Internationale Verwicklungen

18.04.2010 – Die Flughäfen sind gesperrt, die Kanzlerin muss Bus fahren, die Bahn bekommt mehr Kunden, der 1. FC Köln verteilte Freikarten an gestrandete Fluggäste - der Vulkanausbruch in Island hat unerwartete Folgen. Auch die deutsche Schach-Nationalmannschaft ist betroffen, denn sie steckt in Vietnam fest. Eigentlich standen nach dem Ende des Vergleichskampfs gegen Vietnam Simultan und Abreise auf dem Programm, doch während das Simultan problemlos über die Bühne ging, musste die Abreise auf unbestimmte Zeit verschoben werden, da der Rückflug nach Deutschland der Aschewolke zum Opfer fiel. Nationaltrainer Uwe Bönsch nimmt es mit asiatischem Gleichmut und meint, jetzt müsse man "abwarten und vietnamesischen Tee trinken". Mehr...

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Deutsche Mannschaft steckt in Vietnam fest
Text und Fotos: Uwe Bönsch

Der letzte Programmpunkt unserer Vietnamreise war nochmals ein richtiger Knüller. Das Simultan gegen vorwiegend Kinder und Jugendliche war sehr gut besucht.

Über 150 Teilnehmer verbreiteten eine hervorragende Stimmung und alle hatten viel Spaß am Schach.



Elisabeth Pähtz, mit einer Elo-Zahl von 2486 Nummer Eins der deutschen Frauenrangliste, beim Simultan


Rainer Buhmann legt Wert auf professionelles Auftreten.


Ketino Kachiani-Gersinska, mit 2346 die Nummer Drei der deutschen Frauenrangliste


Bundestrainer Uwe Bönsch predigt nicht nur, sondern praktiziert auch. Hier spielt er gegen Holger Seubert und dessen beide Töchter.


Dr. Robert Hübner zeigt seine Vielseitigkeit und nimmt es auch beim chinesischen Schach mit vielen Gegnern gleichzeitig auf.

Wenn da nicht dieses eine Gerücht die Runde gemacht hätte und sich immer stärker bewahrheitete. Und tatsächlich unser für 23.35 Uhr geplanter Rückflug wurde gecancelt. Da unsere Hotelbuchung nicht verlängert werden konnte, zogen wir mit Unterstützung des vietnamesischen Sportministeriums in ein anders Hotel um.

Jetzt heisst es abwarten und vietnamesichen Tee trinken, bis sich die Aschewolke über Europa verzogen hat.


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