03.04.2026 – Anfang der 1970er-Jahre träumte John Lennon von einer Welt ohne Krieg und seine Gefährtin Yoko Ono hatte die Sinnlosigkeit von Kämpfen und Kriegen mit einem Schachspiel symbolisiert, in dem alle Steine weiß sind. Anlässlich der Speedchess Championship in London im Februar schlägt Jason Kouchak einen Bogen vom modernen schnellen Schach zu einer friedlichen in Schach und Musik verbundenen Welt. | Foto: André Schulz
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"Musik des Geistes"
(Harmonie und Intuition)
Auf die Frage, warum er Schach spiele, antwortete der Großmeister Peter Svidler einmal: "Nach meinem Verständnis streben die Dinge der Welt danach, Musik zu werden. Und Schach ist sehr nah dran."
Diesen Satz könnte sich sicher auch Jason Kouchak auf die Fahnen schreiben. Während Peter Svidler sich auf dem Weg zur Meisterschaft im Schach die Liebe zur Musik bewahrt hat, brachte es Jason Kouchak zur Meisterschaft in der Musik, fühlte sich dabei aber stets auch zum Schach hingezogen und verband seine beiden Leidenschaften, wo immer es möglich war.
Als musischer Schachliebhaber ist Jason Kouchak ein gern gesehener Gast bei Schachturnieren und bringt seinen Freunden in der Schachwelt Musik nahe. Mit seinen Kompositionen war er unter anderem Gast bei Judit Polgars Schachfestival in Budapest, bei vielen anderen Schachveranstaltungen und organisiert selber kleinere und größere Schachevents.
Am 7. und 8. Februar war Jason Kouchaks Heimatstadt London der Gastgeber des Finales der Chess.com Speedchess Championship. Die Turnierserie wird online ausgetragen. Zum Finale kommen die vier besten Spieler an einem Ort zusammen, spielen dort aber auch am Bildschirm Matches um den Gesamtsieg.
Jason Kouchak war als Ehrengast zu der Veranstaltung eingeladen und war von der Virtuosität der Spieler beeindruckt: "Es war, als würden die Top-Schachspieler mit ihrer Schnelligkeit und Improvisationsgabe auf dem Schachbrett plötzlich ‚Jazz‘ in ihr klassisches Schachrepertoire einbringen. Sie waren gleichzeitig im Einklang mit ihrer Intuition. Magnus war unangefochten der Beste!"
Foto: Chess.com
"Mit Hilfe moderner Technologie hat das ehrwürdige Schachspiel eine zeitgemäße Aktualisierung erfahren", sagt Jason Kouchak. "Die avantgardistischen Bewegungen auf dem virtuellen Brett sorgen für eine rasante Unterhaltung."
Jason Kouchak ist seit Jahren mit Magnus Carlsen und Hikaru Nakamura befreundet und freute sich über das Wiedersehen.
Damals mit dem jungen Magnus Carlsen... | Foto: Ray Morris-Hill
... und heute mit Magnus und Henrik Carlsen | Foto: Jason Kouchak
Damals mit Hikaru Nakamura ... | Foto: Jason Kouchak
... und heute.| Foto: Jason Kouchak
Das Schachspiel hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer Hinterstuben-Beschäftigung zu einem modernen Spektakel entwickelt und ist so auch ein beliebtes Thema für Filmemacher. Mit ihrer Miniserie "Queen's Gambit" feierte Netflix einen Riesenerfolg und legte jüngst mit der Dokumentation über Judit Polgar, "Queen of Chess" nach.
Die beste Spielerin aller Zeit hat sich vom Turnierschach zurückgezogen, ist als Schachbotschafterin unterwegs und organisiert einmal im Jahr in Budapest ein großes Schachfestivals. Bei der Ausgabe 2018 ernannte sie den Musiker Jason Kouchak und die Künstlerin "Yoko Ono" als Vorkämpfer für das Schach zu "Goodwill-Botschaftern".
Jason Kouchak mit Judit Polgar | Foto: Jason Kouchak
Yoko Ono mit Judit Polgar | Foto: Judit Polgar
Yoko Ono war ihrer Zeit voraus, als sie ihr Konzeptkunstwerk „Play It By Trust“ (erstmals entworfen 1966) schuf, ein Schachspiel mit ausschließlich weißen Figuren auf einem weißen Brett.
