Essay und Diskurs: Schach – der Diener vieler Herren

von ChessBase
14.04.2022 – Am Ostersonntag sendet der Deutschlandfunk ein Gespräch zwischen Paul Werner Wagner und Pascal Fischer über die Rolle des Schachspiels in der Gesellschaft. Ist Schach Strategieschule, moralische Lehranstalt, Kognitions-Booster oder Zeitvertreib? So. 17. April, 9.30 Uhr, Deutschlandfunk. | Foto: Frank Hoppe (DSB)

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Ankündigungstext bei Deutschlandfunk:

Essay und Diskurs

Schachspiel – Schachsport
Schach – der Diener vieler Herren
Der Schachexperte Paul Werner Wagner im Gespräch mit Pascal Fischer

Schach sollte in seiner langen Geschichte schon vielerlei sein: Strategieschule, moralische Lehranstalt, Kognitions-Booster oder Zeitvertreib. Auch das erklärt die Faszination, die vom Schachspielen ausgeht.

Im Schach spiegeln sich ganz unterschiedliche Menschenbilder: Mal feierte man den Sport als Rechenleistung, bis die Menschheit sich auf das Intuitive des Spiels besann – düpiert durch den Sieg des Computers „Deep Blue“ über den Schachweltmeister Garri Kasparow. Dann wieder tritt das Völkerverbindende des Spiels hervor, wenn uns vernetzte Rechenmaschinen heute erlauben, weltweit gegeneinander Schach zu spielen. Auskunft gibt der Schachexperte Paul Werner Wagner im Gespräch.

Das Image von Schachspielenden allerdings pendelte stets zwischen Wunderkind, Sonderling und Menschen in Extremsituationen: von Philidor, der im 18. Jahrhundert als Doppelbegabung zwischen Musik und Schach die Welt verblüffte, über den Helden in Stefan Zweigs „Schachnovelle“ bis zur weiblichen Hauptfigur in „Das Damengambit“.
Paul Werner Wagner, geboren 1948, ist Literaturwissenschaftler, Kulturmanager und Schachfunktionär. Das Schachspiel rettete ihn in seiner eineinhalb Jahre langen Haftzeit wegen versuchter Republikflucht aus der DDR. Er veröffentlichte als Autor und Herausgeber Bücher zu historischen, politischen und filmwissenschaftlichen Themen und zum Schach.

 

So. 17. April, 9.30 Uhr, Deutschlandfunk.

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