Kasparov bei der BBC

15.01.2009 – Vor fast genau zehn Jahren, am 20. Januar 1999, spielte Garry Kasparov beim Turnier in Wijk aan Zee gegen Veselin Topalov eine der brillantesten Partien der Schachgeschichte. Mittlerweile hat sich Kasparov vom Turnierschach zurückgezogen und ist in die Politik gegangen. Viele Schachspieler fragen sich noch immer, warum er das gemacht hat. Dem renommierten Journalisten Fergal Keane vom englischen Radiosender BBC 4 hat er es verraten. In einem ausführlichen, 28 Minuten langen, Interview spricht Kasparov über Kindheit, Eltern, sein Leben als Schachweltmeister und seinen politischen Kampf. Zusammenfassung des Interviews (engl)..., Interview bei der BBC hören (engl.)..., Kasparov-Topalov...Mehr...

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Garry Kasparov bei BBC Radio 4


Fergal Keane

Fergal Keane spricht mit Leuten, die Risiken eingegangen sind und Opfer gebracht haben, um für das einzutreten, woran sie glauben. Er ist Sonderkorrespondent für BBC News und kam 1989 als Nordirlandkorrespondent zur BBC. Von 1990 bis 1994 berichtete Fergal unter anderem über die Township-Unruhen in Südafrika und die ersten gemischt-rassigen Wahlen nach dem Ende der Apartheid und vom Genozid in Ruanda. 1995 ging er als Asienkorrespondent nach Hongkong, kehrte aber zwei Jahre später in die Zentrale von BBC World Affairs in London zurück.

2004 reiste Fergal noch einmal nach Ruanda, um dort an einem speziellen BBC-Programm anlässlich des zehnten Jahrestages des Genozids zu arbeiten. 1993 wurde ihm der Pressepreis von Amnesty International verliehen und 1994 gewann er einen Amnesty International Fernsehpreis für seine Untersuchung des Genozids in Ruanda, "Journey into Darkness". 1996 erhielt Fergal Keane für seine journalistischen Verdienste den OBE (Order of the British Empire) verliehen.



Garry Kasparov spricht mit Fergal Keane über seine Jugend, seine Eltern, seinen Kampf gegen Vladimir Putin und warum er beschlossen hat, zu versuchen, russischer Präsident zu werden, eine Entscheidung, die zu Kasparovs Verhaftung führte. Und darüber, ob er glaubt, er könnte als Widerstandskraft in einem Land überleben, wo manche Kritiker des Staats gewaltsam zu Tode gekommen sind.

Wer das Interview hören möchte, sollte sich allerdings beeilen, denn in sechs Tagen wird es vom Netz genommen.


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