Endspielrätsel: War Fischers 22.Sxd7 ein Fehler?

von Karsten Müller
16.11.2020 – Bobby Fischer hat im Laufe seiner Schachkarriere viele bemerkenswerte Züge gespielt, doch ein Zug des exzentrischen Amerikaners sorgt immer noch besonders für Verblüffung: 22.Sxd7, der Abtausch des "guten" Springers gegen den "schlechten" Läufer in der siebten Partie des Kandidatenfinales gegen Tigran Petrosian 1971. In zahllosen Artikeln und Analysen wurde dieser paradoxe Abtausch gepriesen und bewundert, aber Endspielspezialist Karsten Müller hat sich gefragt, ob der berühmte Zug nicht doch ein Fehler war - und bittet die ChessBase-Leser um Hilfe bei der Analyse dieses Endspielrätsels!

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Über das Finale der Kandidatenwettkämpfe 1970/1971 zwischen Bobby Fischer und Tigran Petrosian wurde viel geschrieben. Im Achtel- und im Halbfinale der Kandidatenwettkämpfe hatte Fischer Mark Taimanov und Bent Larsen, zwei der stärksten Spieler der Welt, mit jeweils 6-0 besiegt, doch Tigran Petrosian, Weltmeister von 1963 bis 1969 und Fischers Gegner im Finale galt als einer der sichersten Spieler der Welt und als der vielleicht beste Defensivspieler aller Zeiten.

Gespielt wurde auf der Bühne des Teatro General San Martín in Buenos Aires, unweit des Ortes, wo Capablanca und Aljechin 1927 um die Weltmeisterschaft gekämpft hatten. Die Großmeister Hermann Pilnik und Miguel Najdorf kommentierten live vor Ort und erläuterten die Züge von Petrosian und Fischer mit Hilfe eines großen Demonstrationsbretts.

Vor dem Match galt Fischer als Favorit, nicht zuletzt, weil er seine letzten 19 Partien vor dem Match alle (!) gewonnen hatte: die letzten sieben Runden im Interzonenturnier in Palma de Mallorca und die zwölf Partien bei seinen 6-0 Siegen gegen Taimanov und Fischer. Aber dem sehr sicher spielenden Petrosian traute man durchaus zu, die Siegesserie von Fischer zu stoppen und zu verhindern, dass Fischer 1972 gegen Spassky um die Weltmeisterschaft spielen würde.

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Tigran Petrosian

Tigran Petrosian auf der Bühne des Martín Coronado Auditoriums im Teatro General San Martín

Doch in der ersten Partie des Wettkampfs setzte Fischer seine Siegesserie fort, obwohl der gut vorbereitete Petrosian Fischer in der Eröffnung überrascht hatte und deutlich besser, wenn nicht sogar auf Gewinn stand. Doch im weiteren Verlauf der Partie gab Petrosian den Vorteil wieder aus der Hand und verlor in Zeitnot sogar nach. Aber in der zweiten Partie des Wettkampfs schlug Petrosian zurück und beendete Fischers Siegesserie von 20 Partien.

Auch in der dritten Partie kam Petrosian in Vorteil, aber erneut konnte er seine Chancen nicht nutzen und die Partie endete schließlich mit Remis. Partien vier und fünf endeten ebenfalls mit Remis, aber in Partie sechs gelang Fischer wieder ein Sieg.

Dann folgte die berühmt gewordene siebte Partie, in der Fischer mit seinem zweiten Sieg in Folge den Wettkampf praktisch für sich entschied. Nachdem er auch noch die Partien acht und neun für sich entschied, gewann Fischer den Wettkampf am Ende mit 6½:2½.

Die siebte Partie hat historische Bedeutung, aber berühmt geworden ist sie vor allem durch den 22.Zug Fischers.

 

In dieser Stellung tauschte Fischer mit dem paradoxen und überraschenden Zug 22.Sxd7 seinen "guten" Springer gegen Petrosians "schlechten" Läufer und gewann danach schnell.

