Kasparov-Simultan in Gmunden

28.09.2007 – Eines der Highlights am Rande der Senioren-WM war der Besuch von Garry Kasparov. Wie populär der Ex-Weltmeister ist, mag man daran ermessen, dass er alleine imstande war, das Stadttheater von Gmunden, inklusive der Ränge, zu füllen - und dies "nur" mit einem Simultan. Das Ergebnis war wie immer ein glattes "zu Null". Im Anschluss signierte der einstige "Chef" Bücher und Schachbretter. Thomas Pähtz hat die Veranstaltung für die Nachwelt festgehalten. Mehr...

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Kasparov-Simultan in Gmunden
Von Thomas Pähtz

Seine Felder sind mittlerweile die Politik und die Wirtschaft, sein Lieblingsgegner heißt längst Putin. Doch zur Eröffnung der Senioren-WM in Gmunden kehrte Garry Kasparov zu seinen Wurzeln zurück. Im Stadttheater des kleinen, aber feinen österreichischen Städtchens gab der Ex-Weltmeister eine viel beachtete Simultanvorstellung. Überhaupt scheint der rastlose Globetrotter eine besondere Beziehung zu Austria zu entwickeln - schon im Vorjahr lieferte er in einem Einkaufscenter in Linz eine perfekte  Schach-Show ab.

Die Gegner waren auch dieses Mal allesamt Amateure, so dass das glatte Ergebnis von 27:0 nicht überrascht. Mehr als auf dem Brett hatte Kasparov daneben seine Problem. Denn statt in der üblichen U-Form standen die Tische wegen der Neigung des Zuschauersaals im Theater in drei Reihen hintereinander. Also studierte Kasparov mit versunkenem Blick vor dem Start die möglichen Laufwege. Dies kostete ihm einige Minuten Bedenkzeit, so dass es mit leichter Verspätung losging. Schließlich entschied er sich für eine Z-Bewegung zwischen den drei Reihen,wie er launig beim Gala-Dinner bemerkte. Kasparov im Zick-Zack-Kurs, ganz anders als im richtigen Leben, wo er immer nur eine Richtung kennt: geradeaus und vorwärts.


Eine herrliche Ambiente bietet das Stadttheater von Gmunden


Das Schiedsrichtergespann Günter Mitterhuemer und Werner Stubenvoll (sitzend)


v. links: Die beiden Internationalen Schiedsrichter Evgeny Eletsky (RUS) und Dirk de Ridder (BEL)


Vize-Präsident DSB Prof. Dr. Hans-Jürgen Hochgräfe (rechts)


Der Vizepräsident des Österreichischen Schachbundes, Robert Zsifkovits
im Gespräch mit Jörg Schulz, Geschäftsführer der Deutschen Schachjugend


Hermann Zemlicka und der Mann mit der Lederhose, seines Zeichens
Heinz Josef Köppl, Bürgermeister von Gmunden


Bürgermeister Köppl begrüßt Simultanspielerin Julia Bernhard


Julia Bernhard probt schon mal den Augenaufschlag


Viele Zuschauer


Auch Prof. Kurt Jungwirth , Präsident des ÖSB


Franz Riemelmoser aus Bayern ist der Junior im Feld der 27 Simultanteilnehmer


Warten auf den Meister


Turnierorganisator Michael Stöttinger betritt mit Garry Kasparov die Arena


Kasparov und Hermann Zemlicka


Der erste Handschlag: Garry begrüßt Markus


Garry in Aktion


Sogar die Ränge sind dicht besetzt


Die Einsamkeit des Simultanspielers


Ich fragte GM Plachetka (Bild mitte), ob er denn  gegen Garry spielen wollte…?


Ehefrau von Garry im Gespräch


Die letzte Partie


Garry signiert


Garrys Unterschrift

Beim abendlichen Galadiner:


Eine Überraschung für die Ehefrau…?


v.l. Kurt Gredener, Präsident des Schweizer Schachbundes, Jörg Schulz,
Geschäftsführer der DSJ und Walter Kastner, Generalsekretär des Österreichischen Schachbundes


v.l. Prof. Dr. H-J.
Hochgräfe, Vizepräsident des DSB im Gespräch
mit dem Vizebürgermeister Wolfgang Sageder


Das Personal stellt sich vor


Der Kommerzialrat Hans Asamer, Kies- und Schottunternehmer aus Ohlsdorf,
der Sponsor des Galadiners, hier im Gespräch mit dem Bürgermeister Heinz Josef Köppl

 

 

 


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