12.09.2019 – Zeitgleich mit dem World Cup spielen die weltbesten Schachspielerinnen ihr erste Grand Prix Turnier. Ju Wenjun, Aleksandra Goryachkina und Valentina Gunina holten in der Auftaktrunde volle Punkte| Fotos: David Llada (FIDE)
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Zwölf der weltbesten Schachspielerinnen tragen seit gestern den ersten Grand Prix der neuen Serie aus. Die FIDE nennt die Serie "Grand Prix Series 2019-2020" was einerseits richtig ist, weil die vier Turniere im Verlauf dieser zwei Jahre gespielt werden. Es ist aber auch etwas verwirrend, weil die Serie zum WM-Zyklus 2020-2021 gehört.
Die besten zwei in der Endabrechnung werden zum Kandidatenturnier eingeladen, das wohl im Frühling 2021 stattfinden wird. Mit am Start sind aber sowohl Weltmeisterin Ju Wenjun als auch ihre Herausforderin Aleksandra Goryachkina. Im Hinblick auf den Platz im Kandidatenturnier hätten die beiden sicher nicht teilnehmen müssen, denn die Verliererin des WM-Kampfes sollte ja automatisch qualifiziert sein und die Gewinnerin hat den Platz ohnehin nicht nötig.
Der Grand Prix findet gleichzeitig zum World Cup statt - keine glückliche Terminierung, denn einige der Spielerinnen hätten vielleicht auch gerne den World Cup gespielt. Die Anzahl der Turniere im internationalen Schachkalender werden allerdings immer mehr, die Tage eines Jahres jedoch nicht. Auch wenn aber bei der Durchführung der Frauenturniere und der reformierten Frauenweltmeisterschaft vielleicht noch nicht alles optimal verläuft, so spürt man doch mit dem neuen FIDE-Präsidium am Ruder deutlich mehr Struktur als das zuvor der Fall war.
Austragungsort des ersten Grand Prix ist das russische Innovationszentrum ("Innograd") Skolkovo. Der Ort liegt 17 km vom Moskauer Stadtzentrum entfernt im Westen der Stadt und wurde mit vielen Technologiefirmen und Ausbildungszentren 2009 als russische Version von "Silicon Valley" konzipiert. Eine Reihe von westliche Partnerfirmen sind am Aufbau beteiligt, u.a. die US-Firma Cisco und die deutsche Siemens AG.
Arkady Dvorkovich eröffnet das Turnier
Im Unterschied zum Grand Prix der Männer werden die Turniere der Frauen nicht im K.o.-Format ausgetragen, sondern weiter als Rundenturniere. Die Elo-Favoriten auf den Turniersiegesind Weltmeisterin Ju Wenjun und ihre Herausforderin Aleksandra Goryachkina. Die deutschen Schachfreunde und zahlreichen Fans von Elisabeth Pähtz freuen sich über die Teilnahme der Erfurterin an diesem hochklassigen Wettbewerb.
Elisabeth Pähtz bringt deutsche Folklore nach Moskau.
Bemerkenswert ist die Leistung von Pia Cramling. Die schwedische Großmeisterin war Anfang/Mitte der 1980er Jahre eine der ersten weiblichen Profis, die konsequent an Männerturnieren teilgenommen hat und gehört heute, knapp 40 Jahre später, mit 56 Jahren, immer noch zur absoluten Weltspitze im Frauenschach.
Pia Cramling ist jung geblieben
In der ersten Runde traf Cramling allerdings gleich auf die Weltmeisterin und landete in einem Endspiel, in dem sie gegen das Läuferpaar schon etwas schlechter stand.
Nach 29... Lxb4 30. axb4 Sc6 verlor Weiß einen Bauern. Danach kämpfte Weiß noch lange ums Remis, doch ohne Erfolg.
In der Partie zwischen Ex-Weltmeisterin Antoaneta Stefanova und Aleksandra Goraychkina stand die Bulgarin mit den weißen Steinen optisch noch etwas besser, als sie sich zu einem unbedachten Manöver hinreißen ließ.
Hier sollte Weiß mit dem Turm Dauerschach geben. Sie spielte stattdessen zu optimistisch 31. Lxb4 und wurde nach 31... Td1+ 32.Ka2 offenbar von 32... Sc2 überrascht. Es droht Matt. Nach 33.b3 Sxb4+ 34.Kb2 Td2+ 35.Kb1 Txg2 hatte Weiß einen Stein weniger.
Für den dritten Tagessieg sorgte Valentina Gunina gegen Alina Kashlinskaya.
Das Spiels steht gleich nach, nach 29... Kh7. Schwarz beging nun aber Selbstmord mit 29... d4. Es folgte 30.Lxe4 fxe4 31.Txg6 Lf5 32.T6g5 [32.Txg7 Dxg7 33.Lf6! Txf6 34.Txg7 war auch stark] 32...dxe3 33.Db2 Tg8 [33...Tc7 ist nur etwas besser 34.Txg7 Dxg7 35.Lf6] 34.e6 Lxe6 35.De5 Tge8 36.Txg7 1-0
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