14.10.2019 – Das Spitzenspiel der 4. Runde zwischen Wang Hao und Fabiano Caruana endete remis. Luke MacShane und Parham Maghsoodloo konnten dadurch zur Spitze aufrücken. Matthias Blübaum führt die Verfolgergruppe an. Magnus Carlsen kam nur mit viel Glück zu seinem dritten Remis. | Foto: Maria Emelianova/ chess.com
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Keymer vor Carlsen
Das FIDE chess.com Grand Swiss auf der Isle of Man ist ein sehr starkes Turnier. So stark, dass der Weltmeister derzeit unter den ersten 20 nicht zu finden ist. Mit 2,5 Punkten befindet sich Magnus Carlsen auf Platz 34. Eine Partie konnte der Norweger gewinnen, mit etwas Glück in Runde eins. Die übrigen Partien endeten Remis. Selbst dafür war bisweilen einiges Glück notwendig.
Gegen Vladislav Kovalev geriet der Weltmeister gestern in diese unangenehme Zwangslage:
Weiß steht mit seinem Freibauern überlegen und kann eigentlich gewinnen, wie er will.
27.d7
[Stark war auch 27.Sxf6 Txf6 28.d7 Txf4 29.gxf4 Kh7 30.Te6 Df7 31.Txh6+]
27...Le7 28.Tef3
[Oder 28.Sd6 Lxd6 29.Te6]
28...Txf4 29.Txf4 b5 30.Sxc5
[Oder 30.Tf5 Lf8 31.Te5 gefolgt von Te6.]
30...Lxc5 31.Dxc5 Kh7
[Nicht 31...Txd7 32.Dc8+]
32.Dd5 Dg5 33.De4+ Dg6 34.Dd5 Dg5
Hier war Weiß in hoher Zeitnot und fand in überlegener Stellung keine zwingende Fortsetzung. 35.Dd6
[Der richtige Weg war 35.Tf5 Dc1+ 36.Kg2 Dd2+ 37.Kh3 De2 38.Tf7 h5 39.Tf4 Kh6 40.d4 und Schwarz gehen die Züge aus: 40...De7 41.Tf7 De2 42.De5 Dg4+ 43.Kg2]
35...Dg6 36.Dc7 Dg5
Und plötzlich geht nichts mehr für Weiß im Gewinnsinne.
Für die Musik sorgen andere. Nach drei Runden waren Wang Hao und Fabiano Caruana die einzigen Spieler ohne Punktverlust. Im Spitzenspiel der 4. Runde lieferten sich der Amerikaner und der Chinese auf dem Gelände der Russischen Verteidigung ein schwerblütiges Gefecht, das keinen Sieger fand. Das gab den Verfolgern Gelegenheit, gleichzuziehen. Luke McShane und Parham Maghsoodloo nutzten diese Chance.
Adhiban und MacShane | Foto: John Saunders
Hier spielte Weiß sehr kräftig 19. e5 und ließ nach Springertausch auf e5 Sc3-e4 folgen. Nach dem Tausch des schwarzfeldrigen Läufers waren alle schwarzen Felder am Königsflügel schwach, besonders f6. Mit seiner Dame weitab vom Schuss war Schwarz gegen den kommenden Angriff wehrlos.
Parham Maghsoodloo und Vidit | Foto: John Saunders
Parham Maghsoodloo rang Vidit nieder und leistete einen Beitrag zur Endspieltheorie.
Endspiele mit ungleichfarbigen Läufern sind nicht immer Remis. Weiß steht hier glatt auf Gewinn.
Von den fünf deutschen Spielern im Feld konnte Matthias Blübaum bisher am meisten glänzen. Er gewann gestern gegen Bassem Amin und führt nun mit 3 Punkten das Verfolgerfeld an.
Schwarz spielte 54... g2, gewann so den weißen Läufer und hielt dann den weißen Freibauern mit geschickten Gabelmotiven auf. Blübaums Eloleistung ist derzeit 2823.
Video-Analyse von IM Georgios Souleidis
Vincent Keymer liegt mit 2,5 Punkten einen Platz vor dem Weltmeister, was nichts anderes als eine gute Leistung sein kann.
Vincent Keymer | Foto: Maria Emelianova/ chess.com
Der junge deutsche Bald-Großmeister hatte durchweg starke Gegner, gestern Pavel Eljanov, und seine 2,5 Punkte entsprechen einer Elo-Leistung von 2760. Für die fünfte Runde wurden Keymer und Leko gegeneinander gelost.
Bei Niclas Huschenbeth wirkt sich immer noch die Auftaktniederlage gegen Bu Xiangzhi aus. Der in Berlin lebende Hamburger gewann danach gegen Nino Batsiashvili, was schön ist, aber seinen Eloschnitt etwas ungünstig beeinflusst. Es folgten Remisergebnisse gegen die 2700+-Spieler Xiong und Shankland.
Für Elisabeth Pähtz und Dietmar Kolbus läuft es punktemäßig nicht besonders gut. Beide liegen mit 0,5 Punkten recht weit hinten in der Tabelle. Die beste deutsche Frau hätte gestern sicher gerne gegen Anna Zatonskih gewonnen, doch das gelang nicht. Nach Wertung ließt die Erfurterin aber noch vor Sergei Movsesian, was noch einmal zeigt, wie stark dieses Turnier ist. Heute spielen Diemar Kolbus und Elisabeth Pähtz gegeneinander.
In der Verfolgergruppe hinter dem Führungsqartett befinden sich die üblichen Verdächtigen, aber auch ein paar Routiniers, die es noch einmal wissen wollen, Alexey Shirov beispielsweise. Er gewann gestern gegen die Mongolin Munguntuul.
Zu den Spielern, für die es nicht optimal läuft, gehört derzeit auch Anand. Seine Auftakt-Niederlage konnte er umgehend ausgleichen, danach aber mit zwei Remis keinen Boden gut machen. Der 15. Weltmeister belegt im Moment Platz 89. Sein Tabellennachbar ist Wesley So auf Platz 90. Der US-Großmeister spielte bisher alle Partien remis.
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