Grand-Prix-Finale beginnt mit Remis

von Klaus Besenthal
16.11.2019 – Beim FIDE Grand Prix in Hamburg ist gestern die erste Finalpartie zwischen Alexander Grischuk (Russland) und Jan-Krzysztof Duda (Polen) unentschieden ausgegangen. Mit den weißen Steinen hatte Grischuk zwar kurzzeitig die Chance auf Vorteil, konnte diese jedoch in großer Zeitnot nicht nutzen. Die zweite Partie wird heute um 15.00 Uhr gespielt; ein eventuell erforderlicher Tiebreak fände am Sonntag statt (ebenfalls 15.00 Uhr). | Fotos: Valeria Gordienko (Worldchess)

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Grischuk verpasst einzige Chance auf Vorteil 

In der damenindisch eröffneten Partie stand Duda als Schwarzer sehr gut, doch wäre 14. ... c6 gegenüber dem aktiven 14. ... c5 vielleicht vorzuziehen gewesen. In der Folge des Doppelschritts von Dudas c-Bauern konnte Grischuk jedenfalls die Struktur des schwarzen Königsflügels zerstören, was ihm einen andauernden statischen Vorteil an die Hand geben sollte. Duda räumte seinem Gegner schließlich genau eine Chance ein, etwas Konkretes daraus zu machen, doch in großer Zeitnot ließ sich Grischuk diese Möglichkeit entgehen.

 

Für Alexander Grischuk wäre wohl etwas gegangen - wenn er denn mehr Zeit gehabt hätte

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Klaus Besenthal ist ausgebildeter Informatiker und ein begeisterter Hamburger Schachspieler. Die Schachszene verfolgt er schon seit 1972 und nimmt fast ebenso lange regelmäßig selber an Schachturnieren teil.

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