Gedanken zur Bundesliga

von ChessBase
02.11.2021 – In fast jeder Saison leidet die Bundesliga unter Rückzügen von Mannschaften. In und nach dieser Saison sind es drei. Ist die Bundesliga finanziell überdehnt? Ist das Konzept einer Professionalisierung der Mannschaftswettbewerbe in Deutschland gescheitert? Gedanken von Peter Schell (Foto), dessen SV Walldorf in der 2. Bundesliga Süd spielt.

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Von Peter Schell

"Back to the Roots"

Bei dem Beitrag zur Bundesliga, der hier bei ChessBase kürzlich erschien, fehlt ein wichtiger Baustein zum Thema Rückzüge. Es ist sicherlich korrekt, dass die Doppelrunden finanziell aufwendig sind, doch auch bei zentralen Runden müssen alle Spieler übernachten, insofern wird hier kein allzu großer Spareffekt eintreten. Die Reisekosten, nun ja, in der heutigen Zeit der Billigflieger hält sich auch das in Grenzen und ist eher ein logistisches Problem.

Was aber nicht erwähnt wurde, ist die Tatsache, dass auch die Spieler Geld kosten.
Mit der Aussage „Beste Liga der Welt“ erklärt sich das von selbst. Und ich behaupte
mal, da ich auch die eine oder andere Zahl nach unserem Aufstieg in die 2.Liga
genannt bekomme habe, dass die Antrittskosten der Spieler die Übernachtungs- 
und Reisekosten deutlich übersteigen.
 
Und das ist die Grundsatzfrage! Baden-Baden tut sich hier leichter, da steht Grenke
dahinter, bei Deizisau ebenso. Aber schauen wir doch mal die anderen Teams an. In vielen Teams spielen durchweg Legionäre, wobei ich natürlich nicht genau weiß, wer hier in
Deutschland lebt oder eben eingeflogen wird. Aber dass die internationalen Profis nicht für einen Appel und ein Ei spielen, dürfte klar sein. Wenn man das so haben möchte, muss man es auch finanzieren.
 
Und da der Schachsport nicht gerade als Türöffner bei den Sponsoren gilt und sich die
Situation nach meiner Meinung auch auf absehbare Zeit nicht ändern wird, ist es jedes Jahr ein Überlebenskampf für viele Vereine in den Bundesligen.
 
Letztlich entwickelt sich das Ganze zu einer Farce und wird im nächsten Jahr noch schlimmer. Dann heißt es Grenke gegen Grenke oder auch nicht, da mit Donchenko und Meier zwei Topspieler von Deizisau nach Baden-Baden wechseln. Aber vielleicht erscheint bald Ötigheim in der Bundesliga, noch eine Mannschaft aus dem Grenke-Umfeld.
 
Ich denke, die ganze Struktur ist zu überdenken, aber man versucht sich jetzt an der
Reform der 2.Liga, weil man wohl meint, dann wird alles besser. Keine Ahnung, wie
da die Gedankengänge sind, aber die komplette deutsche Schachlandschaft sollte sich mit
dem Gedanken „Back to the roots“ befassen. Dieses "immer größer" und "immer weiter"
ist im Schach aus meiner Sicht krachend gescheitert. 

Schach ist und bleibt meiner Meinung nach in Deutschland immer ein Amateursport, der davon lebt, dass die Spieler im Verein integriert sind und somit ein Bezug entsteht. Nichts gegen Topspieler, die man einkauft, die entwickeln schon einen Reiz, aber was soll ein komplett zusammengekauftes Team? Der Bezug der Schachfans zu einer Mannschaft ist nun mal intensiver, wenn man den, der da am Brett spielt, auch persönlich kennt und u.U. jede Woche beim Schachabend trifft. Solche Spieler gibt es bestimmt in der jetzigen Situation, sind aber sicherlich deutlich in der Minderheit.

