Fianchetto-Skandinavisch von Nico Zwirs - eine Rezension

03.01.2022 – Das Fianchetto-Skandinavisch ist eine interessante Antwort auf 1.e4. Schwarz bietet ein Gambit an und bringt mit seiner Eröffnungswahl den Weißen mit frischen Ideen aus seiner Komfortzone. Philipp Hillebrand hat sich den Fritztrainer von Nico Zwirs angesehen und erläutert das Konzept.

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Rezension über das Skandinavische Fianchetto von IM Nico Zwirs

Wer etwas Abwechslung bzw. auch etwas „Neues“ gegen 1.e4 sucht, der ist mit dem Fritz Trainer von Nico Zwirs sehr gut beraten! Die großen Hauptvarianten um Najdorf, das Marshall Gambit oder die Berliner Variante gelten zwar als sehr zuverlässige Waffen gegen den harten Aufschlag des Anziehenden, aber die beiden erstgenannten haben einen sehr hohen Pflegeaufwand, sprich es ist geboten stets das neueste Material zu sichten, sowohl was Publikationen als auch Partien betrifft. Das Endspiel, welches sich meist in der Berliner Variante ergibt (1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 Sf6), ist zwar auch nicht bei jedem Weißspieler beliebt, aber richtig pressen kann der Nachziehende auch nicht und bedarf viel Geduld.

The Fianchetto Scandinavian

The mainline from the repertoire will start with 1.e4 d5 2.exd5 Nf6 3.d4 Nxd5 4.c4 Nb6 5.Nf3 g6. From there on, the repertoire will be worked out backwards till the second move options for White.

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Die Skandinavische Eröffnung ist aktuell eine sehr populäre Variante auf Vereinsniveau, und genau da setzt die Untersuchung des jungen niederländischen IM an. Er präsentiert Abspiele, welche zum einen noch nicht so tief ausanalysiert sind und zum anderen genügend Spiel auf Gewinn zulassen, da sich eine asymmetrische Bauernstruktur nahezu zwangsläufig ergibt nach 1.e4 d5 2.exd5 Sf6!? Die Absicht hinter dem Springerzug ist es, sowohl die Entwicklung voranzutreiben, als auch den Bauern zurückzunehmen, ohne dass die schwarze Lady über das halbe Brett gescheucht wird. Zugegeben, in einigen Abspielen bedeutet es ein „echtes Bauernopfer“ sollte sich der Anziehende dazu entschließen mittels c2-c4 an der Beute festhalten zu wollen. Und das ist dem Grunde nach exakt das, was man als Nachziehender möchte. Der Anziehende soll möglichst früh aus seiner comfort zone heraus komplimentiert werden und so früh wie möglich weitgreifende Entscheidungen treffen, anstatt gemütlich seine auswendiggelernten Varianten herunterzuspielen. Demnach  gibt es auch nicht so viel Material, welches man als Anziehender auswerten könnte, was für einen kämpferisch ausgerichteten Nachziehenden von praktischem Nutzen ist.

Dieser Fritz Trainer ist einer, welcher mit „nur“ zwei großen Abschnitten bzw. Kapiteln auskommt. Im ersten Abschnitt werden die Abspiele untersucht, welche nach dem Nehmen auf d5 im zweiten Zug entstehen und im zweiten Abschnitt jene, wo der Anziehende kneift. Um es vorwegzunehmen, was mich sehr positiv überrascht ist, ist die Möglichkeit diesen Fritz Trainer auch dann sinnvoll als Ergänzung nutzen zu können für jemanden der gegen 1.e4 Caro Kann (1.e4 c6) spielt. Aber auch ähnliche Strukturen, wie sie in einem Alapin Abspiel (1.e4 c5 2.c3 d5 3.exd5 Dxd5 4.d4 g6!?) der Sizilianischen Verteidigung vorkommen können, sind auf diesem Produkt vertreten.

1. Abschnitt = Hauptvariante

Kommen wir zunächst zu einer der „Standardaufstellung“, welche der niederländische Autor anstrebt:

 

Die Stellung kann sogar jemanden, der die dir Grünfeldindische Verteidigung als Nachziehender spielt, ansprechen. Wäre der weiße Bauer anstatt auf c5 auf e4 platziert, so wäre dies eine Stellung, welche sehr viele Gemeinsamkeiten aufweist. Auch hier ist der weiße Bauer d4 das Gegenspielobjekt. Dazu können Züge wie …Lg4 und dann …e5 gehören und vor allem auch der Hebel um …b6. Dieser Hebel ist es, der einen wesentlichen Unterschied zum Grünfeldinder darstellt. Dor wir allerdings oft mittels …c5 das weiße Zentrum angegriffen, und wenn dann dcx5 erfolgt, so sieht man nicht selten das Bauernopfer …b7-b6! Auf diesem Fritz Trainer muss dafür nicht einmal ein Bauer ins Geschäft gesteckt werden, denn der Anziehende wird sich in den meisten Fällen genötigt sehen auf b6 zu nehmen, denn sonst wird der Druck auf die Bauern d4/c3 dank des starken Lg7 zu stark. Nach cxb6 axb6 besitzt der Nachziehende eine sehr gesunde Bauernstruktur und der Ta8 ist „gratis“ ins Spiel gekommen wegen des Drucks gegen den weißen Bauern a2:

