Europameisterschaft der Frauen in Batumi startet am Pfingstmontag

von Stefan Liebig
23.05.2026 – Die 26. Europameisterschaft der Frauen im Schach beginnt am 25. Mai 2025 in der georgischen Schachstadt Batumi. Das Turnier findet im Euphoria Convention & Casino Hotel statt. Knapp 167 Spielerinnen aus über 30 europäischen Verbänden haben sich angemeldet, darunter auch sieben Deutsche. Zehn Spielerinnen haben eine Elo-Zahl über 2400. Die Titelverteidigerin IM Teodora Injac aus Serbien hat sich nicht für das elfrundige Turnier nach Schweizer System gemeldet, das auf ChessBase live übertragen wird. | Fotos: Mark Livshitz, Jim Laga (European Chess Union) / Titel: Uwe Brodrecht, Wikimedia Commons

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Teilnehmerfeld

Die Griechin Stavroula Tsolakidou geht als Favoritin in die europäischen Titelkämpfe. Die Internationale Meisterin liegt mit ihrer aktuellen Wertung von 2455 auf Rang 1 der Setzliste. Mit nur vier beziehungsweise fünf Punkten weniger folgen IM Yuliia Osmak (Ukraine) und die Europameisterin aus dem Jahr 2024 IM Ulviya Fataliyeva (Aserbaidschan).

Die stärkste der sieben deutschen Teilnehmerinnen ist IM Dinara Wagner. Sie ist an 9 gesetzt. Im letzten Jahr belegte sie lediglich den 64. Platz als Fünftgesetzte. Außerdem nehmen aus Deutschland noch folgende Spielerinnen teil: Hanna Maria Klek (WGM, Elo 2369, an 23 gesetzt), Jana Schneider (WGM, 2283, 51), Josefinie Safarli (WGM, 2253, 55), Charis Peglau (WFM, 2238, 61), Fiona Sieber (WGM, 2224, 72) und Luisa Bashylina (WFM, 2208, 77).

Dinara Wagner – hier bei der Bundesliga-Endrunde in Berlin – hofft auf ein besseres Turnier als letztes Jahr und auf die Qualifikation für den Worldcup. | Foto: Stefan Liebig

Spielplan

Gespielt wird vom 25. Mai bis 4. Juni täglich um 15 Uhr. Die letzte Runde findet am 5. Juni um 13 Uhr statt. Spielfrei ist Sonntag, der 31. Mai.

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Regularien

Jeder Verband kann beliebig viele Spielerinnen nominieren. Bei der 25. Frauen-Europameisterschaft werden Qualifikationsplätze für den FIDE-Frauen-Worldcup vergeben. Gemäß dem Beschluss der ECU qualifizieren sich mindestens 10 Spielerinnen. Nach den geltenden Bestimmungen des FIDE-Frauen-Worldcups ist die FIDE allein für die Regeln bezüglich der Qualifikationsplätze für den FIDE-Frauen-Worldcup zuständig.

Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 60.000 Euro wird wie folgt aufgeteilt: Für die ersten 20 Plätze gibt es Preisgelder. Die ersten drei Plätze sind mit 10.000, 8000 und 7000 Euro dotiert.

Gespielt werden 11 Runden nach Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten für die ersten 40 Züge plus 30 Minuten für den Rest der Partie. Ab dem ersten Zug gibt es 30 Sekunden Inkrement. Für die Endplatzierungen gilt bei Punktgleichheit als erstes Kriterium der direkte Vergleich, dann die Buchholzwertungen 1 und 2, dann die Anzahl der Schwarzpartien und schließlich die höhere Zahl von Gewinnpartien.

Spielort

Batumi ist eine Hafenstadt am Schwarzen Meer. Als Hauptstadt der Autonomen Republik (Adschara) Adscharien im südwestlichen Georgien hat sie 172.100 Einwohner (Stand: 2021) und ist damit zweitgrößte Stadt des Landes. Batumi ist Sitz eines Bistums der Georgischen Orthodoxen Kirche sowie ein Wissenschaftsstandort mit Hochschulen, Universität, Marinefakultät und landwirtschaftlichem Institut. (Quelle: Wikipedia)

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Tabellenspitze 2025

Das Podium im letzten Jahr (v.l.n.r.): Irina Bulmaga, Teodora Injac und Mai Narva. | Foto: Mark Livshitz, Jim Laga (European Chess Union)

Rg. Name Pkt.  Wtg1 
1 Injac, Teodora 9,5 0
2 Bulmaga, Irina 8 0
3 Narva, Mai 8 0
4 Maltsevskaya, Aleksandra 8 0
5 Tsolakidou, Stavroula 7,5 0
6 Javakhishvili, Lela 7,5 0
7 Batsiashvili, Nino 7,5 0
8 Ushenina, Anna 7,5 0
9 Daulyte-Cornette, Deimante 7,5 0
10 Mammadova, Gulnar 7,5 0

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Stefan Liebig, geboren 1974, ist Journalist und Mitinhaber einer Marketingagentur. Er lebt heute in Barterode bei Göttingen. Im Alter von fünf Jahren machten ihn seltsame Figuren im Regal der Nachbarn neugierig. Seitdem hat ihn das Schachspiel fest in seinen Bann gezogen. Höhenflüge in die NRW-Jugendliga mit seinem Heimatverein SV Bad Laasphe und einige Einsätze in der Zweitligamannschaft von Tempo Göttingen waren Highlights für den ehemaligen Jugendsüdwestfalenmeister.
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