Fritz 18: Rezension von Walter Eigenmann

von ChessBase
29.11.2021 – Auf seiner Seite Glarean-Magazin, benannt nach dem Schweizer Musiktheoretiker, Dichter, Mathematiker und Humanist Glarean (1488-1563) verbindet Walter Eigenmann Musik und Literatur mit Schach und Rätseln und hat sich jetzt das neue Fritz 18 angeschaut: Sein Fazit: Für knapp 80 Euro kriegt der User ein Interface, das den „selbstständigen privaten Schachunterricht“ auf ein neues Niveau hebt."

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"Die Schach-Software Fritz der Hamburger Software-Firma Chessbase ist neu in ihrer 18. Version auf dem Markt. Inwiefern bzw. in welchem Ausmaß unterscheidet sich der jüngste Fritz vom Vorgänger? Lohnt es, Fritz 18 für sich oder als Geschenk unter den Weihnachtsbaum zu legen?

Wenn ein kommerzielles Schachprogramm über 30 Jahre hinweg mittlerweile 17 Updates hinter sich hat, wird es für die Entwickler immer schwieriger, wirklich innovativ zu bleiben. Zumal „Fritz“ in Amateur- und Profi-Kreisen längst zum Synonym von Schachsoftware überhaupt avanciert ist. Fritz ist weltweit quasi ein Selbstläufer in Sachen Schach-Oberfläche, bei zahllosen Schachspielern aller Leistungsklassen kommt er praktisch im „Abonnement“ auf die heimische Festplatte. Fritz „hat man einfach“…"

Zur Rezension beim Glarean Magazin...

Fritz 18

Geführt, Berührt! Der neue Weg zu glorreichen Partien.
Fritz, das "populärste deutsche Schachprogramm" (Der Spiegel), bietet alles, was der Schachfreund braucht.

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Rainbow66 Rainbow66 01.12.2021 12:42
"Geführt - Berührt" habe ich inzwischen sowohl als Vereins- als auch als Freizeitspieler getestet. Der "private Schachunterricht" funktioniert. Aber als beinahe peinlich empfinde ich, dass mir währand der Partien Spielstärken zwischen 2460 und 2720 (!) zugeordnet wurden. Vielleicht lässt sich da noch etwas tun. Ein Freizeitspieler sollte wohl mit unter 2000 bewertet werden. Der "Freund-Modus" im klassischen Menü geht da wesentlich realistischer zu Werke.
Rainbow66 Rainbow66 30.11.2021 01:08
Ich stimme in allen wichtigen Positionen mit Walter Eigenmann überein.
Die Fritz-GUI ist super. Ja, "die hat man einfach". Da ich über all die Jahre den Fritz fast ausschließlich für Analysen nutze, hätte ich die Ausgabe 18 nicht unbedingt kaufen müssen, denn die mitgelieferte Engine ist schwach. Nach 32 Partien (Engine-Match 3 m+1 s) gegen Stockfish, Fat Fritz 2 und SugaR AI stand es schließlich 31,5 : 0,5. Fritzens Gegner hatten teilweise bereits nach etwa 15-20 Zügen entscheidenden Vorteil und standen nach weiteren 10 Zügen klar auf Gewinn.
Eigenmanns Tipp zum Erlangen einer "absolute(n) State-of-the-art-Engine" für Engine-Turniere und Analysen führt zur Homepage von Stockfish. Wer's noch aktueller haben möchte, dem empfehle ich die Stockfish Development Versions, die beinahe täglich aktualisiert werden.
Die entscheidende und beworbene Neuerung bei Fritz 18 ist "Geführt - Berührt". Wen nach Erfolgserlebnissen gegen das Programm dürstet, der ist hier richtig. Es wird tüchtig nachgeholfen, um dem menschlichen Spieler "Glanzpartien" zu bescheren. Aber wer kein schlechtes Gewissen angesichts solcher "Siege" hat, der darf sich über einen interessanten und lehrreichen "privaten Schachunterricht" freuen. Übrigens steht im klassischen Menü nach wie vor der "Freund-Modus" zur Verfügung. Dort wird nur einmal der Engine-Fehlzug angezeigt (LED blinkt.). Danach muss der Spieler selbst ohne Tipps den Weg zum Sieg finden. ELO-Wertung ist vorhanden und Spiel aus vorgegebener Stellung ist möglich.
Obwohl Fritz 18 nicht auf meine Interessen zugeschnitten ist, bereue ich den Kauf nicht.
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