12.03.2018 – Der Sieger der 3. Runde des Kandidatenturniers heißt Vladimir Kramnik. Der 14. Weltmeister entfachte in seiner Partie gegen Levon Aronian einen wuchtigen Angriff. Schon im 27. Zug musste Aronian aufgeben. Die übrigen drei Partien endeten ohne Sieger. Kramnik hat sich damit an die Spitze des Feldes gesetzt. (Foto: Worldchess)
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Zusammenfassung von IM Steve Berger
Vorsicht: g-Bauer!
Das Kandidatenturnier in Berlin begann spektakulär. Schon gleich in der ersten Runde wurden drei der vier Partien entschieden. Levon Aronian hatte gegen Ding Liren ebenfalls eine ausgezeichnete Stellung, bis dem Armenier der Vorteil zum Remis aus den Händen glitt. Auch in der zweiten Runde wurden durchweg interessante Partien gespielt. Wesley So, der das Turnier mit zwei Schwarzpartien beginnen musste, kassierte gegen Alexander Grischuk in der einzigen entschiedenen Partie dieser Runde seine zweite Niederlage. Kramnik startete mit zwei Weißpartien, war gegen Karjakin dem zweiten Sieg nahe, doch der Vorteil reichte nicht. Kramnik hatte die Partie mit 1.e4 begonnen. Kramnik - 1.e4? Doch, doch! "Es wird Eröffnungsüberraschungen und Neuerungen geben", hatte der 14. Weltmeister schon bei der Pressekonferenz am Freitag orakelt. Die russische Nummer Eins wirkt entschlossen. Einen WM-Kampf gegen Carlsen könnte er sich wohl gut vorstellen. Aber reicht seine Kondition? In jedem Fall hat er investiert und mit Anish Giri wohl den Elo-stärksten Sekundanten im Team. Karjakin hatte mit einer Verbeugung zum Austragungsort die Berliner Verteidigung gewählt. Er geriet unter Druck, doch die "Berliner Mauer", Kramniks Waffe, mit der er 2000 gegen Kasparov keine Partie verlor, hielt.
Levon Aronian war und ist bei allen Kandidatenturnieren einer der Favoriten, konnte aber bisher noch keins gewinnen. Vielleicht klappt es diesmal. Der Armenier, unterstützt von seinem Staatspräsidenten Serzh Sargsyan, Eherengast der Eröffnungsfeier und der Auftaktrunde, spielte die ersten beiden Partien remis.
Aronian (Foto: Worldchess)
Heute hatte er Vladimir Kramnik zum Gegner und den Vorteil der weißen Steine. Kramnik wählte gegen Aronians Spanische Partie, na klar, die Berliner Verteidigung und Aronian reagierte mit einer "Anti-Berliner"- Variante (4.d3). Nach ein paar geläufigen Zügen entkorkte Kramnik 7...Tg8, zur Vorbereitung von g7-g5, denn Aronian hatte sich den Zug h3 geleistet - nicht ungewöhnlich in dieser Variante.
Ein völlig neuer Zug ist Tg8 an dieser Stelle nicht, aber in den Spitzenturnieren hat das bisher noch keiner gewagt. Aronian muss ziemlich geschockt gewesen sein, denn ein paar Züge später unterlief ihm schon ein grober Fehler:
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Auf dem Brett zwischen Wesley So und Ding Liren stand eine andere populäre Variante der Spanischen Partie auf dem Brett, die Marshallvariante. Diese ist bekanntermaßne tief analysiert und erprobt und so gab es erst im 20. Zug einen neuen Zug.
Sos 20.h4 änderte aber nicht wesentlich den Charakter der Stellung. Am Ende gab es das Standardergebnis in der Marshallvariante: Remis.
Mit Remis ins Turnier gefunden: Wesley So in der Pressekonferenz (Foto: Worldchess)
In einem russischen Derby traf Sergey Karjakin auf Alexander Grischuk. Thema der Partie war das Giuoco Pianissimo der Italienischen Partie. Grischuk mit Schwarz hatte hier keine Probleme. Im 30. Zug wurde prompt die Punkteteilung vereinbart.
Video: Agon/Worldchess
Fabiano Caruana und Shakhriyar Mamedyarov folgten einer langen Variante im Englischen Angriff in der Sizilianischen Najdorfvariante. Im Mittelspiel wilderten beide Spieler dann mit ihren Damen in der gegnerischen Stellung.
Ein paar Züge später holte Caruana sich die Qualität.
Im Gegenzug hatte Mamedyarov jedoch jedoch einige Bauern einkassiert und konnte mit seinen Freibauern am Königsflügel ebenfalls auf Gewinn spielen.
Ich bewundere ihn seit Jahren. In Dortmund habe ich ihn vor Jahren zum ersten Mal live erlebt. Mit ihm gesprochen habe ich zum ersten Mal in Wijk aan Zee.
Krennwurzn 13.03.2018 10:56
Naja Utzinger hat auch nur bedingt Recht. 7. h3 war schon eine Ungenauigkeit, wenn man der Fernschachpartie und -analysen Glauben schenken darf und 9. c3 brachte dann die Partie auf die schiefe Ebene.
Clemens_Allwermann 13.03.2018 02:38
Utzinger hat Recht. Da4 war ein entscheidender Fehler, nicht Lg5!
Kurt Utzinger 13.03.2018 08:03
Der Kommentar, dass 19.Lg5 von Aronian ein Fehler sei, trifft nicht zu. Denn schon vor diesem Zug war die weisse Stellung bereits verloren.
R700 13.03.2018 12:34
Es ist mir eine große Freude, V. Kramnik bei der Arbeit zuzusehen. Einerseits rehabilitiert er die etwas älteren Geschöpfe an sich, andererseits hat er eine gute Phase. Insofern gönne ich ihm den Sieg.
Kaisparov 12.03.2018 10:14
Wann startet denn die Zusammenfassung heute?
MARIO1962 12.03.2018 09:25
Hoffentlich gewinnt am Ende einer, der dem Weltmeister ernsthafte Schwierigkeiten machen kann.ich würde es kramnik sehr wünschen , aber auch den anderen.
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