Eröffnung der Münchener Schachakademie

08.02.2006 – Vergangenen Donnerstag wurde in München feierlich die neugegründete "Münchener Schachakademie" eingeweiht. Zu den Initiatoren der Akademie gehören u.a. die beiden Münchner Großmeister und Spitzenspieler Stefan Kindermann und Gerald Hertneck, die zusammen mit einem Team von kompetenten Trainern in Zukunft für den Münchner Schachnachwuchs sorgen werden. Ein ausgefeiltes Kursangebot wird bereits zu günstigen Preisen angeboten. Zu den Ehrengästen der Eröffnungsfeier zählte auch die Münchner Schachlegende Wolfgang Unzicker. Peter Dengler berichtet.Zur Münchner Schachakademie... Presseinformation downloaden...Mehr...

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Eröffnung der Münchener Schachakademie
Bericht: Peter Dengler, Fotos: Juliane Popp

Am Donnerstag, den 2. Februar wurde in der Nähe des Isartors die Münchener Schachakademie eröffnet – ein bisher europaweit einzigartiges Projekt. Der Geschäftsführer Stefan Kindermann begrüßte rund 100 geladene Gäste, darunter die Stadträtin Gertraud Walter, die sich für die Wahl Münchens als Standort bedankte und ihre Unterstützung versprach, den stellvertretenden Geschäftsführer der IHK Dr. Anton Ganslmayer  und Schachlegende Großmeister Wolfgang Unzicker.

Anschließend gab er eine lebhafte Schilderung der Geschichte des Schachspiels und der einzelnen Figuren. Nach der Stärkung am Buffet stand zunächst ein 10-minütiges Match zwischen den Mitgesellschaftern Dijana Dengler und Hauptsponsor Roman Krulich an, der mit seinem Vater Alfred Krulich und ihrer renommierten Münchner Immobilienfirma „Immobilien Krulich“ maßgeblich daran beteiligt war, dass die ursprünglich von Gerald Hertneck geborene Idee einer Schachakademie verwirklicht werden konnte.

Als Erschwernis mussten die Kontrahenten die Live-Kommentare von Stefan Kindermann zur Partie „ertragen“, beswingt durch die bekannte Big Band „Professor Jack Stroeher“.

Obwohl Roman Krulich über weite Strecken der Partie die druckvollere Stellung hatte, einigte man sich zur allgemeinen Zufriedenheit kurz vor Blättchenfall auf ein Remis.

Anschließend stieg Stefan Kindermann gegen die ebenfalls zum Trainerteam gehörende litauische Meisterin Sarune Lapinskaite in den Ring – allerdings musste der Großmeister sich die Augen verbinden lassen. Live-Kommentator Ulrich Dirr, ebenfalls Gesellschafter kommentierte und musste darauf achten, dem „blinden“ Spieler nicht zuviel Informationen zukommen zu lassen. Die Partie dauerte keine 25 Züge, dann hatte Kindermann ein Matt mit zwei Läufern und Springer konstruiert und das Publikum war begeistert.

Der Abend klang mit angeregten Gesprächen zu den Klängen der Big Band aus, besonders Kindermanns Tochter Alina sorgte für entsprechende Stimmung auf der Tanzfläche.

Die Schachakademie führt vom 6.-10. Februar und vom 13.-16. Februar ab 18 Uhr jeweils Infoabende durch, die Adresse lautet: Zweibrückenstraße 8/Rückgebäude A4, Telefon 089/95894330, Email: info@mucschach.de, Webseite http://www.mucschach.de, der Kursbetrieb startet am 20. Februar.

Fotos von der Eröffnungsfeier:

 
v.l.n.r.: Die Bezirksverbandsvorsitzende Erika Stegmeier hat sichtlich Spaß mit Spielleiter Ralf Callenberg und dem Abteilungsleiter Schach des FC Bayern München, Günter Schütz


Stefan Kindermann im Match gegen Sarune Lapinskaite, im Hintergrund Gerald Hertneck und Familie Alfred Krulich


Ulrich Dirr bei der Kommentierung der Blindpartie


Dijana Dengler bedankt sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit bei Hauptsponsor Roman Krulich


Die Gesellschafter der Münchener Schachakademie v.l.n.r..: Stefan Kindermann, Gerald Hertneck, Dijana Dengler, Roman Krulich und Ulrich Dirr


Großmeister Stefan Kindermann bei der Erklärung der Herkunft der Figur des Läufers


Stefan Kindermann, im Hintergrund Alfred Krulich, Gattin (verdeckt) und deren Enkelkind


Johanna Kindermann mit Enkelin Alina


Roman Krulich bei seiner 10-Minuten Showpartie gegen Diana Dengler


Sarune Lapinskaite bei der Partie gegen den „blinden“ Stefan Kindermann


Die Jack Ströher Big Band „bei der Arbeit“


Rund 100 geladene Gäste verfolgten die Showpartien mit Spannung


Stadträtin Gertraud Walter bedankte sich für die Wahl Münchens als Standort der Schachakademie


Schachlegende Wolfgang Unzicker erwies den Gründern die Ehre

 

 

 



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