 

Man erkennt, dass das Manöver um …Lg4xf3 dazu dient, die Kontrolle über die dunklen Felder zu erhöhen. Deshalb spielt der Anziehende auch oft den Zug h2-h3 um besagte Idee zu unterbinden. Diese Zeit nutzt der Nachziehende für sein Gegenspiel.

Der Autor nimmt sich viel Zeit, um zu erklären, was in diesen Stellungstypen wichtig ist und auch wie diese Stellungen entstehen. Deshalb präsentiert er diese Abspiele zum Teil sehr tief, aber nicht all zu „breit“, denn die strategischen Marschrouten für den Nachziehenden sind abgesteckt um die Hebel …e7-e5 und …b7-b6.

Sofern der Anziehende sich nicht mit c2-c4-c5 (über) dehnen möchte, so setzt der Nachziehende oft zum Schlag …c7-c5 an:

 

Der Nachziehende hat zuletzt 9…S4a6 gespielt und wird seinen Bauern zurückbekommen, wonach er eine sehr gute Stellung besitzt und mit seinem Mehrbauern im Zentrum auch über langfristig gute Perspektiven verfügt.

In der Zugreihenfolge 1.e4 d5 2.exd5 Sf6 3.Lb5+ läuft es auf sehr unterhaltsame Stellungsbilder hinaus, wo die Initiative aber eindeutig meist auf Seiten des Nachziehenden liegt. Eine wichtige Idee ist die Jagd auf den weißen Königsläufer und dabei sollte der Nachziehende auch nicht vor kleinen Materialopfern zurückschrecken:

 

Die Hatz auf den La4 ist eröffnet und Züge wie…Sb6 oder …Sc5 werden folgen. Es ist vor allem das Feld d3, welches den Nachziehenden reizt und dafür kann sogar eine Qualität geopfert werden und am Ende des Clips entsteht folgende Stellung:

 

 

Egal was eine Engine zu solch einer Stellung meint, die Anzahl derer, welche die weiße Seite verteidigen möchten ist sicher sehr geringJ. Dazu würde ich auch die Folgende Stellung zählen:

 

Solch ein Stellungsbild erinnert sogar ein klein wenig an ein Abspiel aus der Marshall Variante des Spaniers. Noch weiter geht es in die Welt von Stellungsbildern aus anderen Eröffnungen, wenn wir folgende Lage betrachten:

 

Mit den halboffenen a und b Linien gibt es sogar Gedankengut aus dem Wolga Gambit, und auch hier ist es das Feld d3, welches dem Anziehenden zu schaffen macht. Auf diesem Fritz Trainer finden sich sehr viele Abspiele, wo der Nachziehende gerade dieses Feld d3 nutzt um seine Kompensation nachzuweisen.

Kommen wir zu den Stellungsbildern aus der Panov Variante aus der Caro Kann Verteidigung. Die Züge 1.e4 d5 2.exd5 Sf6 3.c4 c6 4.d4 cxd5 5.Sc3 führen per Zugumstellung zur Caro Kann Verteidigung. Wer bereits ein Abspiel für sich gefunden hat, der ist aber dennoch angehalten, sich die Ideen um 5…g6 anzuschauen, allein um weitere Ideen für sein Arsenal zu besitzen. Eine Frage auf dem Weg zu dieser Stellung lautet, was passiert nach 4.dxc6, sprich der Anziehende möchte einen „gesunden“ Mehrbauern verwalten. Einen Mehrbauern wird der Anziehende zunächst in der Tat besitzen, aber dafür muss er dem Nachziehenden erneut eine kräftige Initiative überlassen:

 

Obwohl die Damen getauscht wurden, findet der weiße König nicht wirklich einen sicheren Unterschlupf, was dem weißen Bauern auf c4 geschuldet ist, denn dieser würde auf c3 stehend, das Feld b4 gegen einen schwarzen Springer verteidigen. So wird es auf den Feldern d3 und c2 oft zu Problemen kommen für den Anziehenden.

