Jonny Hector gewinnt LGA-Open in Nürnberg

11.09.2006 – Der schwedische GM Jonny Hector gewann das LGA-Open in Nürnberg dank der besseren Sonderwertung vor Alexander Graf und Daniel Fridman (je 6 Punkte). Zum dritten Mal fand das Turnier unter der Ägide des Technologiedienstleisters LGA in Nürnberg statt und lockte einige Großmeister in die fränkische Metropole. Die weiteste Anreise hatte dabei Subbaraman Vijayalakshmi (Foto). Wie sie im Interview erklärte, geht sie zusammen mit ihrem Ehemann jedes Jahr mehrere Monate auf Schachtournee und besucht eine Reihe von Turnieren. Jochen Galsterer berichtet ausführlich vom Turnierverlauf und sprach mit den Spielern. Turnierseite...Bericht, Fotos, Partien...

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Das  LGA-Open in Nürnberg
Nürnberg, 
07.09. – 10.09.2006
 

Berichte und Interviews
Von Jochen Galsterer
Fotos: Von Jochen Galsterer und Michael Enderle


Graf, Hector, Fridman mit Organisator Bezold

Preis Teilnehmer Titel
1. Platz
Jonny Hector GM
2. Platz
Alexander Graf GM
Daniel Fridman GM
4. Platz
Michail Brodsky GM
5. Platz
Dr. Lubomir Ftacnik GM
6. Platz
Vitaly Kunin GM
Peter Wells GM
8. Platz
Michael Prusikin GM
9. Platz
Leonid Gofshtein GM
Rainer Buhmann IM
Felix Levin IM
Jha Sriram GM


Ergebnisse (Turnierseite)...

Partienauswahl der Runden 1 bis 5...
 


Ruhe vor dem Sturm


Schach in allen Gängen und Fluren der LGA

 

Turnierbericht zum 2. Spieltag

Auch am zweiten Spieltag des 3. LGA Premium Cups in Nürnberg, zu den Runden 2 und 3, setzten sich die Topfavoriten mehr oder weniger klar durch. Der deutsche Nationalspieler GM Alexander Graf legte beide Partien scharf an und überspielte seine Gegner. Besonders interessant, sein Aufeinandertreffen mit dem starken Puschendorfer Nacfhwuchsspieler Moritz Lauer. GM Lev Gutman meinte: "Graf spielt absolut riskant, Lauer (er hatte Schwarz und spielte das Fajarowicz Gambit) folgt genau der Empfehlung aus meinem Buch." Aber auch das half nichts. Ebenso nichts anbrennen ließ der Theorieexperte GM Dr. Lubomir Ftacnik. Besonders in der Partie gegen IM Hannes Rau zeigte er sein Positionsverständnis im Dameninder und ließ ihm keine Chance. Klare Start-Zielsiege erreichten auch die folgenden GMs der Setzliste. GM Daniel Fridman nutzte dabei einen ganz kleinen Stellungsvorteil gegen den Neu-Bundesligaspieler vom TSV Bindlach-Aktionär Axel Heinz.

Sehenswerte Kombinationen zeigten vor allem die beiden GMs aus dem hohen Norden. Wie es sein ureigenster Stil ist, brachte GM Jonny Hector seine Figuren in Position und überfiel seine Gegner mit einem Mattangriff. IM Olaf Heinzel verteidigte sich aber sehr gut und nach einem Qualitätsopfer erreichte er zwischenzeitlich vielleicht sogar mehr als nur Kompensation. Der zweite Schwede am Start, GM Tiger Hillarp Persson, spielte zunächst mit Hirn (FM Ossi Hirn), ehe er IM Leonid Sobolevski mit seinem Läuferpaar im Mittelspiel zauberte.


"Tiger" spielt mit "Hirn" (FM Oskar Hirn gegen GM Tiger Hillarp Persson)

Schwer zu kämpfen hatte der Hofheimer Gennadiy Ginsburg.


David Schneider war gegen IM Gennadji Ginsburg nahe dran am Remis

Gegen den Jugendspieler David Schneider musste er über die volle Distanz von fünf Stunden gehen, ehe er in den letzten beiden Spielminuten ein sehr remisverdächtiges Läuferendspiel mit all seiner Routine gewinnen konnte.

Schlimmer erwischte es den Turnierfavoriten, Deutschlands Nummer Vier, GM David Baramidze. Der sich sehr gut verteidigende Forchheimer Spitzenspieler FM Manfred Heidrich erreichte gar ein leichtes Plus im Endspiel mit der Zentralisation seiner Scherfiguren, aber mehr als Unentschieden war dann auch nicht drin.

