Frauenbundesliga, 8. und 9. Spieltag: Mit dem Spitzenspiel Schwäbisch-Hall gegen Baden-Baden

von Stefan Liebig
13.03.2026 – Am Wochenende steht die vierte Doppelrunde der Frauenbundesliga an. Nominell sind es die Runden 8 und 9, aber Runde 5 wird zum Saisonfinale vor den Runden 10 und 11 nachgeholt (17. bis 19. April). Gespielt wird am 14. und 15. März in Freiburg-Zähringen, Hamburg und Hemer. Die beiden verlustpunktfreien Topteams aus Baden-Baden und Schwäbisch-Hall treffen am Sonntag aufeinander. Sollte es einen Sieger geben, könnte dies mehr als nur eine Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen sein ...

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Meisterschaftskampf auf der Zielgeraden

Der achte und neunte Spieltag der Frauenbundesliga stehen ganz im Zeichen des Topduells am Sonntag: Dann treffen in Freiburg-Zähringen die beiden dominierenden Teams aus Schwäbisch-Hall und Baden-Baden im Spitzenspiel aufeinander. Nicht nur, dass die beiden am stärksten besetzten Teams im Gleichschritt alle bisherigen Mannschaftskämpfe gewannen, durch die beiden 6:0-Siege des SK Schwäbisch-Hall am letzten Doppelspieltag sind die beiden Teams nun auch brettpunktgleich. Die OSG Baden-Baden rutschte lediglich aufgrund der Sonneborn-Berger-Wertung auf Rang 2 vor diesem wichtigsten Spiel der Saison.

Am Samstag spielen die beiden Topteams gegen Herausforderer aus dem Tabellenmittelfeld (wobei der Gastgeber lediglich zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze hat): OSG Baden-Baden gegen Schachfreunde Deizisau und Freiburg-Zähringen gegen Schwäbisch-Hall.

Die Titelverteidigerinnen aus Bad Königshofen hoffen sicher auf ein Unentschieden im Spitzenkampf oder auf einen Baden-Badener Sieg, da es beim Finalwochenende noch zum direkten Duell beider Mannschaften kommt. Sie liegen drei Punkte hinter den Meisterschaftshauptkonkurrentinnen und treten am Wochenende in westfälischen Hemer an. Gegen die Viertletzten von der SG Solingen und gegen die Drittletzten vom SV Hemer 1932, die vor drei Wochen gegen Freiburg-Zähringen die ersten Punkte einfahren konnten, muss der Meister 2025 also unbedingt gewinnen.

In insgesamt 6 Kapiteln untersuchen wir folgende Aspekte: die richtige Entscheidung anhand taktischer Faktoren, Entscheidungen beim Abtausch & Schlagzügen, komplexe & psychologische Entscheidungen in längeren Partien und bei der Verteidigung.

Abstiegskampf

Die halbe Liga muss sich ernsthafte Sorgen um den Klassenerhalt machen. Zwischen Platz 7 und 12 liegen lediglich zwei Punkte Abstand – viele direkte Duelle stehen noch an, wie auch ein Blick auf die Tabelle (unten auf dieser Seite) zeigt.

Am kommenden Wochenende dürfte es diesbezüglich in Hamburg am spannendsten werden. Zwar hat der gastgebende Verein, der Hamburger SK, als Fünfter keine Abstiegssorgen mehr. Aber die dort angesetzten Partien zwischen der TuRa Harksheide und dem Chemnitzer SC Aufbau 95 (Samstag) sowie zwischen dem SC Kreuzberg und der TuRa Harksheide (Sonntag) könnten den Tabellenkeller ordentlich durcheinanderwirbeln.

Alle Spielansetzungen:

8. + 9. Runde
Ausrichter: SK Freiburg-Zähringen 1887
Sa 14.03.26 14:00 SK Freiburg-Zähringen 1887 SK Schwäbisch Hall ISR Michael Rütten
Sa 14.03.26 14:00 OSG Baden-Baden Schachfreunde Deizisau ISR Achim Jooß
So 15.03.26 09:00 SK Schwäbisch Hall OSG Baden-Baden ISR Michael Rütten
So 15.03.26 09:00 Schachfreunde Deizisau SK Freiburg-Zähringen 1887 ISR Achim Jooß
Ausrichter: Hamburger SK
Sa 14.03.26 14:00 Hamburger SK SC Kreuzberg ISR Claudia Münstermann
Sa 14.03.26 14:00 TuRa Harksheide Chemnitzer SC Aufbau 95 FSR Boris Bruhn
So 15.03.26 09:00 SC Kreuzberg TuRa Harksheide ISR Claudia Münstermann
So 15.03.26 09:00 Chemnitzer SC Aufbau 95 Hamburger SK FSR Boris Bruhn
Ausrichter: SV Hemer 1932
Sa 14.03.26 14:00 SV Hemer 1932 Rodewischer Schachmiezen ISR Klaus Deventer
Sa 14.03.26 14:00 SG Solingen SC 1957 Bad Königshofen NSR Verena Wunderlich
So 15.03.26 09:00 Rodewischer Schachmiezen SG Solingen ISR Klaus Deventer
So 15.03.26 09:00 SC 1957 Bad Königshofen SV Hemer 1932 NSR Verena Wunderlich

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Tabelle nach sechs Spieltagen:

Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Sp MP BP SB
1. SK Schwäbisch Hall  +  6 6 6 12 29 24
2. OSG Baden-Baden  +  5 5 4 5 6 12 29 21
3. SC 1957 Bad Königshofen  +  3 6 6 6 6 9 28 20
4. Schachfreunde Deizisau  +  3 3 5 5 6 8 22 10,5
5. Hamburger SK 1 3  +  3 4 6 8 19 16,5
6. Rodewischer Schachmiezen ½ 3 3  +  6 6 6 6 21 14
7. SK Freiburg-Zähringen 1887  +  2 2 1 4 6 4 14   5
8. TuRa Harksheide ½ 0 0 4  +  4 6 4 10   6
9. SG Solingen 1 3 2  +  6 3 14½   8
10. SV Hemer 1932 1 4 2  +  6 2 13½   4
11. Chemnitzer SC Aufbau 95 0 2 0 0 5  +  6 2   8½   4
12. SC Kreuzberg 0 1 0 1 2  +  6 2   7½   6

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Stefan Liebig, geboren 1974, ist Journalist und Mitinhaber einer Marketingagentur. Er lebt heute in Barterode bei Göttingen. Im Alter von fünf Jahren machten ihn seltsame Figuren im Regal der Nachbarn neugierig. Seitdem hat ihn das Schachspiel fest in seinen Bann gezogen. Höhenflüge in die NRW-Jugendliga mit seinem Heimatverein SV Bad Laasphe und einige Einsätze in der Zweitligamannschaft von Tempo Göttingen waren Highlights für den ehemaligen Jugendsüdwestfalenmeister.
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