Elisabeth Pähtz im Kölner Treff

von André Schulz
24.11.2021 – Der Kölner Treff ist die Talkshow des WDR mit Moderatorin Bettina Böttinger. In der gestrigen Sendung war unter anderem die langjährige deutsche Nummer eins im Frauenschach und neue Großmeister(in) Elisabeth Pähtz zu Gast. | Foto: Kölner Treff/ WDR

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Die Talkshow "Kölner Treff" des WDR wurde seinerzeit schon 1973 vom Moderatorenduo Alfred Biolek und Dieter Thoma ins Leben gerufen. Von 1978 bis 1983 moderierte Elke Heidenreich. Die Sendereihe wurde danach eingestellt und 2006 mit der Moderatorin Bettina Böttinger neu aufgelegt. Die Sendereihe wird üblicherweise am Freitag Abend im WDR 3 gezeigt. Seit 2019 ist die Kölner Talkshow aber auch einmal im Monat, im Wechsel mit Talk Shows anderer ARD-Sender, auch im Ersten unter dem Titel "Talk am Dienstag" zu sehen.

Am vergangenen Dienstag begrüßte Bettina Böttinger die Schauspieler Axel Prahl, Anke Engelke und Jonas Dassler, die Journalistin und Moderatorin Dunja Hayali, die Juristin, die erste "Princess Charming" Irina Schlauch und den Modedesigner Michael Michalsky. Last, but not least war auch die beste deutsche Schachspielerin Elisabeth Pähtz zu Gast. Anlass war ihre Ernennung zum Großmeister, nachdem Elisabeth Pähtz beim kürzlich beendeten Grand Swiss Turnier in Riga mit ihrem zweiten Platz ihre dritte GM-Norm erzielte.

Der WDR schreibt: 

"Schon als kleines Mädchen war sie vom Schachspiel fasziniert – viele Jahre und unzählige Schachpartien später wird Elisabeth Pähtz als erste deutsche Frau und als 40. Frau überhaupt auf der Welt „Großmeister im Schach“. Was sie so sehr fasziniert an diesem Spiel, dass sie es zum Beruf gemacht hat und was es braucht, um eine erfolgreiche Schachspielerin zu werden – und was das alles mit der erfolgreichen Mini-Serie „Damengambit“ zu tun hat – Elisabeth Pähtz wird es erklären."

Der Torre-Angriff nach 1.d4 Sf6 2.Sf3 g6 3.Lg5

Auf der vorliegenden DVD widme ich mich dem Torre-Angriff nach 1.d4 Sf6 2.Sf3 g6 3.Lg5. Im ersten Teil stelle ich die wichtigsten Varianten vor, wobei nach 3…Lg7 4.Sbd2 hauptsächlich zwischen dem Königsindisch-Aufbau (d7-d6) bzw. dem Grünfeld-Aufbau (d7-d

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Als sie zum Schluss der Sendung vorgestellt wurde, musste Elisabeth Pähtz zunächst einmal die Unterschiede zwischen Schach-Großmeisterin (WGM) und Großmeister erklären, sprach über Psychologie im Schach, unterschiedliche Spielstile, die Rolle der Frauen in der Turnierschachszene und erklärte, dass die Schachprofis im Unterschied zu der ansonsten grandiosen Netflix-Serie "Damengambit" keine Pillen und Alkohol zu sich nehmen, um ihre Varianten zu berechnen. An der Zimmerdecke sind dann auch keine imaginären Schachfiguren zu sehen. 

Schließlich berichtete die erste deutsche Großmeister(in), wie sie mit fünf Jahren mit dem Schach begonnen hat und wie es ist, wenn man vom eigenen Vater trainiert wird. Das ist für beide, Vater und Kind, nicht einfach, wenn der Vater besonders ehrgeizig ist und bei Rückschlägen besonders enttäuscht.

Die Sendung in der ARD-Mediathek:

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André Schulz, seit 1991 bei ChessBase, ist seit 1997 der Redakteur der deutschsprachigen ChessBase Schachnachrichten-Seite.
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knight100 knight100 24.11.2021 10:21
@Herr Schulz: "...neue Großmeister(in) Elisabeth Pähtz..." - Warum benutzen Sie nicht einfach die Abkürzung GM - "...neue GM Elisabeth Pähtz...", um dem Genderwahn zu entgehen?

Gibts weitere Vorschläge für dieses Dilemma, welches in unserer deutschen Sprache, durch den überhaupt 1. deutschen GM weiblichen Geschlechts, nun vermehrt auftauchen wird?
knight100 knight100 24.11.2021 05:28
Hat sie nun doch den "richtigen" GM-Titel erreicht?
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