Elisabeth Pähtz: Das Londoner System

von ChessBase
21.12.2018 – Das Londoner System ist eine der großen Modeeröffnungen der jüngeren Turniergeschichte. Bei den Amateuren schon lange beliebt, hat es zuletzt auch Einzug in der absoluten Weltspitze eingehalten. Auch Elisabeth Pähtz hat die Eröffnung für sich entdeckt, damit große Erfolge erzielt und stellt auf dieser DVD in knapp 12 Stunden (!) ihr Repertoire vor. Ab sofort lieferbar.

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Das Londoner System (1.d4 gefolgt von 2.Lf4) ist bei Vereinsspielern schon immer beliebt gewesen. Aber als Magnus Carlsen vor drei Jahren bei der Blitz-WM erstmals zu 2.Lf4 griff, avancierte das Londoner System zu einer der Trenderöffnungen unserer Zeit. Und obwohl sich die Theorie seitdem deutlich weiterentwickelt hat, lassen sich damit auch heute noch traumhafte Erfolge erzielen.

Das Londoner System - Staunen! Spielen! Siegen!

Das Londoner System (1.d4 gefolgt von 2.Lf4) ist bei Vereinsspielern schon immer beliebt gewesen. Aber als Magnus Carlsen vor drei Jahren bei der Blitz-WM erstmals zu 2.Lf4 griff, avancierte das Londoner System zu einer der Trenderöffnungen unserer Z

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Letzten Freitag war Elisabeth Pähtz als Gast bei TV ChessBase und zeigte dort in einer sehr unterhaltsamen Sendung einige Varianten aus ihrer DVD:

 

 

Elisabeth Pähtz: „Dank des Londoner Systems habe ich mir in diesem Jahr einen meiner größten Träume erfüllen können: ich bin Schnellschacheuropameisterin geworden. Bei den Meisterschaften erreichte ich mit meinen Partien im Londoner System eine Ausbeute von über 90 Prozent. Seit 2 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dieser Eröffnung, suche nach Neuerungen und Verbesserungen. Die Ergebnisse habe ich in meiner DVD verarbeitet. Dem Zuhörer möchte ich hauptsächlich zu einem besseren Verständnis der Londoner  Strukturen verhelfen, damit selbst bei vergessenen Theoriezügen Eröffnungskatastrophen vermieden werden können.“

Die DVD hält für Sie auch persönliche Neuerungen der Europameisterin bereit, die den Gegner durch taktische Komplikationen oder Tricks bei der Zugfolge das Leben schwer machen. Aber auch in theoretischer Hinsicht, wie z.B. beim Aufbau gegen Grünfeld-Indisch, hat Elisabeth Pähtz oft attraktive Alternativen zur herkömmlichen Spielweise parat.

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Videospielzeit: 12 Stunden (Deutsch)
Extra: Ausführliche Analysen der gezeigten Varianten und Musterpartiendatenbank
Interaktiver Abschlusstest mit Video-Feedback
Mit CB 14 – Reader

Lieferbar ab 21.12.2018

Elisabeth Pähtz (Jg. 1985) ist die stärkste und erfolgreichste deutsche Schachspielerin.

Ihre Erfolge: 

1999: Deutsche Meisterin, 2002: Weltmeisterin U18, 2004: Vizeweltmeisterin U20, 2005: Weltmeisterin U20, 2012: Vizeeuropameisterin im Blitzschach, Bronze im Schnellschach 2017: Bronze bei der Schnellschachweltmeisterschaft 2018: Europameisterin im Schnellschach, Vizeeuropameisterin im Blitzschach, Nationalspielerin seit 1998, seit 2001 WGM, seit 2004 IM.