Eines möchte ich aber klarstellen: Respekt vor jedem Funktionär, der Werbegelder einsammelt. Respekt vor jeden Verein, der damit seine Kosten begleichen kann. Es mag gut gehen für einen bestimmten Kern der deutschen Schachlandschaft, aber ein dauerhafter und nachhaltiger Spielbetrieb ist damit nicht möglich.

Wenn man die Situation mit dem Fußball vergleicht: Da versteht jeder, wenn eine tolle Aktion zum Tor führt. Das kann jeder einschätzen, ober alt oder jung, ob er kicken kann oder nicht. Und man freut sich! Aber ganz ehrlich, wer versteht die Partien von Spielern mit 2600 oder 2700? Nur wenige! Schachspieler bedingt, aber auch nur, wenn die Partie analysiert wird. Laien können damit überhaupt nichts anfangen.

Turnierschach ist nur etwas für Eingefleischte! Und was bietet ein Schachwettkampf außerhalb des Brettes noch? Die Spieler sind während der Partie unantastbar, und selbst hinterher ist es nicht einfach, mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Letztlich muss es Gründe geben, dass die SBL keinen Werbepartner findet. Wenn ich das Interview von Herrn Schäfer lese, dass genug Vereine in der 1.Bundesliga spielen möchten und die 2.Liga ein Problem darstellt, bei der viele einen Reformbedarf sehen, frage ich mich schon, in welcher Welt die Verantwortlichen leben. Dann soll man einfach eine Eliteliga gründen, und die Vereine mit Geld können sich einkaufen - Problem gelöst. Irgendwann geht dann doch einer Pleite und zieht zurück, hoffentlich steht dann der nächste Player parat.

Peter Schell
1.Vorstand Schachverein Walldorf (2. Bundesliga Süd)

SV Walldorf Homepage...

Mehr zum SV Walldorf in der Rhein-Neckar Zeitung...

 


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Rubin_Stein Rubin_Stein 05.11.2021 03:56
Die Notwendigkeit der hier teilweise als „richtig“ bezeichneten Reformen kann ich nur abermals stark bezweifeln.

Das große Geld verteilt sich nun einmal auf Fußball sowie ein paar andere Sportarten, daran lässt sich systematisch nichts ändern. Es gibt zum Glück dauerhafte Schach-Sponsoren wie Grenke, Gernot Gauglitz/UKA Meißen, daneben manch leider nur temporäre, denen dann irgendwann das Geld ausgeht wie offenbar in Lingen, DJK Aachen, Heusenstamm. Aber was soll daran eine kleinere BL ändern, die doch nur zu einer weiteren Konzentration führen, erst recht zu einem closed shop würde?

Oder eine Ausländerbegrenzung, weil die bösen Ausländer so stark spielen und die armen deutschen Spieler da nicht so viele Punkte machen? Was ist daran attraktiv oder gar erstrebenswert, wenn Anand & Co nicht mehr in der BL spielen? Desgl. Frauenpflichtbrett, wenn schon die beste dt. Spielerin ihren aktuellen BL-Stammplatz mit einem Platz in der unterklassigen Verbandsklasse tauscht? Am Ende würde Frauenbrett gegen Frauenbrett spielen, dazu hat man doch seit 1981 die Frauen-BL. Analog Jugendpflichtbrett: es kommen doch ohnehin immer wieder neue Jugendliche zum Einsatz, wozu Pflicht? Das Prinzip für die 1.BL muss doch sein: Du spielst, weil Du gut genug bist und nicht, weil man gerade irgendeine Pflichtquote erfüllt.

