Carlsen fehlt trotz neuer Brille klare Sicht
Blübaum rettet „ziemlich grausame Partie“ gegen den Weltmeister / Hou schlägt Caruana und Naiditsch bezwingt Vachier-Lagrave
Ein kurzes Lächeln huscht über die Lippen von Magnus Carlsen. Der Applaus schwoll merklich an, als Turnierchef Sven Noppes den Weltmeister als letzten der Großmeister-Riege in der Karlsruher Schwarzwaldhalle begrüßte. Eine Traube von Fans machte Fotos mit dem Smartphone, die Stühle vor der Bühne füllten sich prall. Die 1202 Teilnehmer an den mit 40500 Euro dotierten Open-Wettbewerben schauten ehrfürchtig nach oben zu ihrem Heros. Spielen musste Carlsen nun aber alleine. Die Auslosung hatte ihm zwar in der ersten der sieben Runden die schwarzen Steine beschert – aber mit der deutschen Nachwuchshoffnung Matthias Blübaum hatte „nur“ der Vorjahressieger des starken A-Open den Aufschlag gegen ihn.

Ein leichtes Lächeln huscht Magnus Carlsen über die Lippen, als zu seiner Begrüßung starker Applaus aufbrandet. Mit neuer Frisur und Brille sorgt er für noch mehr Aufsehen als mit der Partie gegen Matthias Blübaum. (Foto: Turnierseite)
Der Bremer geriet in einem Königsinder auch bald in leichten Stellungsnachteil – und noch schlimmer: Auf der Uhr sah es nach 18 Zügen ganz schlecht aus mit lediglich verbliebenen 22 Minuten (plus 30 Sekunden Bonus pro ausgeführten Zug). „Die Partie war ziemlich grausam – ich dachte zwischendurch schon, dass ich aufgeben kann“, gewährte Blübaum Einblicke in sein Innenleben – die Furcht vor den Lavierkünsten des Weltmeisters ist offensichtlich exorbitant. Carlsen saß wie immer stoisch da und drückte mit der Zuversicht eines Weltmeisters. Zweierlei war jedoch anders als sonst: Zum einen trug er eine modische Wuschelfrisur. Ob der neue Style der Freundin geschuldet ist, die der Norweger haben soll? Die Medien interessierte das Thema natürlich, doch die Holde ward in Karlsruhe bis dato nicht gesehen im Gegensatz zu Papa Henrik. Weit auffälliger am neuen Look des Modells der Marke G-Star war allerdings die große Brille. Erhoffte sich der Superstar der Denkerszene einen noch besseren Durchblick auf dem Brett, wie die Internet-Kommentatoren um Lawrence Trent und Peter Leko ulkten? Den beiden und ihrem weltweiten Publikum berichtete Carlsen, dass ihm bisher die Augenärzte freistellten, ob er wegen seiner leichten Kurzsichtigkeit eine Brille trägt oder nicht. „Nachdem ich aber zuletzt häufiger Kopfschmerzen bekam, war nach ein paar Tests rasch klar: Ich brauche die Gläser“, berichtete der Weltmeister.

Bühne mit Übertragung der vier Partien. (Foto: Turnierseite)
Freilich gegen Blübaum half ihm das nach viermonatiger Turnierpause nicht genügend. Die Rechner zeigten stets nur leichten Vorteil für den Weltranglistenersten an. So scheiterte Carlsens Taktik, „den gegnerischen Zeitdruck zu nutzen, um meine Stellung zu verbessern“. Blübaum überraschte Schwarz mit 23.Lg2. „Daran dachte ich nicht, weil ich glaubte, dass Weiß sich nicht auf c4 nehmen lassen kann“, erzählte Carlsen bei der Analyse. Den Isolani verteidigte Blübaum jedoch bis zum Schluss. Im Endspiel mit Turm und Springer ließ der gebürtige Lemgoer, der am Dienstag 20 Jahre alt wird, nichts mehr anbrennen. Ein schönes vorzeitiges Geburtstagsgeschenk!
