Heimkehr der Sieger

13.08.2005 – Bei der zurück liegenden Europameisterschaft sorgte sie für die größte Überrschaschung: die Mannschaft der Niederlande. Denn diese und nicht die ansonsten dominierenden Teams aus den GUS-Ländern gewannen die Goldmedaille. Loek Van Wely, Ivan Solokolov, Sergej Tiviakov, Jan Timman und Erik van den Doel waren allesamt in guter bis bestechender Form und durchstanden die neun Wettkämpfe ohne eine einzige Niederlage als Mannschaft und an den einzelnen Brettern. Vergangenen Dienstag traf die Mannschaft des neuen Europameisters auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol ein und wurde dort von ihren Familien, einigen treuen Fans und den Vertretern des Verbandes begeistert empfangen. Frits Agterdenbos berichtet. Mehr...

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Heimkehr der Sieger
Von Frits Agterdenbos


Schiphol

Mit Flug KL 1156 traf die Europameistermannschaft am Dienstag Mittag aus Göteborg am Amsterdamer Flughafen Schiphol ein. Pünktlich um 13.15 landete die Maschine.


Ivan Sokolov

Dort wartete eine kleine Schar auf ihre Mannschaft und hielt die Flagge des Königlich Niederländischen Verbandes hoch.

Die Vertreter des Verbandes überreichten jedem der Spieler zum Empfang einen Strauss Blumen.


Timman mit Ehefrau


Sergei Tiviakov verpasste nur knapp eine Verbesserung seiner Elozahl auf 2700


Erik van den Doel

Und einige junge Schachfans fragten nach Autogrammen.


Leok Van Wely gibt Autogramme


Familie Sokolov


Der Europameister: Sokolov, Van Wely, Van den Doel, Tiviakov, Hamers (Kapitän) und Timman

Später wurde eine Pressekonferenz einberufen, zu der sich eine Reihe Journalisten von Webseiten, Tageszeitungen und Schachmagazinen einfanden.

Sytze Faber leitete die Konferenz und Herman Hamers erklärte zunächst, wie der Erfolg der Mannschaft möglich wurde.


Sytze Faber

Er hob besonders die harmonische Stimmung innerhalb des Teams hervor und meinte, das der Titel kein Zufall gewesen ist. Van Wely betonte, dass Holland nun als eine der besten Mannschaften der Welt angesehen werde. Im Allgemeinen war man der Ansicht, dass trotz der starken Mannschaftsleistung Schach immer ein Einzelsport bleibt und das Ausmaß der Zusammenarbeit innerhalb des Teams begrenzt ist. Zwar würde man sich gegenseitig das Notebook leihen, aber seine Eröffnungsgeheimnisse behält jeder für sich.


Sytze Faber, Vizepräsident des Verbandes im Gespräch mit Sergey Tiviakov


Dirk Jan den Geuzendamm von New in Chess und Ivan Sokolov

 

 

 



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