Lasst das System, so wie es ist. Es würde nur kaputtreformiert wie der WM-Zyklus, den ich früher mit nationaler Meisterschaft, Zonenturnier, Interzonenturnier, Kandidatenturnier und schließlich WM-Kampf viel klarer – und attraktiver! – fand, als irgendwelche Swissturniere, wo alles in der großen Masse weitgehend untergeht. Das Schlechtreden und Herumdoktoren halte ich für deutlich schlechter als das System an sich.
Schlacht bei Dennewitz Schlacht bei Dennewitz 03.11.2021 01:18
Streichelzoo gefällt ... als Vergleich. Die Bundesliga hat für mich den Reiz durch die Stars - und wenn Vereine chancenlos gegen die Stars antreten wollen .... gerne! Tegel wird auch kein Geld für Stars investieren, sondern sich freuen gegen die Weltklasse antreten zu können. Ich finde das gut! Wer gegenhalten will, muss investieren. Danke Grenke, auch (oder insbesondere) für Daizisau! Als lausiger Hobbyspieler freue ich mich, die Stars z.B. in berlin live zu erleben ...
Silviolo Silviolo 03.11.2021 01:11
Tja, wie immer die guten und richtigen Vorschläge (Ausländeranzahl begrenzen, über Muss- oder Kann-Einsatz von Frauen und Jugendlichen nachdenken, zentrale Runden etc.).
Ebenfalls wie immer werden sie folgenlos bleiben: Wer in der BuLi ist und sich das leisten kann, hat kein Interesse an Änderungen. Closed shop 1.BuLi.

Und soooo groß ist die Sehnsucht der Mannschaften unter der 1.BuLi auch nicht, dorthin aufzusteigen. Ausnahmen gibt es immer wieder . ein Jahr ganz oben als Höhepunkt (des Vereins? Der Macher? Der Finanziers?).

Dazu die Dauer-Klage "1.BuLi interessiert keine (Geldgeber, Marketing-Entscheider)".
Ja wundert das jemanden, wenn dieselben Spieler an diesem Wochenende in Deutschland, in anderen Vereinen am nächsten Wochenende in Österreich, Schweiz etc aufeinander treffen?
Wo ist das Besondere, Einmalige, die Emotion, der USP der BuLi, der Vereine und dieser Spieler?
Wobei ich jeden Spieler verstehe, der eben im Rahmen des Möglichen versucht, so oft wie möglich wo auch immer zu spielen. um sein Geld mit Schach zu verdienen. Weil es die Regeln erlauben.

Die Pandemie bietet die Möglichkeit, mal ganz neu nachzudenken, wie die Attraktivität BuLi endlich und wirklich verbessert werden kann:
Ausgehend von den unteren Klassen (Rückzug von Mannschaften und Vereinen wegen der Folgen der Pandemie = Hygienekonzept, Probleme Spiellokal etc) gibt es die Notwendigkeit, insgesamt über Mannschafts- und Vereins-Spielbetrieb nachzudenken. Geschieht ja auch in einigen Landesverbänden mehr, in anderen weniger - alles der Not der Pandemie folgend.

Während die 1.BuLi nach wie vor ihrem Konzept der 70er Jahre folgt.

