Fischer bleibt vorerst in Haft

09.03.2005 – Wie Einar Einarsson aus Tokyo meldet, hat Fischers Anwältin Masako Suzuki (Foto) heute eine formale abschlägige Antwort vom japanischen Einwanderungsbüro des Justizministeriums auf ihre Forderung erhalten, Fischer auf Grund seines neuen isländischen Fremdenpass freiwillig aus der Haft zu entlassen. Inoffiziell wurde ihr zusätzlich mitgeteilt, dass der frühere Schachweltmeister, der seinen heutigen 62sten Geburtstag in Haft verbringen muss, dann unverzüglich entlassen würde, wenn er die volle isländische Staatsbürgerschaft bewilligt bekäme. Mehr...

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Einar Einarsson, Vorsitzender des isländischen Robert James Fischer - Komitees ist zur Zeit in Tokyo und bemüht sich mit weiteren Freunden Fisches in Japan und aus Island um die Freilassung des ehemaligen Schachweltmeisters. Bisher haben sie erreicht, dass Island Fischer einen Fremdenpass ausstellt.

Dieser konnte Fischer erst mit einwöchiger Verzögerung übergeben werden, da das Wachpersonal Fischer nach einem Streit um ein Frühstücksei in Einzelhaft gebracht hatte und er keinen Besuch empfangen durfte. Inzwischn ist auch bekannt geworden, wie es zu dem Streit kam. Fischer hatte im Gegensatz zu den anderen Häftlingen versehentlich kein Frühstücksei bekommen und versuchte auf witzige Weise darauf aufmerksam zu machen, indem er fragte, ob er "noch ein Ei" bekommen könnte. Das etwas humorlose Wachpersonal verstand den Witz nicht und reagierte leider auch nicht wie gewünscht. Statt Ei gab es Einzelhaft. Unser Tipp: Sollten Sie einmal in Japan inhaftiert sein, vermeiden Sie jede Diskussion um Inhalt und Umfang des Frühstücks.


Masako Suzuki

Heute erfuhr Fischers Anwältin, dass man Fischer nicht aufgrund des isländischen Fremdenpasses freilassen werde. Die Situation ändere sich erst, wenn er die volle isländische Staatsbürgerschaft erhalten würde, hieß es inoffiziell.

Einar Einarsson schreibt:

BOBBY WILL BE RELEASED IF HE RECEIVES AN ICELANDIC CITIZENSHIP

Masako Suzuki, Bobby Fischer lawyer reveived today a formal negative answer from the Immigration Office of Japan´s Ministry of Justice, that RJF´s request for volantary departure on the bases of his new Icelandic Alian Passport was declined. However she learned through unofficial means that Bobby would be released right away if he would be granted an Icelandic citizenship.

Einar S. Einarsson, Tokyo

 


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