Grand Prix der Frauen in Gibraltar: live

von ChessBase
02.06.2021 – Mit der 11. Runde am Mittwoch endet das Turnier - die als Siegerin bereits feststehende Zhansaya Abdumalik muss dabei noch eine Schwarzpartie gegen Anna Muzychuk bestreiten. Heute wird aber auch der Endstand der Grand-Prix-Gesamtwertung ermittelt, über die sich zwei Spielerinnen fürs Kandidatenturnier qualifizieren können. Die in Gibraltar nicht beteiligte Humpy Koneru hat einen dieser Plätze bereits sicher; der andere wird heute entweder an Kateryna Lagno oder an Nana Dzagnidze gehen. Lagno hat es in der eigenen Hand: Ein Remis gegen Mariya Muzychuk würde ihr reichen. Hier live ab 14 Uhr mit Video-Kommentar.

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Grand Prix der Frauen in Gibraltar

Die letzte Runde am 2.6. beginnt schon um 14.00 Uhr!

Paarungen der 11. Runde

Kashlinskaya Alina – Stefanova Antoaneta
Gunina Valentina – Dzagnidze Nana
Lagno Kateryna – Muzychuk Mariya
Muzychuk Anna – Abdumalik Zhansaya
Saduakassova Dinara – Bulmaga Irina
Paehtz Elisabeth – Mammadzada Gunay

Live-Übertragung

 

Live-Stream der FIDE

Mit Veselin Topalov und Fiona Steil-Antoni

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brunoclaudio brunoclaudio 02.06.2021 04:11
"da darf eine Deutsche bei der Weltelite mitspielen, holt mindestens 50% und hier sind die Leute trotzdem schlecht gelaunt."

Kann mich dem nur anschließen.
schachkwak schachkwak 01.06.2021 10:41
Was ist daran Betrug, wenn die zusammen Partien analysieren. Jeder weiß, dass die beiden regelmäßig zusammen kommen und gemeinsam etwas für ihr Schach machen. Elisabeth und Anna haben niemanden geschadet.

Anna wird wahrscheinlich auch in Zukuft dabei sein - sie ist eben eine der stärksten Spielerinnen der Welt. Elisabeth muss sich dafür etwas mehr anstrengen. Das gute Ergebnis bei diesem Turnier hilft dabei sicherlich. Es ist schon verwunderlich - da darf eine Deutsche bei der Weltelite mitspielen, holt mindestens 50% und hier sind die Leute trotzdem schlecht gelaunt.
knight100 knight100 01.06.2021 07:40
Hallo Pemoe6, ich glaube, man braucht nicht unbedingt für jeden Spezialfall eine bestimmte Regel, denn komplett alles lässt sich einfach nicht sinnvoll regeln. Vieles könnte mit gesundem Menschenverstand geklärt werden. Ich versuche mal eine Analogie: Bei einem offiziellen Fußballspiel sind sich zwei Mannschaften einig, dass der Ball nur sinnlos 90 min hin und hergespielt wird, keiner hat Interesse an einem Torschuss, geschweige denn an einem Tor. Verstößt damit irgend jemand gegen eine Fußballregel?