Eine Sensation bahnte sich im Match FM Georg Eppinger gegen den Titelverteidiger GM Vitaly Kunin an. Der Deutsche Vize-Meister nahm etwas zu sorglos einen Bauern auf g2 und musste dann einen unheimlichen Angriff über sich ergehen lassen, der große Materialeinbussen in Form eines ganzen Turmes nach sich zog.


FM Georg Eppinger vor einer Fast-Sensation gegen den Herausforderer des
letzten LGA Premium Cup Turniers GM Vitaly Kunin

In einer völligen Gewinnstellung mit allerdings relativ wenig Zeit fand Eppinger keine klare Linie und musste nach einigen Fehler entnervt aufgeben.

Hohe Beteiligung junger Spieler

Besonders auffällig beim diesjährigen Turnier ist die hohe Beteiligungsquote junger Nachwuchshoffnungen. Viele Mädchen und Jungen nutzen die Chance, wertvolle Erfahrung zu sammeln und den Spitzenspielern etwas über die Schultern zu schauen. Manche belassen es aber nicht beim Zuschauen, sondern sie packen schon richtig zu. So z.B. der Dillinger Nachwuchsstar Korbinian Nuber, der IM Dr. Erik Zude den vollen Punkt abnahm.


David schlägt Goliath!

Der Hofheimer stellte allerdings in einer bereits gut stehenden Position Material ein.

Einen sehr guten Eindruck hinterlassen bisher auch die beiden Brüder Jens und Tobias Hirneise, die beide 2 Punkte auf ihrem Konto haben.


Jens Hirneise gegen Subbaraman Vijayalakshmi

Ausblick auf die vierte Runde


Gilt eigentlich überall - hier besonders

In der vierten Runde ist es nun endlich so weit. Die Großmeister müssen gegeneinander antreten. Allzu frühe Remisen kann sich keiner erlauben, da die Konkurrenz im Nacken sitzt und bei sieben Runden keine Zugeständnisse gemacht werden dürfen. Die Zuschauer können sich auf harte Kämpfe freuen. Besonders erwähnenswert, die Partie der stärksten Dame im Feld, der indischen Großmeisterin Subbaraman Vijayalakshmi mit GM David Baramidze. Die Inderin, die mit ihrem Gatten IM Jha Sriram von der Schachtournee aus Griechenland angereist ist, zeigte sich in Bestform und erreichte dort eine GM Norm der Männer. Hier knüpft sie nahtlos an ihre gute Form. Wir werden ein ausführliches Porträt über sie veröffentlichen.


Der Analyseraum nach der zweiten Runde ist gut besucht


GM Michael Bezold zeigt, wo es lang geht


Für Zwischendurch: Die Auflösung des 1. Qualitätschecks


Glücksfee Stefanie Drückler (LGA) zieht die glücklichen Gewinner, sofern sie anwesend waren.


Und der Hauptgewinner an diesem Tag ist FM Oskar Hirn.

Turnierbericht über den dritten Spieltag
(4. und 5. Runde)


Der Kreis der Anwärter auf den Sieg beim 3. LGA Premium Cup wird immer kleiner. Nur der schwedische GM Jonny Hector hat alle seine fünf Partien gewonnen. In typisch aggressiver Manier überrollte er zunächst IM Leonid Milov in der skandinavischen Verteidigung. Gegen den großen Kämpfer aus dem hohen Norden keine sehr glückliche Wahl. Ebenso chancenlos verlor der ukrainische GM Michail Brodsky. Früh wies Hector das Remisangebot seines Gegners zurück und pochte auf seinen Entwicklungsvorsprung.


Hector gegen Brodsky

Zusätzlich war der schwarze König in der Brettmitte festgehalten. Um sich aus der Umklammerung zu befreien, musste er einen Bauern hergeben. Hector verwertete den Vorteil mustergültig.
 
Packende Partien waren an der Tagesordnung. Der Titelverteidiger GM Vitaly Kunin setzte den alten Theoriefuchs GM Dr. Lubomir Ftacnik mächtig unter Druck.


Ftacnik und Kunin

In einer hochdramatischen Endspielphase, in der der Slowake die Qualität für das Läuferpaar hergab, bei allerdings offenem König, verschwanden nach und nach alle Bauern. Mit Dame gegen Dame einigte man sich schließlich auf Remis. In der Folgerunde dagegen katapultierten sich beide durch Siege auf 4,5 Punkte. Während Dr. Ftacnik GM Peter Wells klassisch überspielte, hatte der Titelverteidiger gegen den Turnierfavoriten GM David Baramidze etwas Glück. Zunächst wich der Dortmunder, zukünftig in Diensten des Bundesligisten TSV Bindlach-Aktionär, einer Zugwiederholung aus. Die Stellung des Schwarzen war aber recht fest und ein fulminanter Konter bescherte ihm den vollen Punkt.

