In Berlin erfunden: Schachboxen

von ChessBase
02.11.2021 – Der in Berlin lebende Niederländer Iepe Rubingh hat es seinerzeit als Sportart ins Leben gerufen, das Schachboxen. Die Idee stammte aus einem Comic. Letzte Jahr starb Iepe Rubingh unerwartet, seine Idee lebt aber fort und wird unter anderem vom Chess Boxung Club Berlin gepflegt. Gestern gab es bei RBB Berlin einen Beitrag dazu.

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Iepe Rubingh, 1974 in Rotterdam geboren, lebte in Berlin und machte als Künstler mit einigen spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam. 2003 rief er das Schachboxen ins Leben. Die Idee dazu entnahm er dem Comic Froid Équateur von Enki Bilal. Rubingh boxte sehr gerne und spielte ebenso gerne Schach. 2003 gewann er selber den ersten Weltmeisterschaftskampf im Schachboxen. Am 8. Mai wurde Ieepe Rubingh tot in seiner Wohnung aufgefunden. Die von ihm erfundenen Sportart wird unter anderem vom Berliner Chess Boxing Club weiter gepflegt. Die Netflix-Serie "Das Damengambit" ist dem Künstler gewidmet und erwähnt ihn im Abspann.

Beitrag beim RBB ansehen (ab ca. 0:22:30)...


Themen: Schachboxen

Die ChessBase GmbH, mit Sitz in Hamburg, wurde 1987 gegründet und produziert Schachdatenbanken sowie Lehr- und Trainingskurse für Schachspieler. Seit 1997 veröffentlich ChessBase auf seiner Webseite aktuelle Nachrichten aus der Schachwelt. ChessBase News erscheint inzwischen in vier Sprachen und gilt weltweit als wichtigste Schachnachrichtenseite.

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Rainbow66 Rainbow66 02.11.2021 11:55
Hier kommt einer der drei wichtigsten Grundsätze der Marktwirtschaft zum Tragen: Auffallen und originell sein wollen bzw. eine Nische oder Marktlücke entdecken um jeden Preis. Sinn und Anstand spielen dabei eine Nebenrolle.
Ich verkneife mir die Erwähnung der beiden anderen Prinzipien.
Seher2016 Seher2016 02.11.2021 02:43
Was Abartigeres noch nie gesehen ...
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