Dein Beispiel mit potentiellem Tuniersieger und Normenanwärter tritt typischerweise nur in der letzten Runde auf. Wenn sie dann sehr clever ein indirekt abgesprochenes Remis spielen, welches man nicht nachweisen kann, müsste man das bedauerlicherweise in Kauf nehmen. Aber bei völlig plumpen offensichtlichen Kurzremisen zwischen 2 Schwestern oder deren Freundin untersagt die FIDE, deren Ziel genauso wie bei der Computerbetrugsbekämpfung eine Förderung des fairen zuschauer- und medienfreundlichen Wettkampfs ist, nächstes Jahr die Teilnahme am Grand Prix. Wo ist das Problem? Die abschreckende Wirkung für kommende Tuniere ist garantiert. Ich würde es allerdings nur auf klassische Tuniere anwenden, weil dort kampfunwillige Partien für jedermann sehr offensichtlich sind. Zur Beurteilung der Fälle könnten Datenbanken hinzugezogen werden. Bezweifelt irgend jemand bei dem gerade stattfindenden Tunier, das abgesprochene oder stillschweigend akzeptierte kampflose Remispartien gespielt wurden? Z.B. Interviewer sollten Spieler und Offizielle mit dieser betrügerischen Remisseuche konfrontieren und das penetrant, damit es für die Beteiligten richtig peinlich wird.
DoktorM DoktorM 31.05.2021 10:08
Schach bietet viele Möglichkeiten für die Spieler, das Ergebnis abzusprechen. Direkt oder indirekt. Das könnte auch der Grund sein, warum man die aus anderen Sportarten bekannten Sponsoren (Ausnahmen bestätigen die Regel) beim Schach nicht sieht. Ich würde auch jedem abraten, viel Geld beim Schach zu investieren. Dazu erhält man als Sponsor zu wenig zurück. Manchmal muss man sich über die offensichtliche Unlust der Spieler noch ärgern. Das sollte man sich einfach nicht antun.
Pemoe6 Pemoe6 31.05.2021 03:35
Das Problem mit der Sofia-Regel besteht darin, dass nach ihrer Einführung so viele (tiefgehende, harte) Theorievarianten entwickelt worden sind, die zu irgendeinem Zeitpunkt in einer Stellungswiederholung enden müssen, wenn nicht der Spieler am Zuge durch Abweichung Nachteil haben will. Da braucht man nichts vorher abzusprechen - der Gegner kennt die Variante, weiß, wohin sich das ganze steuert und spielt einfach mit, wenn er mit remis zufrieden ist. Das hat gestern Abend doch Carlsen gegen So zweimal mit Weiß praktiziert - für mich sah's nach seinem Schwarzgewinn so aus, als wollte er den Tag gar nicht für sich entscheiden, sondern wäre scharf auf den Blitz-Tiebreak. Na, mal sehen, was heute dort abgeht...
Dritte sind natürlich meistens betroffen. Aber um einmal ein extremes Beispiel zu nennen:
Spieler A reicht in der letzten Runde remis zum Turniersieg, seinem Gegner B reicht es zur GM-Norm. Welche Regel sollte die beiden wohl zwingen, eine scharfe Partie zu spielen? D a s wäre lächerlich und irgendwie sogar wettbewerbsverzerrend: Beide riskieren ihren Turniererfolg, damit Dritte nicht benachteiligt werden? So edel ist die Welt nicht.
Und wie gesagt - die Profis brauchen für sowas nun ganz bestimmt keine Absprachen, die vermitteln das einfach durch ihre Zugwahl.
Ich gebe ja zu, dass dieses Beispiel für alles, was wir hier gerade diskutieren (die zwei Partien in Gibraltar, die beiden Weißremisen in Rekordzeit von Carlsen beim Crypto und erst recht die vier Minutenremisen bei Crypto um Platz 3) n i c h t zutrifft. Aber wenn es mal irgendwelche Regularien gäbe, müssten sie ja eben für alle Situationen gleichmäßig gelten.
Woran soll man denn ein "stillscheigend akzeptiertes Remis" festmachen? Die 29 Züge Carlsen - So waren harte, tiefe Theorie - aber beide kennen es auswendig und blitzen es runter. Wollen wir diese Theorievariante verbieten?
knight100 knight100 31.05.2021 01:26
@Pemoe6 + peter_bx: In jedem Fall ist abgesprochenes oder stillschweigend akzeptiertes kampfloses Remisschieben illegal bzw. unerwünscht. Trotzdem würde ich zur Beurteilung zwischen verschiedenen (besonders bei klassischen) Tunierformaten unterscheiden, ob Dritte (Kampfes- und Erfolgswillige) betroffen sind. Im Ko-Modus wird die Entscheidung erzwungen. Wenn die Spieler peinlicherweise die Entscheidung erst im Armageddon suchen, sollen sie es tun und hinterher sich selbst fragen, warum sie überhaupt Schach spielen.