Ähnlich blutleer verlief das zweite Remis des Auftakts: Levon Aronian drückte vergeblich ein bisschen gegen Georg Meier – ein Erfolg für den Nationalspieler, der gerade in Stockholm sein Studium abschließt. Bei den letzten Grenke Chess Classic verlor Meier dauernd mit Schwarz. Spannung garantierten dagegen die beiden anderen Duelle auf der Bühne: Hou Yifan schlug im gefühlten zehnten Duell zum ersten Mal Fabiano Caruana. „Ich stand schon ein paarmal gut, aber er entwischte mir stets“, erinnerte sich die Chinesin. Diesmal gelang der Weltranglistenersten jedoch der erste Erfolg über einen 2800er! Der fiel auch relativ leicht. „Ich musste nicht viel tun“, befand Hou bescheiden. Das Eröffnungskonzept des Amerikaners missriet in der Berliner Verteidigung. Leko pries 15.h3! als „sehr stark wegen der Idee Sh2 und Sg4. Danach fiel es uns schwer, gute Züge für Schwarz zu finden“, erahnte der ehemalige Vizeweltmeister die Probleme des Weltranglistendritten. Mit 17...c5 brach Caruana alle Brücken hinter sich ab, ohne Verwirrung stiften zu können. Diesmal ließ sich Hou nicht beirren, obwohl man „Caruana drei- oder viermal totschlagen muss“, wusste Leko. Während Caruana nach der unerwarteten Auftaktschlappe schnellen Schrittes flüchtete, freute sich seine Bezwingerin über den finalen Mattangriff und den damit einhergehenden Schub fürs eigene „Selbstvertrauen“. Das hatte wenige Tage zuvor durch zwei „ganz schlechte Partien“ im Zweikampf mit Wassili Iwantschuk gelitten, der einmal mit Schwarz eine ihr peinliche Kurzpartie gewann und mit 3:1 die Oberhand behalten hatte. Nun hoffe sie auf eine Wende und bedankte sich artig „für die große Ehre, an einem solchen Turnier mit vier Top-Ten-Spielern teilnehmen zu dürfen“.

Hou Yifan (von rechts) analysiert mit den Kommentatoren Peter Leko und Lawrence Trent den Sieg über Fabiano Caruana. Leko ist voll des Lobes über das Spiel der Chinesin. (Foto: Turnierseite)
Noch aufregender, weil weniger einseitig, verlief die laut Arkadij Naiditsch „sehr spannende Partie“ mit Maxime Vachier-Lagrave. In einem Franzosen opferte der Weltranglistenfünfte einen Bauern. Das aktive weiße Spiel vermochte der Wahl-Aseri nur durch ein originelles Manöver einzudämmen: „Nachdem ich vorher schnell gespielt hatte, brauchte ich für 15...Ta7 eine halbe Stunde. Da hatte ich natürlich dann die Idee mit Sa8 nebst Sc7“, gewährte Naiditsch Einblicke in seine Denkweise und verzichtete auf 15...De7 nebst Sd8 und Se6, weil ihm der Gegenstoß mit a4 unangenehm schien. Der Springerzug nach a8 brachte „MVL“ völlig aus dem Konzept. „Auf e6 zu nehmen, war ein Fehler“, befand Vachier-Lagrave. „e6 kam zu schnell“, assistierte Naiditsch und schob nach, „nach 18.Sxe6 war ich ziemlich glücklich und sah nicht, wie Weiß weiterkommen will.“ Im Endspiel hoffte der Favorit auf ein paar Tricks, die Naiditsch mühelos umschiffte. Der von Sponsor Wolfgang Grenke als stets „belebendes Element“ in Turnieren eingeschätzte Baden-Badener Bundesliga-Topscorer freute sich, dass er „nach zwei Jahren mal wieder an einem hochkarätigen Turnier teilnehmen darf. Ich bin motiviert“, verkündete der deutsche Ex-Nationalspieler und glaubt, „hier kann jeder jeden schlagen.“