 

Aber war Fischers 22. Zug tatsächlich der objektiv beste Zug und steht Weiß danach wirklich auf Gewinn? Oder gab es stärkere und bessere Züge, zum Beispiel 22.a4? Und das ist nur eine Frage, die dieses berühmte und komplizierte Endspiel aufwirft.

Hier ist die Hilfe der Leser gefragt: Wie viele Fehler haben Fischer und Petrosian in diesem berühmten Endspiel gemacht, und was war der letzte Fehler Petrosians?

Teilen Sie Ihre Analysen in den Kommentaren. Endspielexperte und -Detektiv Karsten Müller wartet auf Ihre Antwort!


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Karsten Müller gilt als einer der größten Endspielexperten weltweit. Dazu hat sein zusammen mit Frank Lamprecht verfasstes Buch „Grundlagen der Schachendspiele“ ebenso beigetragen wie seine Kolumnen auf der Webseite ChessCafe sowie im ChessBase Magazin. M.s ChessBase-DVDs im Fritztrainer-Format über Endspiele sind Bestseller. Der promovierte Mathematiker lebt in Hamburg, wo er auch für den HSK viele Jahre in der Bundesliga auf Punktejagd ging.
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flachspieler flachspieler 17.11.2020 09:42
Hätte ich als 3-Hirn-Auswähler bei Zug 22 für Weiß die Optionen Sxd7 und a4 gehabt, hätte ich gegen einen unter Stress stehenden Gegner das etwas vage a4 deutlich vorgezogen. Mein Bauchgefühl sagt mir auch, dass 22.a4 vom Stil her sehr gut zu Karpow gepasst hätte.
Ingo Althöfer
Karsten Müller Karsten Müller 17.11.2020 07:49
KnightShadow: Schwarz steht nach 22.a4! Lc6 23.Tee1 Le8 doch sehr passiv. Zum Beispiel 24.Tac1 mit Kg1-f2-e3-d4 als einer Idee. Das sollte zumindest gute Gewinnchancen bieten. Nach 24...d4 kann dann folgen: 25.Ted1 Sd5 26.Le4 Sc3 27.Lxa8 Sxd1 28.Txd1 Txa8 29.Txd4 und der Mehrbauer bietet gute Gewinnchancen.
Sofortiges 22.Kf2?! Lb5! 23,Ke3 ist zwar auch besser für Weiß, aber Schwarz ist doch etwas entlastet.
An 22.a4! gefällt mir, dass der schwarze Läufer ziemlich eingeschränkt wird.
Die Computerbewertung von 22.a4! vieler Engines ist auch deutlich höher als die der Alternativen, was aber für sich alleine genommen natürlich noch keinen Beweis darstellt.
KnightShadow KnightShadow 17.11.2020 05:33
zu Partie Fischer-Petrosian:
22.a4 , für mich macht der Zug zunächst Nichts, 23. b5 ist keine Drohung, solange Ta1 ungedeckt ist.
Vrhindert maximal 22....Lb5.. 22.a4 schwächt dafür b4, dies könnte mit Aufbau wie Lc6,d4 und Sd5 eventuell zu schwarzem Gegenspiel führen. z.b. 22.a4 Lc6 23.Tee1 Le8 (geht Sxa6 aus dem Weg). Ich sehe nicht wie Weiß konkret weiter kommt , falls Weiß zu lange wartet bekommt Schwarz mit der Idee ...d4 und ...Sd5 zu Spielen Gegenspiel. Habe aber keine konkreten Varianten.
Daher wäre statt 22.a4 eventuell 22.Kf2 mit Königswanderung nach d4 ein besserer Plan.
Falls auf 22.Kf2 Lb5 damnn Ke3 und der König steht nach eventuellem Abtauisch zentraler, deckt Sc5, und erst dann kann man die beiden Bauern (a un db) in Beweung setzten. Ist dies eventuell ein Ansatz?
LG
Dariusz
Karsten Müller Karsten Müller 17.11.2020 04:32
Krennwurzn: Ja 29...Lxh2?! verliert in der Tat nicht, sondern endet z.B. in einer Remisfestung. Aber das war natürlich nicht Fischers Intention und es macht auch keinen Sinn in dem Fall den Bauern zu nehmen. Fischer hatte sich aller Wahrscheinlichkeit nach verrechnet, was bei ihm nur äußerst selten vorkam...
PaulKeres16 PaulKeres16 17.11.2020 03:16
Sxd7!, einer der ganz großen Züge der Schachgeschichte. Ein konkreter Menschenzug, voller Klarheit und Schönheit, echt Fischer eben.
Geschehen unter des Meisters Wissen: Entscheidend ist nicht, was getauscht wird, sondern was auf dem Brett übrig bleibt.
Konkret verstärkt der Tausch der Leichtfiguren die Wirkung der verbleibenden Türme, die weißen werden zu Riesen.