Wenn hingegen Dritte (wie damals Fischer) benachteiligt werden, muss gehandelt werden, auch heutzutage noch. Die Remisschieber sparen jedes mal eine Menge Kraft, und beeinflussen den Tabellenstand. Wenn ich als Veranstalter von klassischen hochkarätigen Tunieren weiß, dort sind 2 Freundinnen oder 2 Schwestern, die offensichtlich ein Kurzremis absprachen, dann habe ich sie das letzte Mal zu diesem Tunier eingeladen. Warum sollte ich denen Preisgelder/Prestige usw. zukommen lassen und diese Unfairness gegenüber anderen Spielern zulassen? Wenn sich alle Veranstalter daran halten, wird sich dieses Problem verflüchtigen. Warum ist Frau Pähtz mit einem abgesprochenen Freundinnen-Kurzremis zufrieden? Was für eine problematische Kampfeinstellung, die Hinweise auf den entsprechenden Erfolgshunger gibt. Das Tunier geht über ALLE Partien. Was spricht denn dagegen, dass der Schiedsrichter bei Tuniereinweisung neben allgemeinen Cheatingregeln zusätzlich auch energisch auf verbotene abgesprochene Ergebnisse hinweist - manche werden sich dann den Betrug wohl noch einmal gründlich überlegen. Vorbeugend gegen eine generelle Sofiaregel spricht doch auch nichts, oder?
Pemoe6 Pemoe6 31.05.2021 10:09
@peter_bx: Diese Partie war so eindrucksvoll, dass sie gestern gleich noch ein zweites und drittes Mal gespielt wurde: FTX Crypto Cup, Stechen um Platz 3, Nepo gegen Radja. Genau deshalb habe ich ja auch die vor ein paar Tagen weiter unten angefangene Diskussion zum Thema "Schwesternschach" nicht verstanden. Das ist doch im Profischach (und im Amateurschach sogar auch!) ein permanent angewandtes Geschehen seit Jahrzehnten. Nicht begrüßenswert, da stimme ich zu, aber doch nichts mehr zum Staunen oder Aufregen oder Betrugvorwerfen ... (Das erinnert mich vielmehr an das täglich in gerichtlichen Streitigkeiten praktizierte Ausnutzen von Gesetzeslücken bzw. Pochen auf Formfehlern.)
peter_bx peter_bx 30.05.2021 04:33
Ooops, gerade noch lobte ich den Kampfgeist von Lizzy und dann das. Wie ich bereits ausführte, muss man nicht miteinander verwandt sein, um Partien abzukürzen. Hatte allerdings nicht daran gedacht, dass ein aktuelles Beispiel so schnell folgt. Ja die beiden sind befreundet (wie auch hier zu lesen ist: https://de.chessbase.com/post/interview-mit-anna-muzychuk-2), aber es ist immer noch ein Grand Prix.
Pemoe6 Pemoe6 26.05.2021 09:13
Heute hat sie offensichtlich die Taktik im 10. Zug übersehen. Danach war es dann wohl schon eine Verluststellung. Aber wirklich toll, wie professionell sie mit sowas umgeht. Hat noch einen Bauern für Gegenspiel geopfert, tatsächlich Chancen kreiert und in Zeitnot keine Miene verzogen, sondern das Ganze völlig umgedreht. (Das war doch schon etwas anderes als die Sache in Runde 1, wo es einfach ein Geschenk in aufgabereifer Stellung gab: Bulmagas 3.Sd2 kippte dort die Engine von +8 auf –7)
peter_bx peter_bx 26.05.2021 07:52
Zu allererst auch ein großes Kompliment an den Kampfgeist von Lizzy in dem Turnier! Überzeugend sind die Partien zwar nicht (auch in dieser Runde stand sie wiederum lange Zeit "schlecht"), aber Punkt ist Punkt. Aber eigentlich sollte es für eine Spitzenspielerin doch möglich sein nicht gleich nach der Eröffnung schon deutlich nachteilig zu stehen, oder?

Ich denke, das Problem der Kurzremisen und "wohlwollenden" Ergebnissen werden wir nicht vollends in den Griff bekommen. Das schaffen andere Sportarten bei denen viel Geld im (Wett-) Spiel ist auch nicht, z.B. Fußball (3-Punkte-Regel!) und Tennis.

Und außerdem sollte sich Herr Tischbierek nicht aufregen:

[Event "GM"]
[Site "Berlin GER"]
[Date "2009.07.09"]
[Round "8"]
[White "Paehtz, Elisabeth"]
[Black "Tischbierek, Raj"]
[Result "1/2-1/2"]
[ECO "A41"]
[WhiteElo "2474"]
[BlackElo "2447"]
[PlyCount "24"]
[EventDate "2009.07.04"]

1. d4 d6 2. Qd2 e5 3. a4 e4 4. h3 f5 5. Qf4 Be7 6. Qh2 Be6 7. Ra3 c5 8. Rg3
Qa5+ 9. Nd2 Bb3 10. d5 Bh4 11. c4 e3 12. f3 f4 1/2-1/2

Darüber haben sich damals auch viele aufgeregt (und Pähtz/Tischbierek) sind noch nicht mal verwandt oder verschwägert).
schachkwak schachkwak 26.05.2021 07:34
Oder man löst das bei bestimmten Turnieren über die 3-Punkte-Regel.