Nach zwei Jahren wieder bei einem Topturnier dabei: Arkadij Naiditsch erobert gleich wieder einen großen Skalp mit dem von Maxime Vachier-Lagrave. (Foto: Turnierseite)
Analyse von Großmeister Aleksander Lenderman:
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1.e4 e6 2.d4 d5 3.Nc3 Nf6 4.e5 Nfd7 5.f4 c5 6.Nf3 a6!? 6...Nc6 6...Be7 6...b6 7.Ne2 7.Be3 7...Nc6 8.c3 b5!? 9.a3 9.Be3 b4! 10.cxb4 10.dxc5 bxc3 11.Nxc3 Bxc5 12.Bxc5 Nxc5 13.Rc1 0-0! 14.Nxd5 exd5 15.Rxc5 Qb6 16.Qc1 Bd7 17.Rxd5 Rac8 10.g3 bxc3 11.Nxc3 Rb8= 10...cxd4 11.Nexd4 Bxb4+ 12.Kf2 12.Bd2 Bxd2+ 13.Qxd2 Nxd4! 13...Bb7 14.Nxc6 Bxc6 15.Nd4 14.Qxd4 14.Nxd4 Nc5 15.Bd3 a5= 14...a5!= 12...Nxd4 13.Bxd4 13.Nxd4 Bc5!= 13...0-0 9...c4 10.g4 10.f5?! exf5 10...h5! 10...a5?! 11.f5! Bb7 12.Nf4 Qe7 13.Bh3± 11.gxh5 Rxh5 12.f5!? 12.Ng3 Rh8 13.f5 exf5 14.Nxf5? 14.Qc2!? g6 15.h4 14...Ndxe5! 12...exf5 12...Rxf5? 13.Ng3± 13.Nf4 Rh8 14.Qe2!? 14.Nxd5 Nb6 14...Nf6!? 14...Ndb8!? 15.Nxb6 Qxb6 16.Qe2 16.d5?! Na5 16...Bb7 17.Be3 Na5 18.Bg2 Be7 19.Nd2 0-0-0 14.Qc2 Na5 14...Nb6?! 14...Be7‼ 15.Nxd5 15.Qg2 g5 16.Nxd5 g4 17.Nxe7 Qxe7 18.Nd2 Bb7 15.Rg1 g5!? 16.Nxd5 g4 17.Bg2! gxf3 18.Bxf3 Bb7 19.e6 15.h4 Nf8 16.Qg2 Ne6 17.Nxe6 17.h5 Kd7 18.Nxd5 Bb7 17...Bxe6 18.Qxg7 Kd7 19.Qg3 Qa5 15...Nc5! 16.Nxe7 Nd3+ 17.Kd1 17.Qxd3? cxd3 18.Nxc6 Qd5-+ 17...Nxe7 15.Rg1?! 15.Qg2‼ Qe7 15...Ra7 16.Be2 15...Na5 16.Be3 Rg8 17.h4 16.Be2 Nd8 17.h4 Ne6 18.h5 15...Ra7!? 15...Qe7 16.h4 Nd8 17.h5 Ne6 16.h4 16.Rg3! Qe7 16...Na8?! 17.Qg2! Nc7 18.Rxg7! Bxg7?! 19.Qxg7± 17.Ng5 Nd8 16...Na8! 17.e6 17.Bh3 Nc7 18.Qc2 Ne6 19.Bxf5 Nxf4 20.Bxf4 Bxf5 21.Qxf5 Qd7 17...Bxe6! 18.Nxe6 fxe6 19.Rg6 Nc7 20.Bf4 Bd6 21.Qh2 Bxf4 22.Qxf4 Kd7 22...Kf8 23.Rxg7+ Kc8 24.0-0-0 24.Be2 Qf6 25.Qg5 Qxg5 26.hxg5 24...Qf6 25.Qg5! 25.Qg3 a5 25...Qxg5+ 26.hxg5 Ne8! 27.Rg6 Re7 28.Re1 Kd7 29.Rh6 Rg8 30.Bh3?! 30.Nh4! Nd6?! 30...Nd8 31.Ng6 Reg7 32.Nf4 Rxg5 33.Nxe6 Nxe6 34.Rhxe6 31.Ng6 Ree8 32.Rh7+ Kc8 33.Nf4 Rxg5 34.Rxe6 Rxe6 35.Nxe6 Rg1 36.Rc7+ Kb8 37.Rxc6 Rxf1+ 38.Kc2 30...Nd6-+ 31.Rg1 Ne4 32.Kd1 Reg7 33.Rh5 Nd8 34.Ke2 Nf7 35.g6 Rxg6 36.Rxf5 Rxg1 37.Rxf7+ Ke8 38.Ra7 Rb1 39.Bxe6 Rxb2+ 40.Ke3 Rg3 41.Bxd5 Nxc3 42.Bc6+ Kf8 43.d5?! 43.Kf4 43...Rg4 0–1
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Vachier-Lagrave,M | - | Naiditsch,A | - | 0–1 | 2017 | C11 | Grenke Chess Classic 2017 | 1 |
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Bei den letzten Grenke Chess Classic 2015 hatte Naiditsch sogar Carlsen bezwungen und gab erst im Stichkampf den Turniersieg aus der Hand. Ob ihm diesmal ein ähnlicher Coup gelingt? Obwohl sämtliche Mitfavoriten Federn ließen, war Carlsen nach der Partieanalyse mit Leko und Trent leicht grantig. An Kopfschmerzen kann das nicht mehr gelegen haben – die neue Brille beseitigte ja diese. Auf neue Einblicke lässt das modische Accessoire allerdings noch warten.
