Eine verblüffende Angriffspartie

von Johannes Fischer
23.03.2021 – Magnus Carlsen fehlt bei der Meltwater Champions Chess Tour weiter das Glück. Vier Turniere sind bislang gespielt worden, doch keines dieser vier Turniere konnte der erfolgsverwöhnte Weltmeister für sich entscheiden. Beim Magnus Carlsen Invitational, das am Wochenende zuende ging, schied er im Halbfinale knapp gegen Ian Nepomniachtchi aus, der im Finale dann gegen Anish Giri verlor. Dafür kam Carlsen gegen Wesley So beim Spiel um Platz drei zu einem überzeugenden Sieg. Gleich in der ersten Partie des Wettkampfs gewann er mit einem verblüffenden Mattangriff. Daniel King hat sich die Partie genauer angeschaut. | Foto: Lennart Ootes, Archiv

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Eine verblüffende Angriffspartie

Im Schnellschach hatte Magnus Carlsen in den letzten Monaten kein Glück gegen Wesley So. Am 30. November 2020, Carlsens 30. Geburtstag, verlor er im Finale des Skilling Open gegen So und drei Monate später, am 14. Februar 2021, am Valentinstag, verlor Carlsen erneut gegen So, dieses Mal im Finale des Opera Euro Rapid.

Doch beim Spiel um Platz drei im Magnus Carlsen Invitational kam Carlsen zu einem überraschend klaren Sieg. Nach einem überzeugenden 3-1 Sieg im ersten Satz an Tag 1 gewann Carlsen am zweiten Tag den zweiten Satz mit 2-1 (ein Sieg, zwei Remis).

Gleich in der ersten Partie des ersten Tages sorgte Carlsen für Aufsehen. Nach einer ungewöhnlichen Eröffnung brachte er ein überraschendes Figurenopfer und gewann in nur 23 Zügen.

Daniel King hat sich die Partie genauer angeschaut:

Die Partie zum Nachspielen

 

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Johannes Fischer, Jahrgang 1963, ist FIDE-Meister und hat in Frankfurt am Main Literaturwissenschaft studiert. Er lebt und arbeitet in Nürnberg als Übersetzer, Redakteur und Autor. Er schreibt regelmäßig für KARL und veröffentlicht auf seinem eigenen Blog Schöner Schein "Notizen über Film, Literatur und Schach".

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