Warum jetzt das Werk des Meisters angreifen, mit Maschinengewalt erschlagen? Braucht kein Mensch.

"Verachtet mir die Meister nicht" (Günter Wand).
Krennwurzn Krennwurzn 17.11.2020 02:15
Ist nicht 29. ... Lxh2 nach neuesten Analysen Remis zu halten, ich glaube es endet in einer Festung ;-) an die der aktuelle Weltmeister ...

Fischer war seiner Zeit voraus - Schulabbruch für die Karriere - heute eher die Norm als die Ausnahme!
Und etwas böswillig gesagt: er war der mit Abstand stärkste KURZzeitweltmeister der Schachgeschichte!
Karsten Müller Karsten Müller 17.11.2020 01:26
Nun zum berühmten 29...Lxh2?! in der ersten Partie des Fischer-Spasski Matches. Ich meine, dass Fischer noch nervös war und dass das Schlagen auf einem für Fischer untypischen Rechenfehler basiert. Er hatte übersehen, dass nach seinem ursprünglich geplanten 32...h3 33.Kg4 Lg1 34.Kxh3 Lxf2 der Zug 35.Ld2 seinen Läufer fängt. Insgesamt meine ich, dass Fischer stets versucht hat, die objektiv besten bzw klarsten Züge zu spielen und psychologische Überlegungen wenn überhaupt nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben. Allerdings war es aufgrund des konstanten fast fehlerfreien Dauerdrucks, den er in der Regel gemacht hat, sicher auch für die Gegner psychologisch nicht leicht dem zu widerstehen...
Karsten Müller Karsten Müller 17.11.2020 01:17
Spannende Fragen! Zunächst zum Spielstil. Ich meine, dass Fischer Pragmatiker ist und sehr genau, konkret und klar spielt und stets bis zum Ende alles auskämpft.
So wird Spasski in den Buch "Russians vs Fischer" von Dmitry Plisetsky und Sergey Voronkov in Bezug auf die Partie Spasski-Fischer, Siegen Olypiade 1970 als Anmerkung zu 27...Td4 wie folgt zitiert: "Unglücklicherweise für Fischer ist die Stellung dergestalt, dass es extrem schwierig ist Varianten zu berechnen. Fischer braucht jedoch Genauigkeit und Klarheit. Er pflegt einen außergewöhnlich "reinen" Spielstil und in Stellungen, die sich nicht durch genaue Analyse erschließen lassen, fühlt er sich unsicher."
Somit glaube ich, dass 22.Sxd7 kein psychologischer Zug ist, sondern Fischer ihn spielt, weil die Stellung und seine Strategie dann klarer werden und es weniger Komplexität gibt.
flachspieler flachspieler 17.11.2020 11:21
Emanuel Lasker soll ja gesagt haben: "In einer komplizierten Stellung gibt es so viele richtige Züge, wie es verschiedene Gegenspieler gibt." Tarrasch dagegen hatte geglaubt, es gebe immer einen besten Zug - dabei konnte er nicht mal ordentlich definieren, was ein bester Zug ist. Das musste Zermelo später für ihn tun.)