Die am härtesten umkämpfte Partie war aber zweifellos das Match GM Alexander Graf gegen GM Gennadij Ginsburg. Zunächst schien der Favorit vom Bundesligisten Porz die besseren Chancen zu haben. Aber mit geschickter Verteidigung gelang es dem Hofheimer, sich zu befreien und gar noch einen Bauern zu gewinnen. In den letzten Minuten des fünfstündigen Kampfes übersah Ginsburg eine kleine Kombination und verlor den Bauern wieder. Ein Dauerschach danach war unvermeidlich.

In den Kreis der 4,5 Punkte rückte auch der Katernberger Spitzenspieler Daniel Fridman mit einem Sieg gegen den Münchner IM Christoph Renner vor.


Friedman-Renner

Besonders beeindruckend die große Kampfbereitschaft der teilnehmenden Titelträger. Gelingt es Hector mit Schwarz den Ansturm Dr. Ftacniks auszuhalten, hat er beste Aussichten, wieder einen Titel mehr aus dem Frankenland mit nach Hause zu nehmen.


Alexander Graf


Schach-Redakteur Dirk Poldauf (re)


Lutz Espig


Jonny Hector


ChessBase Magazin Chefstratege Peter Wells


Lev Gutman


Rainer Buman (re)

Spieler berichten über den 3. LGA Premium Cup

Der LGA Premium Cup lockt mit vielen Geld- und Sachpreisen und hat sich mittlerweile als Schachturnier in der Region Mittelfranken einen Namen gemacht. Für den 3. LGA Premium Cup konnten wieder zahlreiche Titelträger, ob GM, IM oder FM gewonnen werden. Viele sind sogar aus dem Ausland angereist, zum Beispiel aus England, Schweden, der Ukraine oder Indien.
In der dritten Auflage des Turniers sind nun schon einige Runden gespielt und das gab uns Anlass bei den Spielern einmal nachzufragen, wie ihnen unser Turnier gefällt.

Alexander Nöckler und Joannes Vogiatzis
Alexander Nöckler und Joannis Vogiatzis kommen ins Schwärmen als sie vom dritten LGA Premium Cup berichten. Beide sind Wiederholungstäter und nehmen schon zum zweiten, bzw. zum dritten Mal am Schachturnier teil: "Das Turnier ist super. Man kann den Premium Cup wirklich nur loben; Die Räumlichkeiten sind toll und die Organisation klappt. Es gibt viele Vorteile wie u.a. auch die gute und preiswerte Verpflegung, die dieses Turnier besonders machen. Das Gesamtkonzept stimmt. Wir spielen Schach aus Leidenschaft und diese Leidenschaft können wir hier unter perfekten Bedingung ausleben. Es geht uns nicht um den Sieg, dazu ist das Teilnehmerfeld zu stark. Preise sind ein schöner Beigeschmack, aber nicht alles. Uns geht es um schöne Partien und um Spaß."

Dominik Schmid
Dominik Schmid hat bereits vor zwei Jahren beim LGA Premium Cup teilgenommen und ist deshalb schon ein alter Hase. "Für mich ist es ein wichtiges Turnier, um Schachspieler zu treffen, die nicht aus der Gegend kommen. Hier bietet sich einem vielleicht auch die Gelegenheit, einmal gegen richtig große Titelträger anzutreten. Außerdem gefällt mir besonders, dass dieses Turnier gut organisiert ist und dass es eines der wenigen ist, das pünktlich anfängt. "


Florian Walter

Der Jugendliche Florian Walter lobt vor allem die Namensschilder und die Geräumigkeit des LGA Premium Cups. "Ich finde es richtig toll, dass auf jedem Tisch Namenschilder stehen, auf denen man den Verein und die Wertungszahlen der Spieler sehen kann. Außerdem finde ich es gut, dass man hier so viel Platz hat, da man in zwei Räumen spielt. Letztes Jahr habe ich bereits 200 Euro gewonnen und ich hoffe, dass ich auch in diesem Jahr wieder viele Punkte machen kann. Schön wäre es natürlich, etwas Geld zu gewinnen." Aber das kann schwierig werden, denn wie Florian Walter selbst sagt, ist das Turnier in der LGA das am stärksten besetzte von allen Open in der Region.

GM Ilja Balinov

Der GM Ilja Balinov konnte der netten Einladung von GM Michael Bezold nicht widerstehen und reiste aus Österreich zum LGA Premium Cup 2006 an: "Turniere in Deutschland spiele ich immer gerne. Die Organisation dieser Turniere ist sehr gut. Die Spielbedingungen des Premium Cups sind bemerkenswert. Das Niveau ist gut, die Spitze dicht besetzt und ausgeglichen. Würde ich dieses Turnier einem Ranking unterziehen, wäre es auf jeden Fall im vorderen Feld dabei. Ich rechne mir Chancen aus zu gewinnen. Als Profi spielt man, weil man gewinnen möchte. Bei Bedarf reduziere ich diese Erwartungen auch: Am Anfang spielt man um den Sieg, reduziert man dieses Ziel ist dann eben ein Platz unter den ersten Acht das Soll".

