German Masters: Nisipeanu und Meier im toten Rennen

von Klaus Besenthal
01.06.2019 – Beim German Masters in Magdeburg hat Georg Meier heute in der letzten Runde dank eines Sieges gegen Vincent Keymer (Bildhintergrund) noch mit Liviu-Dieter Nisipeanu gleichgezogen - Nisipeanu kam gegen Eduard Miller über ein Remis nicht hinaus. Beide Spieler hatten schließlich je 4,5 Punkte aus den sieben Runden geholt und lagen auch in allen drei Feinwertungen gleichauf. Das Preisgeld für Platz 1 und 2 von insgesamt 8.000 Euro müssen sie sich nun teilen. Im Frauenturnier gab es solche Probleme nicht: Ketino Kachiani-Gersinska hatte mit 5,0/7 am Ende einen reellen halben Punkt mehr als Sarah Hoolt. Fotos: Gerd Densing

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German Masters 2019

In seiner Partie gegen Vincent Keymer sah sich Georg Meier heute mit einem kreativen Bauernopfer seines Gegners konfrontiert, das aber gleichwohl etwas zweifelhaft war. Meier nahm den Bauern und seine Stellung wurde in der Folge immer besser:

 

Den Gleichstand mit Liviu-Dieter Nisipeanu schaffte Meier dann aber nur, weil Nisipeanu gegen den auf dem letzten Platz liegenden Eduard Miller nicht gewinnen konnte. Eigentlich musste Nisipeanu am Ende über das Remis sogar froh sein, aber zu seinen Gunsten muss man anfügen, dass er im Sinne eines Spiels auf Gewinn einige Risiken auf sich genommen hatte:

 

Liviu-Dieter Nisipeanu (rechts) bekam heute keine Schützenhilfe von Vincent Keymer

Ergebnisse der 7. Runde

 

Abschlusstabelle

 

Partien

 

German Masters der Frauen

Sarah Hoolt verspielte den Turniersieg mit einer Niederlage gegen die bis dahin letztplatzierte Fiona Sieber quasi auf der Zielgeraden. Profiteurin war Ketino Kachiani-Gersinska, die sich mit ihrem Remis gegen Hanna Marie Klek zur alleinigen Turniersiegerin machte.

Mit einem Remis zum Turniersieg: Ketino Kachiani-Gersinska (rechts)

Sarah Hoolt (rechts) büßte ihre Chance auf den Platz ganz oben mit der Niederlage gegen Fiona Sieber ein

Ergebnisse der 7. Runde

 

Abschlusstabelle

 

Partien

 

Turnierseite German Masters

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Klaus Besenthal ist ausgebildeter Informatiker und ein begeisterter Hamburger Schachspieler. Die Schachszene verfolgt er schon seit 1972 und nimmt fast ebenso lange regelmäßig selber an Schachturnieren teil.
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