Falko Bindrich reagiert auf DSB-Sperre

31.01.2013 – Am ersten Bundesligawochenende der Saison 2012/2013 war GM Falko Bindrich während seiner Partie gegen Sebastian Siebrecht vom Schiedsrichter mit einem Mobiltelefon auf der Toilette vorgefunden worden. Gemäß Turnierordnung verlangte der Schiedsrichter, Bindrich möge ihm dieses Mobiltelefon aushändigen, doch Bindrich weigerte sich und wurde deshalb mit Partieverlust bestraft. In einer Sitzung vom 19. Januar verhängte der DSB wegen des Verhaltens von Bindrich bei diesem Wettkampf daraufhin eine Funktions- und Spielsperre von 2 Jahren. In einer Erklärung hat Bindrich jetzt angekündigt, gegen diese Entscheidung Einspruch einzulegen. Erklärung des DSB..., Artikel in der Welt: Großmeister wegen Betrugs auf dem Klo gesperrt...Erklärung von Falko Bindrich...

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Liebe Schachfreunde,

in seiner Entscheidung vom 19. Januar 2013 hat der DSB gegen mich eine 2-jährige Spiel- und Funktionssperre ausgesprochen.

Für meine Entscheidung, meine Taschen und mein Handy nicht durchsuchen zu lassen habe ich bereits vor Ort die maximale Konsequenz, den Partieverlust, getragen. Weitergehende Sanktionen, insbesondere eine Spielsperre, bin ich nicht bereit hinzunehmen.

Aus diesem Grund akzeptiere ich die Entscheidung des DSB nicht. Darüber hinaus gibt es Grund zur Annahme, dass für die extreme Härte der Strafe plus die Bemühungen des DSB mich auch international sperren zu lassen, Motive eine Rolle spielen, die deutlich über meine Funktion als Spieler eines Bundesligavereins hinausgehen.

Ich habe bereits meinen Rechtsanwalt mit der Prüfung der Rechtmäßigkeit der Entscheidung des DSB beauftragt. Auf jeden Fall werde ich Einspruch gegen die Entscheidung beim Präsidenten des Deutschen Schachbundes gemäß § 57 Abs. 3 der DSB-Satzung zur Vorlage beim Schiedsgericht einlegen und, wenn nötig, auch die ordentlichen Gerichte mit meinem Fall befassen.

GM Falko Bindrich,
30. Januar 2013


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