Uwe Schupp



Uwe Schupp (links im Bild) ist genauso wie sein Kollege IM Stefan Bromberger (rechts im Bild) zum ersten Mal beim LGA Premium Cup und kam über die Empfehlung eines Kollegen nach Nürnberg. Am Turnier schätzt er vor allem die Geräumigkeit, da die Bretter nicht so dicht beieinander stehen. Auch das Thema Toiletten ist ihm ein Anliegen: "Bei anderen Turnieren habe ich es oft erlebt, dass die Toiletten nicht so sauber sind, aber hier ist alles sehr ordentlich". Auch das Essen bewertet er positiv: "Es ist schön, dass hier jeden Tag etwas anderes auf den Tisch kommt". Für seine persönliche Leistung wünscht er sich: "Ich möchte hier nur ein paar Punkte sammeln, da das hier mein erstes Turnier seit 13 Jahren ist."

Interview mit Subbaraman Vijayalakshmi

How did you get to know about this tournament?

My husband and me are travelling around Europe each year for several months to play chess tournament. Therefore we are trying to find different tournaments in Europe via Internet and my husbands plans our Europe tour with all the different tournaments which we are able to play. While my husband was doing his research he found this tournament on some homepages. Thankfully, it did fit our time schedule.

It must be very difficult to find a perfect time schedule where all interesting tournaments fit in?

Yes, that is true. It is difficult to find a time schedule that matches. Thankfully, my husband is a formidable planner and my only task is to play chess. It is our second time in Germany and we really like the country. It is a beautiful country as far as what we have seen so far. Usually, we are playing chess the whole time. There is hardly no chance to see a lot of the countries we visit. However, while we were travelling by train through Germany we could enjoy the nice countryside. It is so different from home. All the trees and the green, you even can smell the trees. That is impossible in New Dehli. But as I said before there is not much time left. As semi-professionals we are totally into playing chess and in the evenings we are happy when we can relax and recover for the next day.

How do you like this tournament so far?

It is a real professional tournament. First, we did not know what to expect from this tournament when we registered for it. However, it is better than we could ever imagine. The spatiality is very good and the whole organisation is professional. It is a nice place. The organisation is perfect and they help whenever there should be any questions. Normally, my sister travels together with us, she is playing chess as well. This year she was to exhausted  and decided against playing this tournament. I already called her yesterday to say how much she is missing because she is not playing. There you see, I really like it this tournament.

Can you explain to me why you like it?

As I said, it is a preofessional tournament, the conditions are fine and the priye money is interesting.The rounds start on time. Everyting is close to each other: the hotel, the tournament place and so on. The catering is also very good. I am able to find some rest and time to relax which is important to win chess matches. Here in Nuremberg it is quiet and hopefully I find enough time to rest and relax so I might continue to win my matches.

What about your components?

The components are also good. A lot of good players are playing here and the run for the victory will be very hard and close. The next two days will decide who is going to be the best. But it is not all about winning. Young players get the chance to play against professionals and to learn from them. For them it is a chance and they can develope their chess skills while they are playing in Nuremberg. In my opinion there should be more tournaments like this which give youngsters the chance to learn because this is part of the package.

Are you happy with your matches so far?

So far I was lucky with my opponents and I did not have to play against better ones. I hope to be one of the winners at the end. Maybe I am able to win the tournament. While we were playing a tournament in Greece the last week I had a good performance and I hope this is the start of a run which will continue. We are travelling around Europe until October and it is always nice to have a run and win. Lets hope this tournament in Nuremberg will be a success.

In comparison to other tournaments are there any differences between this tournament and others?

This tournament did not give any false promises at the beginning. Everything we were told is true. The concept is remarkable and the persons in charge fulfil their jobs respectably. They have a concept of trust which makes it easier for us because it is really tiredsome to play these tournaments all the time. Here, everything works well for us. The hotel is nice and close to the place of the tournament which are beneficial advantages for us. This tournaments fulfils everything we need for playing chess. I am glad that this cup fits our timetable and we are now playing here in Nuremberg.

Ms. Vijayalakshmi, you are from India.Can you tell me something about the chess 'scene' there?

There are a lot of players. More than 1000 players are rated in India. The number of unrated players is even higher which makes it really complex. Many young players are playing chess back at home. It is a very big topic. There were some problems in the last time with the federation, though it is not always easy to play seriously. It is different and you cannot compare it with other tournaments.

Thank you for the interview. I wish you all the best for your next matches.

 

 

 

 



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