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Lizzy Paehtz Lizzy Paehtz 23.12.2018 02:14
Mensch Leute, die armen Chessbase - Mitarbeiter! Ich hatte nicht das Gefühl, dass man mir reinredete oder sonstiges. Ich verstehe mich mit dem Chessbase Personal viel zu gut, um an solche Interpretationen überhaupt zu denken.
Für mich war die Chessbase TV Show jedenfalls wie immer sehr amüsant und ich bin sowohl Andre als auch Rene für diese Gelegenheit sehr dankbar. Die London DVD war und ist mein "Lebensprojekt" bezüglich Schachlernstoff und ich bin sehr glücklich darüber, diese Gelegenheit von Chessbase dazu bekommen zu haben. Um auf eine Frage eurerseits zurückzukommen, so ist meine DVD nicht mit Enginehinweisen zum Weiteranalysieren gespickt. Soweit ich mich erinnere gab es eine kleine Nebenvarianten im "Alternativsystem mit 4. dxc4, wo man nach knapp 20 Zügen eine unklare Stellung erreicht, die man mit der Engine weiteranalysieren könnte. London ist allerdings ein System mit recht wenig forcierten Varianten, sodass die Engine da keine dominante Rolle spielen sollte.
R-M-29 R-M-29 22.12.2018 12:35
Ja, IM Pähtz hatte des öfteren Mühe einen Satz zu beenden, da Herr Schulz sie mitten in ihren sehr konkreten Ausführungen (die ich gerne gehört hätte) unterbrach und weitschweifig seine Assoziationen verbreitete. Ob das bei einem männlichen IM auch passiert wäre? Man weiß es nicht, auf jeden Fall war es ärgerlich. Trotzdem eine interessante Sendung, Frau Pähtz ist sehr sympathisch und die DVD ist schon bestellt :)
DoktorM DoktorM 21.12.2018 10:56
Das Londoner System ist beliebt bei einigen, weil man dafür keine Theoriekenntnisse benötigt. Man spielt es und schaut sich an, was der Gegner zieht. Praktisch von Beginn an kann man seine eigenen Pläne entwickeln. Für Abwechslung ist gesorgt. So macht mir Schach am meisten Spaß. Den Theoriekram habe ich noch nie gemocht (es gibt nichts Öderes als das beim Schach und wie viel Zeit das kostet). Es wird Zeit, dass Chess960 für Mannschaftskämpfe eingeführt wird. Ich wäre sofort dabei.
Friedrich Volkmann Friedrich Volkmann 21.12.2018 05:57
Das originale Londoner System ging 1.d4, 2.Sf3, 3.Lf4 und war typisches "Damenschach". Man entwickelte die Figuren auf Felder, wo sie einander nicht im Weg stehen, aber vergaß dabei, darauf zu achten, was der Gegner macht und wie man Druck auf ihn ausüben kann. Franz Stoppel, ein langjähriger Mannschaftskollege von mir, spielte immer so. Einmal machte ihm sein Gegner alle Züge (d4,Sf3,Lf4,c3,h3,e3,Sbd2,Le2,0-0,Db3,Te1) nach und bot remis. Stoppel nahm sofort an mit den Worten: "Die Stellung ist völlig gleich." Heute reagiert man, wie schon im TV-Chessbase-Video klar wird, flexibler auf das, was Schwarz macht, stellt manchmal den S nach c3 und verschwendet nicht mehr dogmatisch die Zeit für h3 um dem Lf4 ein Rückzugsfeld zu geben. Auch dass man Lf4 schon im 2. Zug spielt, zeugt von einer ganz anderen Herangehensweise. Ich stimme aber mit Pähtz überein, dass die Lf4-Systeme gegen Königsindisch und gegen 1.-d5, 2.- Sf6, 3.- c5 (so spiele ich dagegen seit Jahrzehnten) zahnlos sind. Bei Lf4-Systemen gegen 1.- d5 muss man auch berücksichten, dass der Abtausch c5xd4 e3xd4 zur Panow-Variante (Caro-Kann) überleitet, die für Schwarz meist sehr bequem ist, wenn der Lc8 sich nach g4 oder f5 entwickeln kann.

Pähtz hätte ich übrigens gar nicht erkannt, früher sah sie ganz anders aus, und mich wundert, warum sie das Vierbauernsystem gegen Aljechin für tödlich hält. Das wurde schon im Klassiker von Siebenhaar/Delnef/Ottstadt exzessiv ausanalysiert, und Schwarz hat mehrere Abspiele zur Auswahl, von denen Le7,0-0 am einfachsten ausgleicht. Weil Weiß aber auch die komplizierten (wenn gleich dubiosen) schwarzen Alternativen wie z.B. die Argunow-Variante kennen muss, um den Vierbauernangriff überhaupt spielen zu können, taugt er nicht mal als sichere Remisvariante, und darum spielt ihn schon lange kein Mensch mehr.
oegenix oegenix 20.12.2018 07:54
Schließe mich der Kritik von Stefan Eichardt an. Die beiden Herren, v.a. Herr Schulz, hatten offenbar Probleme, Elisabeth Pähtz das Feld zu überlassen. Aber Pähtz hat sie sehr souverän ausgekontert. Gut gemacht!
Mattinator Mattinator 20.12.2018 07:24
Was mir persönlich an früheren Werken nicht so gefallen hat war der häufige Hinweis, man möge sich die Stellung bei Interesse mit Fritz genauer ansehen. Wie sieht das hier aus?
Stefan Eichardt Stefan Eichardt 19.12.2018 05:00
Wenn die Männer sich ein paar ihrer Einwürfe gespart hätten,
wäre die Rezeption, des von Elisabeth Pähtz gebotenen, angenehmer.
Dank jedenfalls an Elisabeth Pähtz.
yates73 yates73 18.12.2018 01:26
Frau Pähtz hat was von Marlene Dietrich; besondere Charme.
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