27.03.2026 – Vor dem wichtigsten Turnier seiner Karriere erfährt Deutschlands Schach-Hoffnung Matthias Blübaum eine außergewöhnliche Welle der Unterstützung. Politik, Verbände und Fans bündeln Kräfte – und machen aus einem Außenseiter ein nationales Projekt. Der DSB gibt auf seiner Homepage einen Überblick über die Förderung von Blübaums Projekt Kandidatenturnier. | Fotos: FIDE, Michal Walusza (Titelfoto)
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IM Harald Schneider-Zinner widmet sich in diesem ersten Band ausführlich der Frage, warum wir klar bessere Stellungen oft nicht in einen Sieg umwandeln können – und wie wir das ändern.
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Unterstützungswelle
Wenn Matthias Blübaum in diesen Tagen die letzten Vorbereitungen für das Kandidatenturnier trifft, geschieht das unter Bedingungen, die im deutschen Schach lange als kaum vorstellbar galten. Der Großmeister, der sich überraschend für das prestigeträchtige Turnier qualifiziert hat, steht plötzlich im Zentrum einer breiten Unterstützungsbewegung – finanziell, organisatorisch und symbolisch. Es ist ein Schulterschluss, der weit über die Grenzen der Szene hinausreicht.
In diesem Kurs macht Großmeister Ganguly das Rechnen zu einer trainierbaren Fähigkeit – mit einem klar strukturierten Lernpfad für jedes Spielniveau. Wenn es eine Fähigkeit gibt, die mehr Partien entscheidet als jede andere, dann ist es das Variantenberechnenung. Eröffnungen verblassen, Pläne ändern sich – doch klar zu sehen, Varianten zu vergleichen und selbstbewusst zu entscheiden bringt die Punkte. In diesem Kurs macht Großmeister Ganguly das Rechnen zu einer trainierbaren Fähigkeit – mit einem klar strukturierten Lernpfad für jedes Spielniveau. Sie werden nicht einfach nur Taktikaufgaben lösen, sondern lernen, wie man denkt: Wo man beginnt, welche Varianten man verfolgt, wann man aufhört – und wie man auch unter Druck ein glasklares Bild der Stellung behält.
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Es geht um nicht weniger als die Chance auf ein WM-Duell gegen Titelträger Dommaraju Gukesh. Für Blübaum, der im internationalen Vergleich häufig als Außenseiter gilt, markiert das Kandidatenturnier den bisherigen Höhepunkt seiner Laufbahn. Allein seine Teilnahme ist historisch: Er ist der erste deutsche Spieler seit Jahrzehnten, der sich für das Kandidatenturnier qualifiziert hat.
DIE SCHACH-HORIZONT-ERWEITERUNG In ChessBase gibt es immer wieder Ansätze, die typischen Pläne einer Eröffnungsvariante zu zeigen. Zwar ist Schach im Zeitalter der Engines viel konkreter als früher gedacht. Doch gerade Amateure lieben Eröffnungen mit klaren Plänen, siehe Londoner System. In ChessBase ’26 beschäftigen sich gleich drei Funktionen mit der Darstellung von Plänen. Im neuen Eröffnungsreport wird für jede wichtige Variante untersucht, welche Figurenzüge oder Bauernvorstöße darin wichtig sind. In der Referenzsuche sieht man jetzt auf dem Brett, wo die Figuren üblicherweise hingehen. Und startet man die neue Monte-Carlo-Analyse, zeigt auch hier das Brett die häufigsten Figurenpfade.
Umso bemerkenswerter ist, wie geschlossen sich die deutsche Schachlandschaft hinter ihn gestellt hat. Insgesamt rund 86.000 Euro wurden akquiriert, um optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen zu schaffen. Diese Summe speist sich aus unterschiedlichen Quellen: staatliche Förderung, Mittel des Deutschen Schachbundes, Beiträge regionaler Verbände sowie ein beachtlicher Anteil aus Crowdfunding-Initiativen.
