FIDE kündigt Untersuchung der Carlsen-Niemann-Kontroverse an

von ChessBase
30.09.2022 – Die Fair-Play-Kommission der FIDE will mit einem Untersuchungsausschuss die Umstände der Carlsen-Niemann-Kontroverse prüfen. "Wir werden alle verfügbaren Daten und Beweise zusammenzutragen und analysieren sowie die öffentlich gemachten Fakten und Behauptungen zu überprüfen", kündigt die Vorsitzende der Kommission, Salomeja Zaksaite (Foto), an. | Foto: Asmeninis albumas

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FIDE FPL bildet Untersuchungsausschuss für Carlsen-Niemann-Kontroverse

Nach den jüngsten Entwicklungen in der Carlsen-Niemann-Kontroverse hat die Fair-Play-Kommission (FPL) der FIDE beschlossen, von Amts wegen ein Untersuchungsgremium (IP) zu bilden. Drei Mitglieder der Kommission werden dieses Gremium bilden, und es wird auch die Möglichkeit haben, externe Experten zu konsultieren, wenn eine Analyse erforderlich ist.


 

Die Untersuchung wird sich auf zwei Schwerpunkte konzentrieren: die Überprüfung der Behauptungen des Weltmeisters über angebliche Betrügereien durch Niemann und Niemanns Selbstaussage über Online-Betrügereien.

Wie die Fair-Play-Vorsitzende Salomeja Zaksaite erklärte, ist die FPL bereit, die Umstände zu untersuchen, alle verfügbaren Daten und Beweise zusammenzutragen und zu analysieren sowie die öffentlich gemachten Fakten und Behauptungen zu überprüfen. Das Gremium wird für ein faires Urteil sorgen und die Rechte beider Parteien während der Untersuchung schützen.

"Im besten Interesse der Schachgemeinschaft möchten wir die Öffentlichkeit bitten, von Spekulationen über die Ergebnisse und möglichen Sanktionen abzusehen, bis alle verfügbaren Fakten berücksichtigt sind und eine ordnungsgemäße Untersuchung abgeschlossen ist", fügte Frau Zaksaite hinzu.

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