Meine Frage, jetzt bezogen auf Bobby Fischer: Hat er "öfters" psychologisch gespielt? D.h., hat er öfters Züge gewählt, die nicht unbedingt die objektiv besten waren, sondern die für den Gegner unangenehmsten? Gehört zum Beispiel Lxh2 aus der ersten Partie in Reykjavik in diese Kategorie?

Ingo Althöfer.
Krennwurzn Krennwurzn 17.11.2020 11:10
Hier mal meine Maschinenanalysen und mein Meerrettich statt Senf dazu:



21... Bd7 22. Nxd7+ {es wird nicht nur der gute Springer gegen den schwachen
Läufer getauscht - der Angreifer reduziert auch das Material und damit die
Komplexität ... das lieben moderne Maschinen gar nicht - außer es gibt einen
klaren Gewinnweg ;-)} (22. a4 {Stockfish 12: 3.25/42} Bc6 (22... Bc8 {ist noch
ein wenig schlechter}) 23. Ree1 {Hier ist der Gewinn schon sehr wahrscheinlich
... ein minimale Restchance auf Remis besteht aber noch}) 22... Rxd7 23. Rc1 d4
{hier könnte die Remiswahrscheinlichkeit über der Gewinnwahrscheinlichkeit
liegen ... könnte ...} (23... Rd6 {Partiezug}) 24. Rcc5 Rad8 25. a3 Nd5 {
2.01/37 131} 26. g3 {1.82/35 28} Nc3 {1.49/43 369 (Td6)} 27. Kf2 {1.18/34 24}
Nb5 {1.13/36 55} 28. Rc6 {1.23/35 29} *
Karsten Müller Karsten Müller 17.11.2020 11:00
Zanoni: Gute Frage. Ich vermute, dass Weiß nach 22.a4 Lc8 23.Tae1 h5 24.Kf2 gute Gewinnchancen hat, werde das aber Charles Sullivan und Zoran Petronijevic vorlegen. Auch 23.g4 Te7 25.Tae1 bietet durchaus noch "Analysepotenzial".
In jedem Fall liegen die Dinge auch hier tief...
Zanoni Zanoni 17.11.2020 10:27
Ist es denn möglich mit moderner Hard- und Software einen Gewinn nach 22.a4 Lc8 zu beweisen?
23.Tae1 kann mit h5! und 23.g4 mit Te7 verteidigt weren. In beiden Fällen leistet Schwarz Widerstand.
Karsten Müller Karsten Müller 17.11.2020 10:13
Als Tipp noch: die Rolle des schwarzen Vorstosses ...d4 ist sehr faszinierend. Wann ist er gut und wann nicht?
Karsten Müller Karsten Müller 17.11.2020 09:45
Ja 28...f5? ist wohl ein Fehler, der verliert. Mit 28...d4 sollte sich Schwarz noch halten können. Aber es gibt da noch mehr zu entdecken...
Krennwurzn Krennwurzn 17.11.2020 09:32
Die CPL ist eben der "Twitterblick" auf eine Partie ... nur 28. ... f5 verliert die Partie für Schwarz