Im Einzelnen schlüsselt DSB-Sportdirektor Kevin Högy den Betrag so auf: 36.000 Euro vom Bundeskanzleramt, 25.000 Euro vom Deutschen Schachbund, knapp 21.000 Euro über das Crowdfunding, 2500 Euro Förderung vom Spitzensportland Baden-Württemberg, plus ein vierstelliger Betrag vom Schachverband Württemberg. Matthias Blübaum ist zwar Ostwestfale, aber über seinen Bundesligaverein SF Deizisau eng mit Baden-Württemberg verbunden.
„Von meiner Seite aus geht ein großer Dank an DOSB und Bundeskanzleramt“, so Högy. „Ich hatte das Projekt Kandidatenturnier vorgestellt, den entsprechenden Finanzbedarf skizziert - und es wurden gleich von allen Seiten positive Signale ausgesendet. Dass auch der Schachverband Württemberg mit dabei ist, ist nicht selbstverständlich. Carsten Karthaus hat sogar eigenständig die Förderung über den Fördertopf Spitzensportland BaWü gestartet, wir haben als DSB assistiert. Dass da nochmal Geld zusammenkam, ist schon etwas Besonderes. Toll auch, dass sich ein Landespräsident so für einen DSB-Kaderspieler einsetzt.“
Auch ChessBase steuert einen wichtigen Beitrag zu seiner Vorbereitung bei, dazu schreibt der DSB:
Auch ChessBase und Jan Henric Buettner helfen
Wichtig, zweifellos, auch diese Form der Unterstützung: Der Unternehmer Jan Henrich Buettner stellte für ein längeres Trainingslager sein Gut Weissenhaus an der Ostsee zur Verfügung - zwischen den Einheiten konnte das gesamte Team am fußläufig zu erreichenden Strand auch mal die Seele baumeln lassen. Chessbase gab Blübaum und seinen Sekundanten freien Zugang zum Superrechner für die Vorbereitung - und half auch mit weiteren Chess-Base-Produkten.
Besonders auffällig ist also die Breite der Unterstützerbasis – viele Spenden stammen auch von Menschen außerhalb der organisierten Schachszene.
Großmeister Dr. Karsten Müller, einer der führenden Endspielexperten weltweit, vermittelt Ihnen in diesem zweiten Band systematisch alles, was Sie zu Turmendspielen wissen müssen. Stellen Sie sich vor: Sie haben Ihren Gegner Zug um Zug überspielt, stehen klar besser und dann kippt das Endspiel doch noch ins Remis, - nur weil das entscheidende Theoriewissen gefehlt hat. Genau hier setzt dieser Kurs an. Ohne sicheres Endspielwissen geht es nicht. Gerade das Wissen über Turmendspiele ist unentbehrlich: diese Endspiele treten am häufigsten auf und entscheiden über Sieg oder halben Punkt. Wer hier sattelfest ist, verwandelt Vorteile souverän in Siege!
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Diese Entwicklung signalisiert einen Wandel. Schach, oft als Nischensport wahrgenommen, erfährt durch Blübaums Erfolg und seine Qualifikation für das Kandidatenturnier eine für den Schachbereich neue Form der öffentlichen Aufmerksamkeit. Funktionäre betonen, dass es nicht nur um finanzielle Hilfe gehe, sondern um ein gemeinsames Signal: Deutschland wolle seinem Vertreter auf der größten Bühne des Denksports den Rücken stärken.
„Es haben viele Menschen jenseits unserer Mitgliederbasis gespendet. Das zeigt eindrucksvoll: Ganz Schach-Deutschland steht hinter Matthias Blübaum!“
Ingrid Lauterbach, DSB-Präsidentin
Sportlich reist Blübaum dennoch ohne den Druck eines Favoriten an. Seine Qualifikation galt selbst unter Experten als Überraschung – zumal er sich gegen prominente Namen aus der internationalen Spitze durchsetzen konnte und dabei sogar seinen Nationalmannschaftskollegen Vincent Keymer hinter sich ließ. Diese Außenseiterrolle könnte sich nun als Vorteil erweisen: Der Erwartungsdruck lastet eher auf den Favoriten wie Hikaru Nakamura oder Fabiano Caruana, während Blübaum vergleichsweise unbeschwert aufspielen kann.