Die Hauptvariante in diesem Abspiel führt am Ende zu folgender Stellung:

 

Auch diese Variante ist zwar relativ lang, aber nicht wirklich breit, sprich der Nachziehende muss nicht allzu viel auswendiglernen. Aufgrund der Tatsache, dass der Anziehende an dem Bauern b2 klebt, besitzt der Nachziehende genügend Kompensation. Wie man dorthin gelangt erläutert der niederländische IM erneut ruhig und sachlich mit klaren Worten.

Der letzte Clip des ersten Abschnittes beschäftigt sich mit der Zugfolge 1.e4 d5 2.exd5 Sf6 3.Sc3 Sxd5 4.Lc4 und nach 4…Sxc4 5.Df3 e6 6.dxc3 ergibt sich eine Struktur, welche erneut sehr angenehm ist für den Nachziehenden, denn er steht sehr kompakt und hat keine Sorgen, es bedarf aber guter Nerven und auch ein paar konkreter Abspiele in folgender Stellung:

 

Der Nachziehende provoziert den Einschlag auf h7, welcher aber abgewehrt werden kann, und wie genau das funktioniert bekommt man ausgezeichnet dargelegt vom Autor!

Der zweite Abschnitt

Hier erfährt man mit dem Fritz Trainer, dass der Anziehende kaum auf einen Vorteil hoffen kann, sofern er im zweiten Zug nicht auf d5 nimmt. Das berüchtigte Blackmar Diemar Gambit entsteht nach 1.d4 d5 2.e4, was sehr aggressiv wirkt in dieser Form, nach dem Motto „da nimm!“ und nach 1.e4 d5 2.d4 wirkt es so wie „habe ich da was eingestellt?!“. Das ist natürlich zugespitzt, aber so oder so muss man sich nicht den Kopf zerbrechen. Wer zusätzlich Caro Kann oder Französisch spielt, der kann lächeln und 2…c6 oder 2…e6 spielen. Für diejenigen, die den Grundsatz vertreten „ein Gambit widerlegt man durch dessen Annahme“ werden dank der Ratschläge von IM Zwirs gut gewappnet sein. Seine Empfehlung lautet 1.e4 d5 2.d4 dxe4 3.Sc3 Sf6 4.f3 und nun 4…c5. Die Absicht ist es, den Anziehenden aus seinen gewohnten Schemata zu bringen und erst nach 5.d5 das Bauernopfer zu akzeptieren:

 

Durch den Fakt, dass der Anziehende seinen f-Bauern ins Geschäft gesteckt hat, sind die „klassischen“ Angriffswege um h2-h4 und g2-g4 nicht wirklich stichhaltig, denn nach schwarzem …h7-h5 ist das Feld g4 zuverlässig in den Händen des Nachziehenden. Der weiße Bauern d5 versperrt die Sicht nach f7, sodass es auch diesbezüglich keine Probleme mit einem gefesselten f7 Bauern gibt. Nachdem der Anziehende lang rochiert hat, wird das Geschehen freilich etwas schärfer, aber der Nachziehende muss auch hier nichts fürchten.

Ebenfalls beliebt auf Vereinsebene ist die Idee mittels 1.e4 d5 2.Sc3 den Mitspieler auf ein dann für ihn ungewohntes Terrain führen zu wollen. Der Autor empfiehlt dann 2…d4, um den Raum im Zentrum einzunehmen und setzt dann auf ein unternehmungslustiges Spiel mit Hilfe eines Bauernwalls:

 

Wer wissen möchte, wie solch ein Wall entsteht und eingesetzt werden kann, der findet auf dem Produkt seine Antworten.

Weitere zahnlose Ansätze sind 2.Sf3, 2.e5 und 2.d3. Nach all diesen Zügen steht der Anziehende nicht unbedingt sofort schlechter, aber der Nachziehende kommt dennoch zu sehr bequemen Spiel. Der Springerzug ist ein recht dubioses Gambit, der Zug 2.e5 mündet aller Wahrscheinlichkeit in eine Variante der Caro Kann Verteidigung, in welcher der Nachziehende über ein Mehrtempo verfügt, da er den Hebel c7-c5 in einem Zug ansetzen kann.

Nach 2.d3 läuft es auf eine Philidor Variante hinaus, allerdings mit vertauschten Farben und Mehrtempo für den Anziehenden, was ihm aber keinen Vorteil verspricht, wenn er mit Sbd2 einen geschlossenen Stellungstyp anstrebt:

 

In solchen Stellungen haben längerfristige Manöver ihren Platz und der Nachziehende kann zufrieden sein.

