14.05.2003 – Schach sei eine Mischung aus Sport, Kunst und Wissenschaft, heißt es. Vielleicht
ist es aber doch Arbeit. Gegenwärtig wird eine Diskussion über den Sinn und
die Rechtmäßigkeit einer möglichen Ausländerbegrenzung in der deutschen
Schachbundesliga geführt. Anlass ist ein Antrag des Schachverbandes Thüringen auf Einführung einer Mindestquote für deutsche Spieler, der am 31.Mai
auf dem DSB-Kongress in Cottbus zur Abstimmung vorgelegt wird. Das Für und Wider
einer solchen Quote aus juristischer Sicht wurde in mehreren Beiträgen auf
schachbundesliga.de diskutiert. Die Berliner
Zeitschrift Schach fordert die Schachfreunde nun zu einer Abstimmung auf. Da
der Europäische Gerichtshof kürzlich in einem Urteil zur Ausländerbeschränkung
im deutschen Handball noch einmal seine Rechtsauffassung wie im Fall Bosman
bestätigt hat, könnte die juristische Beurteilung einer Quote für deutsche
Spieler in der Schachbundesliga vor allem von der Frage abhängen, ob der Einsatz
von Schachspielern in der Bundesliga einem Arbeitsverhältnis gleich kommt.
Beiträge auf schachbundesliga.de...
Abstimmung bei Zeitschrift Schach...