Das Standardwerk der Eröffnungstheorie Mit dem ChessBase Eröffnungslexikon 2026 sind Sie bestens vorbereitet! Es bietet tiefgehende Informationen zu allen etablierten Eröffnungen und ist damit besonders wertvoll für den Aufbau eines lückenlosen und schlagkräftigen Repertoires. Das Eröffnungslexikon 2026 ist die vollständige Darstellung aller Eröffnungsgebiete in einem Lehrwerk und damit der optimale Einstieg in das Eröffnungstraining.
Hinzu kommt eine bemerkenswerte sportliche Entwicklung. In den vergangenen Jahren hat sich Blübaum kontinuierlich in der Weltelite etabliert. Er gewann als Erster zum zweiten Mal die Europameisterschaft und überschritt in der Live-Weltrangliste sogar für kurze Zeit die symbolträchtige Elo-Marke von 2700. Sein Aufstieg ist damit keineswegs ein Zufallsprodukt, sondern Ergebnis langfristiger Konstanz.
Dass dieser Weg nun von einer derart breiten Unterstützung begleitet wird, verleiht dem Projekt eine zusätzliche Dimension: Blübaum steht für eine Generation, die das deutsche Schach wieder sichtbar macht.
Matthias Blübaum betont, er sei dem DSB sehr dankbar. Das Geld sei bereits für seine Vorbereitung „eine große Hilfe“ gewesen. „Er sehe sich als „absoluten Außenseiter“, der Mathematiker beziffert seine Siegchancen im großen DSB-Interview, das wir im Laufe dieser Woche veröffentlichen werden, sogar nur auf ein bis zwei Prozent - und auch deshalb seien professionelle Rahmenbedingungen umso wichtiger. „Wir wollten, dass er ähnlich gute Möglichkeiten hat wie seine Gegner, und da bewegt sich das bei einem solchen Top-Turnier nun einmal in dieser Größenordnung“, sagt Alexander von Gleich, DSB-Vizepräsident Finanzen: „Matthias soll einfach unbeschwert aufspielen und sein Bestes geben können, mit einem guten Team um sich herum.“ Für den Lemgoer Großmeister ein ungewohntes Gefühl: „Ich weiß nicht, ob ich unterschreiben würde, dass Spieler in meiner Spielstärke generell Sekundanten haben - eigentlich die wenigsten in meiner Spielstärke.“
Wenige Tage vor dem Start des Kandidatenturniers kann also das Daumendrücken intensiviert werden ...
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ChessBaseDie ChessBase GmbH, mit Sitz in Hamburg, wurde 1987 gegründet und produziert Schachdatenbanken sowie Lehr- und Trainingskurse für Schachspieler. Seit 1997 veröffentlich ChessBase auf seiner Webseite aktuelle Nachrichten aus der Schachwelt. ChessBase News erscheint inzwischen in vier Sprachen und gilt weltweit als wichtigste Schachnachrichtenseite.
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Dieser kompakte Kurs wurde speziell für die Turnier- und Onlinepraxis entwickelt. Statt Sie mit endlosen Varianten zu überfordern, konzentriert er sich auf die wichtigsten Zugfolgen, typische Pläne und wiederkehrende taktische Motive.
Slawisch- und Halbslawisch Powerbase 2026 ist eine Datenbank und enthält insgesamt 11766 Partien aus der Mega 2026 bzw. der Correspondence Database 2026, davon sind 1136 kommentiert.
Für das Slawisch- und Halbslawisch- Powerbook 2026 wurde der Ratingschnitt erneut auf 2400 festgesetzt. 2,24 Mill. Partien aus dem Maschinenraum von Schach.de überschreiten diese Schwelle, dazu kommen über 130.000 von Menschen gespielte Partien.
Nach den Zügen 1.e4 c5 2.Sf3 werden alle schwarzen Antworten außer 2…d6 und 2…Sc6 behandelt. In den meisten Varianten setzt Weiß auf 3.c3 – eine moderne, flexible Form der Alapin-Idee.
In diesem Band widmen wir uns den zentralen Aspekten der Schachtechnik. u.a. Präzise Endspieltechnik, Aktivität vor Material oder auch Taktischer Wachsamkeit!
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