Zum Abschluss des Fritz Trainers bekommt man auch noch eine Widerlegung eines Abspiels offenbart, und zwar des sog. Portugiesisches Gambits. Diese Variante entsteht nach den Zügen 1.e4 d5 2.exd5 Sf6 3.d4 Lg4. Dies ist nicht die Repertoireempfehlung des Autors, aber bei kurzer Bedenkzeit kann man es dennoch einmal versuchen, denn auch starke Spieler straucheln hier von Zeit zu Zeit:

 

Wäre dies eine Stellung, welche man „zwangsläufig“ mit dem Portugiesischem Gambit erzielen könnte, dann wäre man als Nachziehender stets glücklich, aber der Anziehende weicht vorher sinnvollerweise ab J. 1.e4 d5 2.exd5 Sf6 3.d4 Lg4 4.f3 Lf5 5.c4 e6 6.dxe6 Sc6 7.exf7+ Kxf7 lautet die Zugreihenfolge, mit der man zu der obigen Diagrammstellung gelangt. Wahrlich eine gute Idee für Blitz- und Schnellschach. Wer wissen möchte, wo der Hase im Pfeffer liegt, der wird nicht enttäuscht vom Autor.

The Fianchetto Scandinavian

The mainline from the repertoire will start with 1.e4 d5 2.exd5 Nf6 3.d4 Nxd5 4.c4 Nb6 5.Nf3 g6. From there on, the repertoire will be worked out backwards till the second move options for White.

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Fazit:

Dieser Fritz Trainer ist einer derjenigen, welcher so viele verschiedene Stellungstypen bespricht, wie es bei Repertoireempfehlungen nur selten der Fall sein dürfte. Man kann entweder diese Abspiele um das Fianchetto eigenständig spielen oder als hervorragende Ergänzung zu der Caro Kann Verteidigung nehmen, denn in ihr gibt es zum einen den Panov Angriff und zum anderen kann man auch in der Caro Kann Verteidigung gut zu …g6 Ideen greifen. Die Art des Vortragens ist sehr angenehm, da der niederländische Autor klar und langsam spricht, was seinen Akzent nicht wirklich ins Gewicht fallen lässt und man mit Hilfe von Schulenglisch keine Probleme haben dürfte ihm zu folgen. Es ist sehr lehrreich was er zu sagen hat, nicht zuletzt wegen der vielen verschiedenen Abspiele bzw. Ideen aus anderen Eröffnungen. Mit Hilfe dieses Fritz Trainers kann man sogar auch noch etwas für seine Schachkultur mitnehmen, sprich wie man auch andere Stellungstypen behandelt, welche nicht zwingend im eigenen Repertoire vorkommen.

Aktuell gibt es aus der Feder von Justin Tan ein Buch (Thinkers Puplishing) mit dem Titel 1.e4!, wo er auch die vom Autor empfohlene Hauptvariante anstrebt, aber der niederländische IM gibt dem Zuschauer eine Neuerung an die Hand, bzw. einen Ansatz, wie man den Vorschlag von GM Tan neutralisieren kann.

Die mitgelieferten Extras sind die üblichen Apps, eine kleine aber feine Datenbank mit 20 ausgewählten Partien und vor allem sehr ansprechende interaktive Übungsaufgaben, von denen es 29 an der Zahl gibt. Daran man merkt, es geht darum viele eigene praktische Erfahrungen mit dem Skandinavischen Fianchetto zu sammeln.

Für Vereinsspieler eine echte Kaufempfehlung, wer gegen 1.e4 solide und mit Substanz auf Gegenspiel setzen möchte.

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phille phille 03.01.2022 06:12
Hallo Stefan Eichardt,
danke für das Feedback!

Dann stellt sich aber auch die Frage, was ein Spieler mit den weißen Steinen gedenkt mit seinem Königsläufer zu machen. Sofern er ihn nach g2 stellt, kann man als Nachziehender auch …c6 spielen, wonach ein Lg2 auch wenig aktive Perspektiven besitzt. Mit …h6 macht man seinem Lf5 ein Rückzugsfeld auf h7 und immer wenn der Anziehende seinen c- Bauern bewegt, hat man das Manöver …Sbd7-c5 mit Druck gegen den Punkt d3. Folgt d3-d4, so wird der schwarze Damenläufer wieder sehr aktiv auf der Diagonalen h7-b1. Das Ganze ähnelt dann einem Königsindischen Angriff des Anziehenden. Vermeiden kann man solche Aufbauten meist nicht sinnvoll, muss es aber auch nicht, denn der Nachziehende verfügt über gute Chancen in diesen Stellungsbildern.
Stefan Eichardt Stefan Eichardt 03.01.2022 02:43
2.e5 sieht zwar optisch erstmal gut für Schwarz aus, der der Lc8 frei ist und c5 in einem Zug erfolgt. Ich habe aber die leidvolle Erfahrung gemacht, dass Stellungen mit d3 statt d4 für Schwarz alles andere als einfach zu spielen sind.
Generell kann im Skandinavier d3 anstelle von d4 für Schwarz nervig sein.
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