"Frau Schach" sucht Nachahmer

von André Schulz
28.09.2020 – "Frau Schach" ist das erfolgreiche Modell eines Schachclubs für Frauen. Der sportliche Aspekt tritt dabei gegenüber dem geselligen Charakter etwas in den Hintergrund. Für das Projekt werden nun Nachahmer gesucht- und finanziell unterstützt.| Foto: Barbara Jenner und Regina Theissl-Pokorna (Frau Schach)

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Mädchen- und Frauenschachkongress in Österreich

Von 11. bis 13. September 2020 wurde in Salzburg der erste österreichische Mädchen- und Frauenschachkongress durchgeführt. In Workshops und Vorträgen beschäftigen sich die österreichischen Schachfreundinnen mit Best-Practice-Beispielen im Bereich Mädchen- und Frauenschach, Mentaltraining, den Gender Gap im Schachsport und neurowissenschaftlichen Untersuchungen zu den geschlechtsspezifischen Unterschieden im Schachsport. Sogar Schachyoga stand auf dem Programm. Barbara Jenner stellte das Wiener Projekt eines Frauenschachclubs vor - "Frau Schach".

Chef-Organisator der Veranstaltung war der österreichische Frauentrainer Harald Schneider-Zinner. Begleitend zum Kongress wurde eine Kongressbroschüre herausgegeben.

Förderung für Nachahmer-Projekte

Walter Rädler gehörte zu den Besuchern des Kongresses und war so sehr vom Vortrag der "Frau Schach"- Obfrau Barbara Jenner begeistert, dass er Nachahmerprojekte in deutschsprachigen Ländern unterstützen will. Dafür hat er 10 Mal 500 Euro Starthilfe ausgelobt.

"Der Mädchen- und Frauenschach in Salzburg hat mich ehrlich gesagt in jeder Hinsicht begeistert", sagte Walter Rädler. "Die Referate waren toll, aber entscheidend war das große Miteinander in unserem sympathischen Nachbarland, welches mich beeindruckt hat. Die Tatsache, dass quasi die gesamte Nationalmannschaft hinter dem Projekt steht und viele von Ihnen vor Ort war, zeigte dies. Der Vortrag von Frau Schach war ein Traum. Ein Schachclub von Frauen und für Frauen, in schönem Ambiente überzeugte mich."

Die Eckpunkte der Förderung:

- 10 Mal 500€ Starthilfe
- Die Kontaktperson muss eine Frau sein.
- Belege für die Ausgaben sind nötig, Personalkosten werden nicht bezahlt.
- Leistungsschachprojekte werden in diesem Fall nicht unterstützt.

Eine Bewerbung ist vorerst bis Ende 2020 möglich – mit einer kurzen Projektbeschreibung an wraedler@aol.com.

Wieviel Freude die Frauen rund um das Schachspiel haben, sah man auch beim Frauen-Flashmob 2020 auf der Donauinsel. Demnächst auch mit ihrem Schachclub, werte Herren...?

Frauen Flashmob 2020 Donauinsel

Frau Schach Webseite...

 




André Schulz, seit 1991 bei ChessBase, ist seit 1997 der Redakteur der deutschsprachigen ChessBase Schachnachrichten-Seite.
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Walter Rädler Walter Rädler 30.09.2020 06:19
Vorarlberg und Düsseldorf haben sich bereits gemeldet, Hamburg die Schachbrett-Tulpen existieren bereits. Meldung ist bis zum 31.12. möglich. Was ich heute kann besorgen, verschiebe nicht nach morgen.
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