Godesberg gewinnt Blitz-Mannschaftsmeisterschaft von NRW

21.03.2006 – Insgesamt 20 Mannschaften hatten sich für die NRW-Blitzmeisterschaft 2006 qualifiziert, die am vergangenen Sonntag in Herford ausgetragen wurde. Neben dem regionalen Meistertitel waren zwei Plätze für die Deutsch Meisterschaft zu vergeben, die am 15. Juli 2006 in Vöhringen stattfinden werden. Von den fünf NRW-Erstligisten waren mit Katernberg, Mühlheim, Godesberg und Solingen - sogar mit zwei Mannschaften - vier am Start, nur Porz fehlte. Das Turnier wurde vom Godesberger SK mit Rustam Kasimdzhanov an Brett 1 dominiert. Mit 17 aus 19 machte der frühere FIDE-Weltmeister das beste Einzelergebnis zusammen mit Alexander Naumann (Solingen, Brett zwei). Außer Kasimdzhanov und Nauman waren mit Baramidze, Saltaev, Nijbour und Aleksandrov vier weitere Großmeister angereist. Conrad Schormann verwirklichte mit seinem Brackweder SK den olympischen Gedanken und sorgte dafür, dass das Ereignis für die Nachwelt bildlich festgehalten wurde. Die Fotos machte Alexandra Buck. Offizielle Seite...Mehr...

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NRW-Blitz-Mannschaftsmeisterschaften 2006

Endstand

 1. Godesberger SK          2500 18 1 0  37-1  63.5 
 2. SVG Plettenberg         2436 17 1 1  35-3  60.5
 3. SG Aljechin Solingen I  2494 17 0 2  34-4  58.5
 4. SV Mülheim-Nord         2422 12 2 5  26-12 50.5
 5. SC Hansa Dortmund       2337 11 3 5  25-13 44.0 
 6. SF Katernberg           2277 10 4 5  24-14 43.0
 7. SF Überruhr             2204 9 5 5   23-15 42.0 
 8. SG Aljechin Solingen II 2246 9 3 7   21-17 37.5
 9. SK Gescher              2222 8 3 8   19-19 40.5
10. SD Osterfeld            2204 7 4 8   18-20 36.5
11. SF Erkelenz             2173 7 3 9   17-21 36.5
12. Bielefelder SK          2295 8 1 10  17-21 35.0
13. SK Herne-Sodingen       2227 8 0 11  16-22 31.0
14. Aachener SV             2284 3 7 9   13-25 34.5
15. SV KS Hagen             2150 5 3 11  13-25 26.5
16. Gütersloher SV          2007 5 2 12  12-26 25.5
17. SK Münster 32           2192 4 3 12  11-27 26.5 
18. Düsseldorfer SK         2194 3 3 13   9-29 27.0 
19. Herforder SV KS 1       2160 2 2 15   6-32 23.0
20. Brackweder SK           2120 0 4 15   4-34 18.0

 

Die Bilder der NRW-Blitzmeisterschaft
Fotos. Alexandra Buck



Die Bielefelder Oberligatruppe mit (von rechts) Stefan Homann, IM Peter Grün, Matthias Krallmann und Alexander Hilverda.



Rustam Kasimdschanow.



D
ie Blitzmerker vom Ausrichter Königsspringer Herford  hatten ihre Aufstellung bei einem internen Turnier ausgeblitzt. Das Ergebnis dieses Turniers ist hier zu besichtigen: (von rechts) IM Carsten Pieper-Emden am ersten Brett, dahinter Thomas Nordsieck, Michael Lömker (verdeckt) und Vereinsvorsitzender Heinz-Burkhard Heuermann.



Live-Auslosung und -Tabelle dank Technik.



David Baramidse.

Während einer Partie dachte IM Georgios Souleidis (sitzend), ihm krümele etwas auf seinen breiten Scheitel. Wahrscheinlich hat er sich das eingebildet. 



FM Grischa Bluhm (Brackweder SK) sagt, er fasse “manchmal monatelang” keine Figur an
(und seine Ohrstöpsel wahrscheinlich auch nicht.) 7,5/19 am ersten Brett inklusive eines mattgesetzten David Baramidse sind ein zumindest ehrenvolles Ergebnis für den ehemaligen Deutschen B-Jugend-Meister.

Die GM Alexej Alexandrow und Friso Nijboer (rechts, von vorne) hatte NRW-Oberliga-Spitzenreiter Plettenberg aus Minsk und Amsterdam eingeflogen. Oberliga-Schlusslicht Bielefelder SK (links) hat seinen Fahrkostenetat bei der Reise ins 20 Kilometer entfernte Herford nicht übermäßig belastet.

Bielefelder Lokalduell: Regionalliga-Spitzenreiter Brackweder SK (links) rang den klassenhöheren Bielefeldern ein 2:2 ab, unter anderem, weil am ersten Brett Grischa Bluhm gegen seinen Lieblingsgegner Stefan Homann spielen durfte. Diese “Null” allerdings hielt Homann nicht davon ab, am ersten Brett 50 Prozent der Punkte einzufahren. Die Nase von Martin Forchert (2.v.r.) hat das Turnier unbeschadet und bestens geknetet überstanden.



Käse mit Brötchen gab's nach der letzten Runde zum halben Preis.



GM Alexander Naumann holte mit 17/19 das beste Ergebnis am zweiten Brett.

Exweltmeister Rustam Kasimdschanow (hinten rechts), 17/19 am ersten Brett, war der Garant des Godesberger Durchmarschs.



Noch 1.08 Minuten, das verlangt nach erhöhter Schlagzahl.



Öfter mal während des Auslösens am Objektiv drehen...

 ...und manchmal sind die abgebildeten Menschen trotzdem zu erkennen, hier zum Beispiel Anna Rudolph (Düsseldorf), einzige Frau im Feld.

Öfter mal die Tabelle umdrehen, das macht diese Herren vom Rotelaterneträger zum Spitzenreiter. Der Brackweder Schachklub mit (von links) Gunther Stephan, Norbert Wolf, Axel Fehr und Grischa Bluhm (und Ersatzpunktelieferant Conrad Schormann) erkämpfte 4:34 Punkte. Die angestrebte Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft verpassten die Brackweder knapp.

:44 Sekunden gegen mehr als eine Minute, das wird knapp.

 

 

 

 

 

 



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