
Alle Ergebnisse und Stand nach fünf Runden bei http://www.ecc2006.com/
Der bisherige Spitzenreiter Elara Cheboksary verlor relativ chancenlos gegen das an 1 gesetzte Ural Sverdovskaya. Der bisher überragende Mamedyarov wurde durch Shirov neutralisiert und auch in den meisten anderen Partien lag die Initiative eher bei den Uralisten. Doch fünf Partien gingen remis aus und in der entscheidenden Partie Bareev-Grischuk verlor der Führer der weißen Steine seine dritte Partie hintereinander.

Pechsträhne in Fügen: Evgeny Bareev

Boris Gelfand verteidigte sich mit Russisch gegen Peter Svidler
und erreichte ein sicheres Remis

Eine zentrale Partie der Runde 5 war Nisipeanu-Van
Wely. Der Rumäne gewann für Clichy (u.a. mit Naiditsch und Pelletier) und
sicherte somit den 3,5:2,5 Mannschaftssieg gegen den spanischen Verein Gros Zake
Taldea.

Rechts im Bild Uwe Bönsch und Philipp Schlosser,
die für Jenbach antreten
Bei den Frauen profitiert der Spitzenreiter Mika Yerevan vor allem von seinen georgischen Gastspielerinnen Maia Chiburdanidze und Nino Khurtsidze, die mit 4 aus 5 bzw. 4,5 aus 5 überragende Leistungen bieten. Höher als 2,5:1,5 hat die Mannschaft noch nie gewonnen, aber entscheidend sind ja die Mannschaftspunkte.

Links Mika Yerevan mit Exweltmeisterin Maia Chiburdanidze am
Spitzenbrett

Anna Pogonina schaut schon nach dem 5. Zug betroffen, was hat die
Exweltmeisterin vorbereitet? Am Nebenbrett Elisabeth Pähtz.

Anna Sharevich gewann ihre Weißpartie gegen Nelly Aginian,
konnte aber die Niederlage von Economist Saratov nicht verhindern.

Topfavorit Krasnoturinsk rechts mit Stefanova am Spitzenbrett: viele
Brettpunkte, aber zwei Matche verloren

Katerina Lahno links fixiert ihre Gegnerin, doch letztlich blieb
Svetlana Matveeva siegreich