Judit Polgar: "Das Mitleid der Männer wollte ich nie"

05.12.2012 – Keine Frau in der Geschichte des Schachs war besser Judit Polgar. Das Spiel lernte sie bereits als Kind, denn ihr Vater vertrat die Theorie "Genie" und "Talent" seien nicht angeboren, sondern anerzogen und Kinder könnten bei entsprechender Förderung mehr lernen und mehr Fähigkeiten entwickeln, als sie dies für gewöhnlich tun. Um diese Theorie zu untermauern, nahm er seine drei Töchter von der Schule und unterrichtete sie privat, Hauptfach Schach. 1991 wurde Judit im Alter von 15 Jahren und 4 Monaten der Großmeistertitel verliehen, womit sie den langjährigen Rekord Bobby Fischers als jüngster Großmeister aller Zeiten brach. Momentan liegt sie mit einer Elo-Zahl von 2705 auf Platz 41 der Weltrangliste. Ihre Teilnahme bei den London Chess Classics nahm der englische Journalist Dominic Lawson zum Anlass, die Ungarin zu interviewen. Sie sprachen über Polgars Karriere, die Erziehungsmethoden ihres Vaters, wie sie es schafft, Familienleben und die Erziehung von zwei Kindern mit dem Schach zu verbinden und über ihren Kampf um Anerkennung in der Schachwelt. Herausgekommen ist dabei ein faszinierendes Porträt einer brillanten Schachspielerin und bemerkenswerten Frau. Zum Artikel...

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