Impressionen vom FIDE-Kongress - 100 Tage Olympiadebüro

07.09.2005 – Die Schacholympiade Dresden wird dort zwar erst in drei Jahren, 2008, stattfinden, doch die Vorberitungen laufen bereits auf Hochtouren. Im eigens eingerichteten Olympiabüro sind zwei hauptamtliche Mitarbeiter schon voll ausgelastet, besonders als die Delegierten des 76. FIDE-Kongress dort ihren Besuch abstatteten. Als "Schnupper"-Veranstaltung hatte Dresden schon in diesem Jahr den FIDE-Kongress mit seinen Delegierten eingeladen und präsentierte diesen Organsiation und Ambiente; u.a. wurde auch das neue Schacholympiadelogo präsentiet. Leni Natrath berichtet. Bericht beim Deutschen Schachbund...Impressionen...

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Impressionen vom FIDE-Kongress
Leni  Nathrath

Im Rahmen des 76. FIDE-Kongresses war der Sonntag, der 21. August 2005, als einer der Glanzpunkte der Veranstaltung geplant. Während der Stadtrundfahrt wurde den 110 Kongressteilnehmern aus rund 80 Ländern die Stadt Dresden gezeigt, die mit ihren 370 Ständen beim Stadtfest schon mittags ein buntes Bild abgab, und dann gings weiter zum Kongresszentrum. Hier übernahm Her Rieger die Führung durch die Räumlichkeiten, die speziell für die Olympiade 2008 einen hervorragenden Rahmen für diese Großveranstaltung bieten. Sogar für die Zuschauer  gibt es angesichts der großzügigen Emporen perfekte Möglichkeiten, die Schachpartien zu verfolgen.

Bei einem Empfang von OBB J. Roßberg wurde dann auch erwartungsgemäß auf dieses Mega-Event hingewiesen. „Die Schacholympiade wird das wichtigste  Spielereignis , das diese Stadt je erlebt hat“, sagte er. Immerhin ist sie nach den Olympischen Sommerspielen und der Schwimm-WM die drittgrößte Teamsportveranstaltung weltweit. Bei dieser Gelegenheit wurde auch das Logo für die Schacholympiade 2008 präsentiert. Es fand breite Zustimmung, da das Motiv mit dem Kronentor des Zwingers etwas Typisches für Dresden darstellt.

Eine hübsche Idee war dann auch die Verteilung der Olympiadebroschüre ‚In Dresden ist die Welt am Zug’ durch noch ganz junge Schachspieler aus Sachsen vornehmen zu lassen. Stolz präsentierten sich die Jungen und Mädchen im passenden T-Shirt mit Logo-Outfit beim anschließenden Fotoshooting vor den Konferenztüren.

In dem Film ‚Schacholympiade 2008’, der auch vorgeführt wurde, vertrat Elena Winkelmann in ihrer unbeschwerten Art eindrucksvoll die Teilnehmer der Jugendolympiamannschaft, ab und zu unterbrochen von der computeranimierten Zugfolge der Unsterblichen Partie. Beim anschließenden Buffet stärkte man sich nicht nur an den angebotenen Köstlichkeiten, sondern tauschte sich auch aus über die Präsentation und stellte neue Kontakte auf internationaler Ebene her. So gesehen war der Sonntag einer der wichtigsten Tage im Ablauf des FIDE-Kongresses.


100 Tage Olympiadebüro

„Die beiden stehen im Augenblick ständig unter Strom“. Dr. Jordan hätte es nicht treffender ausdrücken können. Der FIDE-Kongress, der zum ersten Mal in Dresden tagt, bedeutet Einsatz von früh morgens bis in die späten Abendstunden für das Olympiadebüro. Bernd Salewski und seine Mitarbeiterin Katja Breuer sind wirklich nicht zu beneiden. Ständig ist der Chess2008-Stand von Hilfe suchenden Kongressteilnehmern aller Nationen umlagert. Photos werden erstellt, ID-Ausweise gedruckt und mit Schlüsselbändchen mit dem Aufdruck www.schacholympiade.org den Teilnehmern als Erkennungsutensil mit freundlichen Worten überreicht. Dabei hatten die beiden seit der Einrichtung des Büros schon alle Hände voll zu tun. Es begann mit der Möblierung und Verschönerung des Büros bis zum offiziellen Empfang am 21. April, und dann ging es im atemberaubenden Tempo so weiter. Anfragen zur Teilnahme und Unterbringung der Kongressteilnehmer mussten entgegengenommen und beantwortet werden, Absprachen mit dem Treff-Hotel wurden getroffen, auf Wunsch wieder geändert, neu eingehalten und wieder verworfen. Auch Flugbuchungen während des Kongresses mussten von den beiden vorgenommen werden. ‚Ganz nebenbei’ lief dann die Vorbereitung zur Schacholympiade 2008, d.h. Detailplanungen in unzähligen Gesprächen mit Dr. Jordan oder den zuständigen Vertretern des Deutschen Schachbundes bzw. OK-Mitgliedern, vor allem mit Herrn Käfer, wurden erörtert, manchmal kontrovers diskutiert und angenommen.

„Sie möchten ein weiteres Interview mit mir ?“, fragte mich Herr Salewski entsetzt, als ich am 20.August im Treff-Hotel eintraf. „Keine Zeit, ganz unmöglich!“ Aber so nebenbei habe ich dann doch durch ihn und Katja Breuer einiges über die ersten 100 Tage erfahren können

 

 

 

 

 

 



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