülerInnen die daraus erworbenen Erkenntnisse in ihren eigenen Partien anwenden können? Der Autor Stefan Becker ist dabei auf eine erschreckend einfache Antwort gekommen. Bei jeglicher schachlicher Frage befindet sich die Lösung auf dem Brett. Insofern liegt es geradezu auf der Hand, dass die Figuren dazu befragt werden sollen, wie sie sich die weitere Entwicklung der Geschehnisse vorstellen. Doch wie führt man solche Gespräche, und was passiert, wenn sich die Interessen der Figuren einander widersprechen? Großmeister Dr. Karsten Müller verleiht den Figuren seine Stimme und versucht deren Gefühle, Pläne, Wünsche zu formulieren, während Stefan Becker demonstriert, wie aus diesem Dialog, konkreter Berechnung und neuen Fragen die richtige Entscheidung folgt. Diese DVD gibt die Antworten anhand ausgewählter Meisterpartien. Plötzlich wird verständlich, wie Weltklassespieler ihre auf den ersten Blick erstaunlichen Ideen entwickelt haben.
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Tata Steel 2026 mit Analysen von Blübaum, Giri, L’Ami, Woodward u.v.a. Eröffnungsvideos von Kasimdzhanov, Marin und Zwirs. 10 spannende Eröffnungsartikel mit neuen Repertoireideen u.v.m.
In diesem Kurs präsentiert der niederländische Großmeister Jan Werle ein modernes und praxisnahes Repertoire in der Französischen Vorstoßvariante, mit Fokus auf der kritischen Stellung nach 1.e4 e6 2.d4 d5 3.e5 c5 4.c3 Sc6 5.Sf3.
Im Katalanen wählt Zwirs einen ambitionierten Ansatz: Er nimmt den Bauern und verteidigt ihn mit …c6 und …b5, um früh unbalancierte, kämpferische Stellungen zu erreichen.
Der Kurs zeigt klare Figurenaufstellungen, zentrale Schlüsselfelder und typische Mittelspielpläne. Mit vielen Beispielen und einem Übungsteil lernen Sie, systematisch Druck aufzubauen – für ein modernes Repertoire gegen Sizilianisch auf Turnierniveau.
In nahezu jeder Schachpartie kommt ein Moment, in dem es ohne Taktik einfach nicht weitergeht. Man muss zuschlagen, denn nichts ist ärgerlicher, den herausgearbeiteten Vorteil aus der Hand zu geben!
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