Eröffnung der Fide- Trainerakademie in Berlin

16.12.2003 – Gestern Nachmittag wurde in Berlin die neu gegründete Trainerakademie der FIDE feierlich eröffnet. Unter den den Gästen der Eröffnungsveranstaltung waren neben ECU-Präsident Boris Kutin (Slowenien), FIDE-Vizepräsident Zurab Asmaiparashvilli (Georgien) und FIDE-Repräsentant Noureddine Tabbane (Tunesien) auch Bundesinnenminister Otto Schily. In einer Presseerklärung auf der Webseite des Innenministeriums hob der Minister die Bedeutung der Akademie hervor: "Wieder einmal wird Deutschland Standort für eine wichtige Einrichtung eines internationalen Sportverbandes. Dass der Weltschachbund beschlossen hat, seine Trainerakademie in Berlin anzusiedeln, ist nicht nur eine große Aufwertung für den Sport-Standort Berlin, sondern für den Sport-Standort Deutschland insgesamt." Pressemitteilung des Innenministeriums...Fotos und Bericht von Dagobert Kohlmeyer...

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Trainerakademie der FIDE in Berlin eröffnet
Von Dagobert Kohlmeyer


Horst Metzing (Geschäftsführer des Deutschen Schachbundes)

Der Deutsche Schachbund rief - und viele kamen. Am Montag war es soweit. In Berlin wurde die internationale Trainerakademie der FIDE eröffnet. Der Weltschachbund (FIDE) hatte auf Vorschlag des DSB beschlossen, die Akademie in der deutschen Hauptstadt einzurichten. Dank der Hilfe des Bundesinnenministeriums und des Senats von Berlin war es gelungen, die materiellen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Die Räumlichkeiten befinden sich auf dem Gelände des Berliner Olympiastadions, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Generalsekretariat der ECU und der Geschäftsstelle des DSB. Eine ganze Etage - Schulungsraum, Bibliothek, Computerkabinett und Büro - mit einer Gesamtfläche von 155 m2 steht der neuen Einrichtung zur Verfügung


Bundesinnenminister Otto Schily (vorne mitte), daneben
Alfred Schlya (Präsident des Deutschen Schachbundes)

Zur offiziellen Eröffnung der Trainerakademie war viel Prominenz aus Politik, Sport und natürlich der Welt des Schachs erschienen. Allen voran Bundesinnenminister Otto Schily, der seine Freude darüber ausdrückte, dass künftig qualifizierte Schachtrainer in Berlin ausgebildet werden. Einen Coach habe auch er dringend nötig, fügte der Minister augenzwinkernd hinzu, wenn er an sein Abschneiden beim jüngsten Politiker-Schachturnier denke.


Bundesinnenminister Otto Schily

Grüße der FIDE überbrachte deren Vizepräsident Zurab Asmaiparaschwili.


Zurab Asmaiparshvili und Horst Metzig


Zurab Asmaiparashvili und Otto Schily

Der Großmeister aus Georgien, immerhin amtierender Europameister, ließ es sich nicht nehmen, am Rande der Veranstaltung eine Partie gegen Otto Schily zu spielen.

Auch ECU-Präsident Boris Kutin (Slowenien) und FIDE-Repräsentant Noureddine Tabbane (Tunesien) kreuzten anschließend am Brett die Klingen.

Vertreter des Berliner Senats und des Landessportbundes sagten dem FIDE-Projekt ihre Unterstützung zu. Schach-Organisator Dirk Jordan aus Dresden informierte Otto Schily über die Bewerbung der Elbestadt als Austragungsort für die Schacholympiade 2008. Er lud den Sportminister zur Frauen-Europameisterschaft im kommenden Frühjahr nach Dresden ein. Bundestrainer Uwe Bönsch hielt zum Abschluss einen Vortrag über Schachtraining.

 

 

 

 

 


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