Stark: Weiß=1
Bester: Weiß=1, Schwarz=1
OK: Weiß=11, Schwarz=7
Ungenau: Weiß=2, Schwarz=4
Fehler: Weiß=2, Schwarz=2
Verliert die Partie: Schwarz=1.
Gewichteter Fehlerwert: Weiß=0.17/Schwarz=0.53
Zentibauernverlust: w=20/b=57
Karsten Müller Karsten Müller 17.11.2020 09:17
Krennwurzn: Schach ist zum Glück auch für die neue Centibauernanalyse zu tief...
Karsten Müller Karsten Müller 17.11.2020 09:15
Fischers Zug 22.Sxd7 ist ohne Frage sehr bemerkenswert und verblüffend. Aber zur Zeit sieht die Analyse so aus, als wäre es danach nur remis, während 22.a4! gewinnt. Oder kann ein Leser dieses Bild noch erschüttern? Auch danach gibt es übrigens noch Einiges zu finden. Dennoch bleibt diese Partie natürlich sehr bemerkenswert und instruktiv. Am Brett waren die Probleme in der Tat kaum lösbar selbst für einen so starken Verteidiger wie Tigran Petrosian.
Ich stimme Krennwurzn zu. Für Menschen ist Schach etwas zu kompliziert, so dass Fehler quasi vorprogrammiert sind und das macht gerade den Reiz aus. Selbst in der Analyse ist es keineswegs einfach hinter "die Wahrheit" zu kommen. Dafür ist das vorliegende Endspiel ein gutes Beispiel. Davon bin ich immer wieder fasziniert...
Krennwurzn Krennwurzn 17.11.2020 09:10
Ich habe mal interessehalber die neue Zentibauernanalyse von CB16 über die Partie laufen lassen:

[Event "Candidates f Fischer-Petrosian +5-1=3"]
[Site "Buenos Aires"]
[Date "1971.10.19"]
[Round "7"]
[White "Fischer, Robert James"]
[Black "Petrosian, Tigran V"]
[Result "1-0"]
[ECO "B42"]
[WhiteElo "2760"]
[PlyCount "67"]
[EventDate "1971.??.??"]

1. e4 c5 2. Nf3 e6 3. d4 cxd4 4. Nxd4 a6 5. Bd3 Nc6 6. Nxc6 bxc6 7. O-O d5 8.
c4 Nf6 {Stockfish 12:} 9. cxd5 cxd5 10. exd5 exd5 (10... Qxd5 $14) 11. Nc3 $16
{OK} Be7 {OK} 12. Qa4+ Qd7 {Ungenau} 13. Re1 Qxa4 {OK} 14. Nxa4 Be6 {Bester}
15. Be3 {Ungenau} O-O {Ungenau} 16. Bc5 {OK} Rfe8 {OK} 17. Bxe7 {OK} Rxe7 18.
b4 {Bester} Kf8 {Ungenau} 19. Nc5 {OK} Bc8 20. f3 {Fehler (0.7)} (20. Rec1 $142
) 20... Rea7 {Fehler (1.3)} (20... Nd7 $16) 21. Re5 Bd7 22. Nxd7+ {OK} Rxd7 {
[#]} 23. Rc1 {OK} Rd6 24. Rc7 Nd7 25. Re2 {OK} g6 {OK} 26. Kf2 h5 {OK} 27. f4 {
Ungenau} h4 {Ungenau} 28. Kf3 {Fehler (1.1)} (28. g4 $18) 28... f5 $2 {
Verliert die Partie (1.8)} (28... d4 $16) 29. Ke3 $18 {OK} d4+ {[#]} 30. Kd2 $1
{Stark} Nb6 $2 {Fehler (3.2)} (30... a5) 31. Ree7 $18 {OK} Nd5 {OK} 32. Rf7+ {
OK} Ke8 {OK} 33. Rb7 {OK} Nxf4 (33... Rb8 $142) 34. Bc4 {Stark: Weiß=1 Bester:
Weiß=1, Schwarz=1 OK: Weiß=11, Schwarz=7 Ungenau: Weiß=2, Schwarz=4 Fehler:
Weiß=2, Schwarz=2 Verliert die Partie: Schwarz=1. Gewichteter Fehlerwert:
Weiß=0.17/Schwarz=0.53 Zentibauernverlust: w=20/b=57} 1-0
Krennwurzn Krennwurzn 17.11.2020 08:49
Vom Maschinenblick aus sind wir Menschen eher Hausmeister als Meister! Dafür aber sterben die Maschinen bald den Remistod und menschliches Schach überlebt gerade, weil wir Fehler machen!
flachspieler flachspieler 16.11.2020 03:41
Vielleicht war in dieser Partie das psychologische Moment wichtiger als die absolute Korrektheit. Trotzdem bin ich natürlich auf die Analysen gespannt.
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