Ideen für Änderungen gibt es reichlich, bis zur Reduzierung der teilnehmenden Vereine.
Aber vermutlich wird auch diese Diskussion wie immer folgenlos bleiben, solange sich bis zu 16 Vereine für die BuLi finden.
oegenix oegenix 02.11.2021 11:17
@@f3001
Eine Ausländerbegrenzung ist wohl auch bei uns möglich. Im Tischtennis hat das Bundesgericht das zugelassen. Das Bosman-Urteil des Europäischen Gerichtshofs, auf das Sturmaske zielt, war nur wegen der wirtschaftlichen Bedeutung der Fussballclubs möglich.
Eine solche Bedeutung werden Schachvereine nie erreichen. Ich habe aber Zweifel, welchen Sinn eine Ausländerbegrenzung hat. Wahrscheinlich würden sich als erstes einige Sponsoren zurückziehen. Wem soll das helfen?
buchberg4 buchberg4 02.11.2021 10:31
Peter Schell hat vollkommen recht. In der jetzigen Form und Größe ist die Schach-Bundesliga langfristig nicht zu finanzieren und deren Sinn nicht zu vermitteln. Aber das Problem geht noch tiefer. Das Mehrfachspielrecht wird auf allen Ebenen meist von stärkeren Spielern genutzt (gleicher Hintergrund wie beim Thema BL). Die Folge ist eine Verdrängung der schwächeren Spieler "nach unten". Ein Gleiches Spiel passiert mit der Erhöhung der Anzahl von Einsatzmöglichkeiten in höheren Mannschaften (angeblich pandemiebedingt!). starke Spieler werden in untere Mannschaften versetzt. Sie können "oben" ja als "Ersatz" eingesetzt werden! Viele der Verdrängtenaber hören dann über kurz oder lang auf. Und das sind mit der niedrigeren DWZ und ELO in vielen Fällen die Kinder und Jugendlichen. Nicht alle können ein neuer V.Keymer werden. Aber dennoch werden sie gebraucht um langfristig das Fortbestehen der Vereine (auch in der BL!) zu sichern.
f3001 f3001 02.11.2021 09:56
In Frankkreich geht es doch mit der Begrenzung, siehe Bericht Chessbase! Weil keiner klagt?

Ähnlich wie in Deutschland spielen in der Meisterschaft Profi- und Amateurteams. Das Reglement schreibt vor, dass ein Brett von einer Frau besetzt sein muss. Vandouvre EChecs spielte zumeist mit zwei Frauen, Anastasia Savina und Fiona Steil-Antoni. Sophie Milliet, die für Grasse Echecs im Einsatz war, spielte einiger der Wettkämpfe an den Spitzenbrettern. Drei Ausländer dürfen eingesetzt werden.
Traktor Priestewitz Traktor Priestewitz 02.11.2021 09:30
Ich würde vorschlagen, die Bundesliga auszuweiten und ausländische Mannschaften zuzulassen. Wenn in Amerika Eishockey über die Grenzen hinaus gespielt wird, warum kann man das nicht im Schach machen?
Traktor Priestewitz Traktor Priestewitz 02.11.2021 09:22
@Sturmaske, wie wollen Sie denn den Vereinen verbieten, die EU-Bürger für die BL-Einsätze zu verpflichten? Im Fußball gab es einmal eine Klage eines Fußballspielers beim EuGH, der gegen nationale Bestimmungen klagte, die eine Ausländerquote vorsahen. Er bekam Recht und seitdem gelten alle EU Fußballspieler in den nationalen Meisterschaften wie inländische. Der Zug für solche Verbote, wie Sie vorschlagen, ist längst abgefahren. Es scheint, dass Sie im 20. Jahrhundert verbleiben. Ausserdem verstehe ich den praktischen Sinn für solche Verbote keinesfalls. Sobald ausländische Profis nicht mehr da sind, verschwinden sofort die deutschen Führungsspieler aus der Bundesliga. Bestes Beispiel ist die Deutsche Einzelmeisterschaft. Wann spielten dort zuletzt die deutschen Nationalspieler?
Rubin_Stein Rubin_Stein 02.11.2021 08:12
Ging es früher nicht darum, die Schach-BL stärker machen, so dass sich die einheimischen Talente mit den stärksten Spielern messen und daran wachsen können. Und nun haben wir die stärkste Liga der Welt und wollen einen Streichelzoo für deutsche Spieler daraus machen?

Nein, aus meiner Sicht ist das jetzige System gut und die unerfreulichen Nebenwirkungen mit den diversen Rückzügen in den letzten Jahren muss man eben aushalten, bis sich das Ganze bereinigt hat. Es wird ja niemand zum Investieren gezwungen. Dann steigt man auf, spielt mit seiner Truppe das Abenteuer Bundesliga wie jetzt Aachen, früher Tübingen, Chemnitz oder andere Vereine und geht dann eben wieder runter. Aber der Reiz ist doch gerade, gegen die Weltklassespieler zu spielen, die sich u.a. Baden-Baden leisten kann – sonst hätte man die auch nicht in der BL.

