EM bleibt WM-Qualifikationsturnier!

19.10.2001 – Obwohl der Weltschachbund FIDE kürzlich den WM-Zyklus von einem Jahr auf zwei Jahre umgestellt hat, erwirkte die Europäische Schachunion ECU nach zähen Verhandlungen die Zustimmung der FIDE dazu, dass die Europameisterschaft 2002 (19.12.01-04.01.2002) in Groningen (Niederlande) weiterhin ein Qualifikationsturnier für die Weltmeisterschaft 2003 bleibt. Mehr...

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FIDE Commerce sieht sich zwar nicht in der Lage, gemäß den WM-Bestimmungen etwas zum Preisfonds der EM beizutragen, doch immerhin qualifizieren sich die besten zehn Spieler der EM 2002 für die WM 2003. Sollte der Rating-Durchschnitt der besten 50 Spieler in der EM 2002 nicht unter demjenigen der diesjährigen EM in  Ohrid (Mazedonien) liegen, kann die Anzahl der WM-Qualifikanten sogar auf 15 steigen - bis zur ECU- Generalversammlung will der ECU-Vorstand weitere Details geklärt haben.

ECU-Generalsekretär Horst Metzing dankte der holländischen Schachföderation sowie der Schachstiftung Groningen für ihre Kooperation während der Verhandlungen und rief alle europäischen Schachföderationen dazu auf, so viele Spieler wie nur möglich zur EM zu entsenden.

Veranstalter der EM 2002 ist die Schachstiftung Groningen (Stichting Schaak Groningen) anlässlich des Jubiläums ‘40. Internationales Schachturnier Groningen’. Gespielt werden 13 Runden im Martiniplaza. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten, wobei jeder Spieler vom ersten Zug an zusätzlich 30 Sekunden pro Zug  erhält. Das Startgeld beträgt 150 Gulden pro Spieler. Gemäß den ECU-Bestimmungen sind alle Teilnehmer verpflichtet, sich in den angebotenen Hotels aufzuhalten (Doppelzimmer mit Vollpension 130 Gulden pro Tag und Person; Einzelzimmer 170 Gulden). Für den amtierenden Europameister sind Unterkunft und Verpflegung frei.

Der vom Veranstalter garantierte Preisfonds belauft sich auf 155.000 Gulden (1. Platz 25.000 Gulden; 30. Platz 1.000 Gulden). Pro Föderation (Zonen 1.1. bis 1.9) sind 3 Spieler startberechtigt, darüber hinaus ist das Turnier offen für weitere  Spieler mit einer FIDE-Ratingzahl >2.400, wobei pro Föderation maximal 20  Teilnehmer zugelassen werden. Die einzige Ausnahme ist Israel (21), da der amtierende Europameister 2001, Emil Sutovsky (Israel), einen Freiplatz erhält. Bezüglich der WM-Qualifikation gibt es keine Beschränkung für die Föderationen.

Gerald Schendel

 

 



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