Interview mit Rasmus Svane

von ChessBase
02.02.2024 – Rasmus Svane war am zweiten Brett der deutschen Nationalmannschaft einer der Leistungsträger beim Gewinn der Silbermedaille bei der Mannschaftseuropameisterschaft. Im Interview gibt der Lübecker und Hamburger Großmeister, der in Dänemark geboren wurde, Einblick in sein Leben als Schachprofi.

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Der deutsche Schachgroßmeister Rasmus Svane, geboren 1997, ist der beste Lübecker Schachspieler der Geschichte. Mit sechs Jahren trat er in den Lübecker SV ein, wurde als Talent erkannt und erhielt Schachtraining. Sein erster Schachtrainer Sergej Salov vermittelte ihm neben den Kenntnissen über das Spiel vor allem Begeisterung.

Rasmus Svane wurde vom Deutschen Schachbund über die Fördergruppe der Prinzen unterstützt und zahle dies mit seiner Entwicklung und seinen Erfolgen zurück.

2103 wurde er zum Internationalen Meister ernannt. 2016 verlieh die FIDE ihm den Großmeistertitel. 2012 wechselte Rasmus vom Lübecker SV zum Hamburger SK, um hier Bundesliga zu spielen. Seinem heimatverein blieb er aber dennoch weiter verbunden. Rasmus Svane spielt außerdem noch regelmäßig in der dänischen Liga und in der österreichischen Bundesliga.

2014 wurde Rasmus Svane erstmals für den Mitropa Cup in die Nationalmannschaft berufen. Bei der Mannschafts-Europameisterschaft 2023 spielte er hinter Vincent Keymer an Brett zwei, verlor dort keine Partie und gewann eine wichtige Partie und half so mit, die Silbermedaille zu gewinnen. Das Team verpasste nur ganz knapp Gold hinter Serbien aufgrund der etwas schlechteren Zweitwertung.

Sein jüngerer Bruder Frederick Svane ist seit 2022 ebenfalls Großmeister und einer der besten U20-Spieler der Welt. 

Im Interview mit André Schulz erzählte Rasmus Svane von den dänischen Wurzeln seiner Familie, die 2001 nach Lübeck umgezogen ist. Sein Vater Troels Svane ist Cellist und inzwischen Dozent an der Musikhochschule in Lübeck.

Außerdem berichtet Rasmus Svane auf welche etwas kuriose Weise er zum Schach gekommen ist, wie es sich anfühlt, wenn der jüngere Bruder plötzlich ebenfalls Großmeister ist und in seiner Spielstärke praktisch gleichwertig ist.

Schließlich gibt der Lübecker Großmeister Einblick in das Leben eines Schachprofis, dessen Erfolge oder Misserfolge sich unmittelbar auf die Einkünfte niederschlagen können. 


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