Oder nehmt USV TU Dresden: von 18 gemeldeten Spielern nur 3 aus dem Ausland. Ging lange Jahre gut, die letzte Saison weniger, man bleibt nun trotzdem drin, kann den Weg weiter gehen. Auch die 2.Liga sollte bleiben, wie sie ist, was soll eine Änderung bringen? Man würde den ambitionierten Spielern doch nur die Anzahl der Plätze wegnehmen, dabei noch die Reisedistanzen und damit die Kosten vergrößern – wozu?

Daher appelliere ich: lasst die 1.BL und die 2.Ligen so wie sie sind. Auch mit Heimkämpfen wie zuletzt – es kann ja nicht jeder zu BL-Gucken nach Berlin fahren – und einer zentralen Endrunde mit 2-3 Abschlussrunden in Berlin, wie zuvor. Eine super League mit einer geschlossenen Gesellschaft von 8-10 Mannschaften ist doch genau das, was von den Schachinteressierten keiner haben will.
Sturmaske Sturmaske 02.11.2021 08:07
@Traktor Priestewitz, sie scheinen es auch nicht zu kapieren, denn im Schach funktioniert das nicht mit dem Europäischen Binnenmarkt. Wenn das nämlich so weiter geht wie bisher, wird die Schachbundesliga bald nur noch aus vier bis sechs Mannschaften bestehen, weil der Rest sich das gar nicht mehr leisten kann und auch nicht will. Schach ist einfach nicht medientauglich und da kommt dann auch kein großes Geld in die Kasse. Wer keinen großen Sponsor hat, guckt dann in den Eimer und das macht den ganzen Spielbetrieb auch unattraktiv.
Traktor Priestewitz Traktor Priestewitz 02.11.2021 04:57
@Sturmaske
Haben Sie noch nichts vom Europäischen Binnenmarkt gehört? Die Arbeitgeber können sich die Arbeitnehmer aus Frankreich oder Polen holen und sie für ihre Arbeitseinsätze bezahlen. Auf welcher gesetzlichen Grundlage wollen Sie denn ihnen die Vorteile verbieten, die ihnen gerade im Rahmen des Binnenmarktes zustehen? Um Ihnen verständlicher zu machen. Der deutsche Paß und der polnische Paß sind in Deutschland gleich wert, wenn es um einen Arbeitsplatz geht. Solange die deutschen Amateurspieler nicht das Niveau eines Duda oder eines MVL haben, bleiben internationale Profis außer Konkurrenz. Und sie werden eben für die Einsätze in der Bundesliga eingeladen. Wenn Ihnen die Bundesliga zu international ist, dann gucken Sie bitte die Ober- bzw. Landesligen. Dort haben fast alle Spieler den deutschen Paß.
Sturmaske Sturmaske 02.11.2021 04:28
Die Struktur ist für Schach einfach falsch! Es sollten in jeder Mannschaft mindestens sechs Spieler mit deutscher Staatsangehörigkeit und nur zwei Spieler woher auch immer pro Wettkampf spielen. Die Meldung ausländischer Spieler pro Saison sollte auf maximal fünf begrenzt werden. Somit hätten alle Mannschaften in etwa die gleichen Bedingungen und das wäre auch für viele finanzierbar. Der Charakter einer deutschen Bundesliga wäre auch damit besser geprägt, den momentan ist es ja mehr eine internationale Bundesliga. Wo also ist da das Problem?
Administratoor Administratoor 02.11.2021 04:12
Danke Peter, sehr guter Diskussionsbeitrag. Im Gegensatz zum Fußball fehlen Einnahmen durch Zuschauer, TV Rechte, Werbeeinnahmen etc. Da stimmt einfach die Bilanz nicht.

viele Grüße vom ehem. Vereinskamerad
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