In Kürze: Die Weltmeisterschaft der Frauen

06.09.2013 – Am 10. September, also kommenden Dienstag, beginnt die Weltmeisterschaft zwischen Titelverteidigerin Anna Ushenina und Yifan Hou (10. bis 27. September). Gastgeber des WM-Kampfes ist der Chinesische Schachverband, der den Wettkampf in Taizhou austrägt. Vier Tage vor Wettkampfbeginn ist über die Einzelheiten allerdings nur wenig bekannt und die offizielle Webseite der FIDE noch ohne Inhalt. Etwas mehr...

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Gleich zweimal gewann Komodo im vergangenen Jahr den Weltmeistertitel und darf sich "2019 World Computer Chess Champion" und "2019 World Chess Software Champion" nennen. Und der aktuelle Komodo 14 ist noch einmal deutlich gegenüber seinem Vorgänger verbessert.

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Anna Ushenina gewann den Weltmeistertitel bei der im K.o-Format ausgetragenen Weltmeisterschaft im vergangenen November in Khanty-Mansiysk. Der Sieg der Ukrainerin, die in der Weltrangliste "nur" Rang 17 einnimmt (Elo 2500, September 2013), kam etwas überraschend. Titelverteidigerin Yifan Hou schied jedoch schon in der zweiten Runde aus. Die Chinesin hat sich allerdings parallel durch ihren ersten Platz in der Grand Prix-Serie als Herausforderin qualifiziert und tritt nun gegen Anna Ushenina an.

Anna Ushenina

Yifan Hou

Nach dem Willen der FIDE wird die Weltmeisterschaft der Frauen jährlich ausgetragen, wobei sich K.o-Format und Wettkampfformat abwechseln. Ja nach Verlauf bekommt die FIDE unter Umständen also jedes Jahr eine neue Weltmeisterin. Ob dies geeignet ist, die Frauenweltmeisterin in der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, ist fraglich. Die mit Abstand beste Frau der Welt, Judit Polgar, nimmt ohnehin nicht an Frauenwettbewerben teil. Für die beteiligten Spielerinnen ergibt sich immerhin die Möglichkeit, jedes Jahr das schmale Salär als Schachprofi aufzubessern.

Taizhou

Das WM-Match ist immerhin mit 200.000 Euro dotiert. Geteilt wird im Verhältnis 60:40 zugunsten der Siegerin. Im Falle eines Gleichstandes nach zehn Partien wird im Verhältnis 55:45% geteilt. Der Wettkampf ist auf zehn Partien mit der Bedenkzeit 90 + 30 Minuten und 30 Sekunden Zugabe pro Zug angesetzt. Bei Gleichstand folgt ein Stichkampf über vier Partien mit 25 Minuten + 10 Sekunden Zugabe pro Zug. Bei neuerlichem Gleichstand folgen zwei Blitzpartien mit 5''+3'. Am Ende steht eine "Sudden Death"-Partie, bei der Weiß mit einer Minute mehr Bedenkzeit gewinnen muss.

 

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