Aber etwas ganz anderes: Bisher wunderbares Turnier von Lizzy. Mal sehen, ob sie es aufs Treppchen schafft. Mehr möchte ich mal noch nicht ausschreiben. Toitoitoi :-)
Pemoe6 Pemoe6 25.05.2021 03:34
Erstens: Diese "naive" Aussage ist so garantiert gemacht worden, und zwar für die komplette Schachwelt - vor laufenden Kameras bei einer Pressekonferenz und bei einer bedeutenden Veranstaltung (weiß nicht mehr, welche - es ist lange her, die Kosinzewas sind ja schon viele Jahre lang inaktiv.)
Zweitens: Und ja, 1.a3 a6 remis ist durchaus möglich, garantiert schon häufig vorgekommen und momentan gegen keinerlei Regeln.
Dass uns Zuschauern das nicht gefällt, ist wohl allgemein so, aber Betrug ist es eben nicht - man kann per Definition ja nicht betrügen ohne die Regeln/Gesetze zu verletzen.
Das zeitnächste Geschehen dieser Art war beim kürzlichen Magnus Carlsen Invitationals:
Carlsen - Nakamura: 1.e4 e5 2.Ke2 Ke7 3.Ke1 Ke8 4.Ke2 Ke7 5.Ke1 Ke8 6.Ke2 Ke7 und remis wegen dreifach gleicher Stellung. Ist alles keine Werbung für Schach nach außen hin (und Raj Tischbierek hat sich in der Schachzeitung auch rechtschaffen drüber aufgeregt), aber eben auch kein Regelverstoß.
Wie ich beim vorigen Text schon angemerkt hatte, 1.e4 e5 remis (okay nicht gerade a3 a6, aber da sehe ich nun wirklich keinen Unterschied) sieht man in der letzten Runde ja nun wirklich in den meisten großen Open, meist mehrfach.
Um also das, was derzeit sogar gängige Praxis ist, als unfair oder gar Betrug zu klassifizieren, muss man die Regeln ändern - mir fiele bloß nicht ein, wie. Da ist der Vorschlag mit der Einladungspolitik schon brauchbarer. Aber auch dann kann man keinem verbieten, langweiliges Schach zu spielen bzw. remis zu vereinbaren oder die Stellung dreimal zu wiederholen. Obwohl - in Linares gab es in ganz alten Zeiten ja mal sowas - Luis Rentero hat die Remisschieber einfach im nächsten Jahr nicht mehr eingeladen (oder wurde für Remisen sogar was vom Preisgeld abgezogen?).
Ansonsten ist es ja schon okay, wenn Geschwister einfach in der ersten Runde zwangsgesetzt werden, so wie es im Kandidatenturnier für Landsleute gehandhabt wird.
knight100 knight100 25.05.2021 12:51
@Pemoe6: "Wir spielen immer gegeneinander remis..." In meinen Augen wäre solch eine naive Aussage vorsätzlich geplanter, zugegebener Betrug und gleichzusetzen mit 1. a3 a6 ½-½.