Partien GRENKE Chess Classic
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1.d4 d6 2.Nf3 g6 3.c4 Bg7 4.Nc3 Nf6 5.e4 0-0 6.h3 Na6 7.Be3 c5 8.Be2 cxd4 9.Nxd4 Nc5 10.Qc2 b6 11.0-0 Bb7 12.Bf3 Rc8 13.Rad1 Qc7 14.b3 Qb8 15.Rfe1 Rfe8 16.Bc1 a6 17.Qe2 e6 18.Bb2 Rcd8 19.Qc2 Qa8 20.Qe2 h5 21.Ba1 Ncd7 22.g3 d5 23.Bg2 e5 24.Nc2 dxe4 25.Nxe4 Nxe4 26.Bxe4 Bxe4 27.Qxe4 Qxe4 28.Rxe4 Nc5 29.Ree1 Nd3 30.Re3 e4 31.Bxg7 Kxg7 32.Ne1 Nc5 33.Rxd8 Rxd8 34.b4 Nd3 35.Rxe4 Nxb4 36.a3 Nc6 37.Nc2 Rd1+ 38.Kg2 a5 39.Ne3 Ra1 40.Nd5 Rxa3 41.Nxb6 Rc3 42.Re8 Rb3 43.c5 Rc3 44.Na4 Rc4 45.Rc8 Ne5 46.Nb6 Rc2 47.Nd5 a4 48.Ne3 Rc3 49.Nd5 Rc1 50.Ra8 Rxc5 51.Ne3 Nc4 52.Rxa4 Nxe3+ 53.fxe3 Rc2+ 54.Kf3 g5 55.Ra5 f6 56.e4 Rc3+ 57.Kf2 Rc2+ 58.Kf3 Rc3+ 59.Kf2 ½–½
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Bluebaum,M | - | Carlsen,M | - | ½–½ | 2017 | A41 | Grenke Chess Classic | 1.1 |
Hou,Y | - | Caruana,F | - | 1–0 | 2017 | C67 | Grenke Chess Classic | 1.2 |
Vachier-Lagrave,M | - | Naiditsch,A | - | 0–1 | 2017 | C11 | Grenke Chess Classic | 1.3 |
Aronian,L | - | Meier,G | - | ½–½ | 2017 | A06 | Grenke Chess Classic | 1.4 |
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Die zweite Runde der GRENKE Chess Classic beginnt am Sonntag den 16. April um 15 Uhr. Die Paarungen lauten:
|
TNr |
Teilnehmer |
- |
TNr |
Teilnehmer |
Ergebnis |
8. |
Naiditsch, Arkadij |
- |
5. |
Caruana, Fabiano |
- |
6. |
Meier, Georg |
- |
4. |
Hou, Yifan |
- |
7. |
Carlsen, Magnus |
- |
3. |
Aronian, Levon |
- |
1. |
Vachier-Lagrave, Maxime |
- |
2. |
Bluebaum, Matthias |
- |
20 Spieler mit 4,5/5 im A-Open an der Spitze
Undurchsichtig bleibt auch die Lage im Open! Wiesen nach vier Runden noch neun der 688 Akteure im A-Open die Optimalpunktzahl auf, schwappte die „Remiswelle“ (wie es Pressechef Georgios Souleidis nannte) durch die Schwarzwaldhalle. Vier Remis an den Spitzenbrettern sorgten für den Schulterschluss von 20 Spielern, die durchweg 4,5 Zähler aufweisen. Unter diesen befinden sich auch drei Deutsche: Neuprofi Rasmus Svane (Hamburger SK) gab gegen Alexander Moiseenko (Russland) seinen ersten halben Zähler ab. Alexander Graf (SF Deizisau) pirschte sich nach einem Fehlstart durch ein Remis ebenfalls heran. Auf eine Großmeister-Norm darf Nikolas Lubbe (SF Neuberg) hoffen. Der IM mit exakt 2500 Elo bremste Nationalspieler Rainer Buhmann in Runde fünf aus. Der Hockenheimer steht mit 3,5 Punkten immer noch besser da wie ein halbes Dutzend Großmeister-Kollegen: Philipp Schlosser (SF Deizisau), Tomasz Markowski (Polen) oder Vladimir Potkin weisen lediglich 3/5 auf! Schlosser und Potkin mussten nach einem frühen Sieg vier Remis quittieren, was die Güte des Feldes belegt.

Rasmus Svane (links) führt die deutsche Riege im A-Open an. Gegen Alexander Moiseenko gibt der Lübecker sein erstes Remis ab. (Foto: Turnierseite)
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