Foto: André Schulz
Jason Kouchak war immer ein Bewunderer von Yoko Onos Kreativitär und besonders von diesem Schachspiel: "Dies ist ein reizvoll abstraktes Konzept, bei dem die Spieler vergessen, wo sich die Figuren in Zeit und Raum befinden, und dennoch instinktiv ziehen. Durch den Verzicht auf farbige Gegensätze werden die Spieler zur Zusammenarbeit und zum gegenseitigen Vertrauen gezwungen, was Kommunikation und Kooperation statt Konflikte fördert. Es ist als Metapher für die Sinnlosigkeit des Krieges gemeint."
Das Bedürfnis nach Freiden spiegelt sich auch in John Lennons Komposition "Imagine" wider. Das Lied wurde vor 55 Jahren geschrieben, ist aber gerade heute aktuell wie lange nicht mehr.
In folgenden Video wird der Song von Jason Kouchak neu interpretiert und mit Bildern von einer Partie von John Lennon mit Yoko Ono von 1966 verbunden.
Mit bestem Dank an Jason Kouchak für Inspiration und Bilder.
01.04.2026 – Nach drei Runden des Kandidatenturniers in Zypern haben sich zwei Spieler bereits einen deutlichen Vorsprung erarbeitet. Fabiano Caruana und Javokhir Sindarov feierten jeweils ihren zweiten Sieg und liegen damit vor ihrem direkten Duell in Runde 4 einen ganzen Punkt vor dem Rest des Feldes. Caruana bezwang Wei Yi nach zwei ungewohnten Fehlern des chinesischen Großmeisters, während Sindarov Praggnanandhaa Rameshbabu in einem hart umkämpften Match bezwang. Matthias Blübaum gehört zu den nächsten Verfolgern: Er remisierte auch seine dritte Partie gegen Andrey Esipenko und spielt am Mittwoch gegen Praggnanandhaa. Am Donnerstag folgt der erste Ruhetag nach vier Runden. | Foto: FIDE / Michal Walusza
01.04.2026 – Amin Tabatabaei hat das Reykjavík Open im Durchmarsch gewonnen. Nach seinen sieben Siegen zum Auftakt sicherte er sich den Siegerpokal mit zwei Unentschieden in den Schlussrunden. Auf Rang zwei folgt der US-Amerikaner Zhou Jianchao mit einem halben Punkt Abstand. Dritter wurde der Ukrainer Vasyl Ivanchuk, der Wertungsbester im Feld von sieben Spielern mit 7 Punkten wurde. | Titelfoto: Amin Tabatabaei vor Spielbeginn der 7. Runde | Fotos: Jökull Úlfarsson
Nach 1.d4 c5 2.d5 g6 3.c4 Lg7 ergibt für Schwarz eine interessante positionelle Möglichkeit, wenn Weiß hier mit dem natürlichen Zug 4.Sc3 fortsetzt. Schwarz kann nämlich mit4...Lxc3 Weiß einen hässlichen Defekt in seiner Bauernstruktur verschaffen. Dabei gibt Schwarz zwar seinen Fianchetto-Läufer auf, erhält aber auch eine Reihe von Vorteilen und einen klaren strategischen Plan. Oft wird nach dem Wiedernehmen auf c3 (5.bxc3) mit 5...f5 fortgesetzt, wodurch Schwarz das weiße Spiel im Zentrum mit e2-e4 unterbindet. Da der in die USA ausgewanderte starke georgische Großmeister Romandzindzichashvili gerne so spielte, wird diese Verteidigung Dzindzichashvili-Indisch, bzw. kurz: Dzindzi-Indisch genannt. Heute wenden auch starke Spieler wie Radoslaw Wojtaszek und Hikaru Nakamura sie gelegentlich an. Kenneth Nahnsen hat sich mit dieser interessanten Eröffnung intensiv auseinandergesetzt und stellt die wichtigsten Ideen und Varianten in sieben Video-Lektionen mit einer Gesamtlaufzeit von ca. 60 Minuten vor. Mit Dzindzi-Indisch können Sie ihren Gegner ohne große Vorbereitung von Anfang an in die Defensive drängen.
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