Die Veranstalter von zukünftigen hochkarätigen klassischen Tunieren könnten durch Erfahrung mit immer gleichen Spielern (z.B. Schwestern), die wiederholt Kurzremisen schieben, vorher klarmachen, entweder ausgekämpfte Partien oder keine gemeinsame Einladung mehr. Die Kriterien, was als ausgekämpft gilt, wird er im Sinne der Attraktivität und Fairness des Tuniers festlegen und beurteilen können. Haben auch die anderen Spielerinnen kein Interesse an immer brutal ausgekämpften Partien bei fairen und gleichen Bedingungen für alle Teilnehmer? Scheinbar ist es ihnen egal.
Pemoe6 Pemoe6 24.05.2021 11:02
Diese Diskussion verstehe ich nicht ganz. Wenn es keine Sofia-Regel gibt, ist (oder jedenfalls war bis vor einigen Jahren) das Remisschieben doch der Standard - wenngleich es schon oft als publikumsfeindlich gebrandmarkt worden ist, gerade wenn da zahlende Zuschauer waren. Aber was hat das mit dem Regelwerk zu tun? Es ist doch völlig regelkonform und bedarf keiner Verschleierung. Ich erinnere mich an ein Interview mit den Kosinzewa-Schwestern. Dort wurde öffentlich vor der Kamera das Statement abgegeben: "Wir spielen immer gegeneinander remis, egal, wie die Situation ist." Und das war tatsächlich als Fair-Play-Argument gemeint - man schiebt sich niemals den Sieg zu, was ja wirklich Betrug wäre. Ich find's ja auch schade, aber schaut mal zu den größeren Open: Da sind nach zehn Minuten aber meistens die ersten sechs Tische verwaist, weil man sich die Wertungen schon ausgerechnet hat und kein Risiko mehr eingehen möchte. Ist denn der stehende Begriff "Großmeisterremis" schon aus der Mode gekommen?
knight100 knight100 24.05.2021 12:04
@peter_bx: williams - da wurde anders manipuliert: https://www.faz.net/aktuell/sport/tennis-serena-nach-williams-stallregie-ausgebuht-115963.html

Sind ständige Schwestern-Kurzremisen kein Beweis? Achte mal auf Nigel Shorts Kommentar im Live-Video: "...Lass uns heucheln, es war ein großartiges Spiel...Es ist alles vorarrangiert, ich sollte es nicht sagen - es ist illegal..."

https://www.youtube.com/watch?v=i8yzLbuwG9k&t=1914s
peter_bx peter_bx 23.05.2021 07:55
Tennis hat ein Glück, da gibt es kein Remis :-) Ja, wenn die Spieler(innen) zugeben absichtlich Remis zu spielen, müsste das der Schiedsrichter ahnden (Ergebnis also 0:0). Ein konkreter Beweis ist natürlich schwerlich zu führen. Ich möchte da auch nicht in der Haut des SR stecken. Mariya hat auf jeden Fall den WM-Titel nicht auf diese Weise gewonnen. Sie hat danach ein sehr symphytisches Interview mit Einblick in ihr Seelenleben gegeben. Ich weiß aber leider nicht mehr wo (in SCHACH?). Und auch in Bezug auf Anna sehe man sich die gemeinsamen Videos mit Lizzy an, auch sehr angenehm. Eine Lösung wären nur Zweikämpfe im KO-Modus, da muss man sich halt irgendwann entscheiden.
knight100 knight100 23.05.2021 04:38
@peter_bx: Danke für die Antworten. Es gibt ein paar Youtube-Interviews nach diversen Kurzremisen - sind die Aussagen dort nicht etwas peinlich? Zählt das unter illegale Partieabsprachen/Tunierergebnismanipulation?

Ferner:
Fischer war auch Opfer der Russen...

Bei den Tennis-Williams-Schwestern gabs sowas mal aus kommerziellen Gründen - die Fans waren darüber sehr wütend.
peter_bx peter_bx 23.05.2021 10:35
Ja, die Schwestern habe Partien ausgekämpft und auch entschieden. Die letzte war laut meiner DB am 24.10.2015 in Cap d'Agde. Danach, zugegebenermaßen, gabs nur noch teilweise kurzzügige Remis. Disclaimer: Aufgrund der unterschiedlichster Schreibweisen des Nachnamens, habe ich sicherlich nicht alle Partien in meiner DB filtern können. Im ersten Augenschein führt Anna im klassischen Schach mit 2:0 und hatte auch zumeist die stärkerer ELOZahl. Aber Mariya war Weltmeisterin!
knight100 knight100 23.05.2021 01:32
Sieht man bei den Muzychuk-Schwestern untereinander bis auf die letzte Patrone ausgekämpfte Partien? Wie ist eigentlich die Bilanz im klassischen Schach - wer ist die Bessere? Wie kommen sie damit klar, sich gegeneinander bekämpfen zu müssen? Wie finden das ihre KonkurrentenInnenen, wenn sie in der letzten Runde eines Tuniers gegeneinander gesetzt werden und/oder quasi 1 Runde weniger spielen und somit Kraft sparen?
tosolve tosolve 22.05.2021 05:22
Warum wird eigentlich dieses Turnier nicht von deutschen Spitzenspielen kommentiert?
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