22.05.2015 – Fabiano Caruana leistete sich gegen Dmitry Jakovenko einen ungewohnten groben Fehler, der ihn zwei Bauern und die Partie kostete. Auch Sergey Karjakin patzte seine Partie gegen Alexander Grischuk einen Zug vor der Zeitkontrolle einzügig weg. Zu den Siegern der Runde gehören Hikaru Nakamura gegen Baadur Jobava und Boris Gelfand gegen Peter Svidler. Caruana, Dominguez und Nakamura führen.Mehr...
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Vor der heutigen achten Runde lagen Fabiano Caruana und Hikaru Nakamura auf dem beiden Plätze, die zur Teilnahme am Kandidatenturnier berechtigen. Sergey Karjakin befindet sich hinter Nakamura in Lauerstellung.
Ergebnisse der 8. Runde
SNo.
Name
Rtg
Res.
Name
Rtg
SNo.
12
GM
Gelfand Boris
2744
1 – 0
GM
Svidler Peter
2734
10
11
GM
Tomashevsky Evgeny
2749
1/2 – 1/2
GM
Dominguez Perez Leinier
2734
9
1
GM
Vachier-Lagrave Maxime
2754
1/2 – 1/2
GM
Giri Anish
2776
8
2
GM
Jobava Baadur
2699
0 – 1
GM
Nakamura Hikaru
2799
7
3
GM
Grischuk Alexander
2780
1 – 0
GM
Karjakin Sergey
2753
6
4
GM
Caruana Fabiano
2803
0 – 1
GM
Jakovenko Dmitry
2738
5
Daniel King zeigt die Highlights der 8.Runde
Fabiano Caruana musste heute seine Führung im Turnier und in der Gesamtwertung gegen Dmitry Jakovenko verteidigen. Caruana spielte mit Weiß und beantwortete Jakovenkos Versuch, die Spanische Berliner Verteidigung zu erreichen, mit dem Zug d3. Später entwertete er mit Lxc6 die schwarze Bauernstruktur, gab damit aber auch das Läuferpaar auf. Mit seinen zwei Springern entwickelte Weiß nun eine gewisse Initiative vor dem schwarzen König und im Zentrum, ohne aber die Stellung ernsthaft aus dem Gleichgewicht bringen zu können. Schwarz öffnete später mit einem Bauernopfer die Stellung für sein Läuferpaar und erhielt etwas Initiative. Mit 36.Db3 beging Caruana dann einen groben Fehler, der ihn gleich zwei Bauern kostete und Schwarz Gewinnstellung verschaffte.
Hikaru Nakamura traf mit Weiß auf Baadur Jobava. Der Georgier wählte diesmal nicht 1.b3 sondern spielte seine Alternativ-Eröffnung, den Richter-Veresov-Angriff. Damit hat Jobava auch schon gegen starke Spieler gewonnen und auch Nakamura selbst hat diese Eröffnung schon mit Weiß probiert. Jobava griff früh mit dem g-Bauern an und opferte diesen auf g6, um die schwarze Struktur in Unordnung zu bringen. Mit seinem König blieb Weiß im Zentrum stehen. Allerdings gelang Weiß in der Folge keine wirksame Linienöffnung am Königsflügel, während das schwarze Spiel am Damenflügel rasch Fortschritte machte. Nakamura öffnete nun konsequent Linien vor dem weißen König und erreichte dank seines Drucks bald ein Endspiel mit Turm und Springer bei drei Mehrbauern. Jobava fand dann aber noch ein giftiges Gegenspiel mit einer Mattidee, auf die Nakamura nicht optimal reagierte. Als es so aussah, als ob der Georgier das Endspiel halten könnte, forcierte er selbst den Übergang in ein verlorenes Turmendspiel.
Maxime Vachier-Lagrave beendete seine schwarze Serie, indem er gegen Anish Giri bis zum 22. Zug seiner eigenen Partie gegen Anand aus dem Turnier Paris/St. Petersburg 2013 folgte. Das resultierende Endspiel erwies sich erneut als völlig ausgeglichen.
Sergey Karjakin kämpfte gegen Alexander Grischuk um Punkte für eine vielleicht mögliche Qualifikation zum Kandidatenturnier. Gespielt wurde die zuletzt nicht mehr so beliebte halbslawischen Anti-Moskauer-Variante. Karjakins 11...Sxc3 war ein bis dato selten gespielter Zug. Schwarz gelang es einen gedeckten Freibauern auf d3 zu platzieren, dafür blieb er mit dem König in der Mitte und hatte auch sonst einigen Entwicklungsnachteil. Es entwickelte sich eine komplizierte Partie, in der Weiß vor allem wegen der unsicheren schwarzen Königsstellung einen leichten Vorteil besaß. Einen Zug vor der Zeitkontrolle stellte Karjakin dann aber mit einer Unaufmerksamkeit (39...Sf7) eine Figur und damit die Partie ein.
Leinier Dominguez lag vor der Runde auf dem zweiten Platz, ist aber in der Gesamtwertung schon abgeschlagen. Gegen Evgeny Tomashevskys 4.Lg5 in der Grünfeld-Verteidigung spielte er eine Gambit-Variante, die ihm nach einem Bauernopfer aktives Figurenspiel einräumte. Weiß neutralisierte die schwarze Initiative durch Abtausch der Schwerfiguren, behielt aber seinen Mehrbauern. Im Leichtfigurenendspiel musste Schwarz nun ums Remis kämpfen, was dem Kubaner aber mit Erfolg gelang.
Auch in Gelfand gegen Svidler war - natürlich - die Grünfeld-Verteidigung das Thema, in diesem Fall die Ragozin-Variante im Russischen System. Gelfand verbesserte mit 17.a4 eine Partie Onischuk-Dominguez, Biel 2008. In der Folge erhielt Weiß das Läuferpaar und einen entfernten Freibauern am Damenflügel. Im Endspiel mit Turm und Läufer sah es zeitweise so aus, als ob Schwarz die Partie halten könnte, doch gelang Weiß die Überführung seines Königs zum Damenflügel, womit die Partie entschieden war.
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