Kasparov-Simultan in Gmunden
Von Thomas Pähtz
Seine Felder sind mittlerweile die Politik und die Wirtschaft,
sein Lieblingsgegner heißt längst Putin. Doch zur Eröffnung der Senioren-WM in
Gmunden kehrte Garry Kasparov zu seinen Wurzeln zurück. Im Stadttheater des
kleinen, aber feinen österreichischen Städtchens gab der Ex-Weltmeister eine
viel beachtete Simultanvorstellung. Überhaupt scheint der rastlose Globetrotter
eine besondere Beziehung zu Austria zu entwickeln - schon im Vorjahr lieferte er
in einem Einkaufscenter in Linz eine perfekte Schach-Show ab.
Die Gegner waren auch dieses Mal allesamt Amateure, so dass das glatte Ergebnis
von 27:0 nicht überrascht. Mehr als auf dem Brett hatte Kasparov daneben seine
Problem. Denn statt in der üblichen U-Form standen die Tische wegen der Neigung
des Zuschauersaals im Theater in drei Reihen hintereinander. Also studierte
Kasparov mit versunkenem Blick vor dem Start die möglichen Laufwege. Dies
kostete ihm einige Minuten Bedenkzeit, so dass es mit leichter Verspätung
losging. Schließlich entschied er sich für eine Z-Bewegung zwischen den drei
Reihen,wie er launig beim Gala-Dinner bemerkte. Kasparov im Zick-Zack-Kurs, ganz
anders als im richtigen Leben, wo er immer nur eine Richtung kennt: geradeaus
und vorwärts.
Eine herrliche Ambiente bietet das Stadttheater von Gmunden

Das Schiedsrichtergespann Günter Mitterhuemer und Werner Stubenvoll (sitzend)

v. links: Die beiden Internationalen Schiedsrichter Evgeny Eletsky (RUS) und
Dirk de Ridder (BEL)

Vize-Präsident DSB Prof. Dr. Hans-Jürgen Hochgräfe (rechts)

Der Vizepräsident des Österreichischen Schachbundes, Robert Zsifkovits
im Gespräch mit Jörg Schulz, Geschäftsführer der Deutschen Schachjugend

Hermann Zemlicka und der Mann mit der Lederhose, seines Zeichens
Heinz Josef Köppl, Bürgermeister von Gmunden

Bürgermeister Köppl begrüßt Simultanspielerin Julia Bernhard

Julia Bernhard probt schon mal den Augenaufschlag

Viele Zuschauer

Auch Prof. Kurt Jungwirth , Präsident des ÖSB

Franz Riemelmoser aus Bayern ist der Junior im Feld der 27 Simultanteilnehmer

Warten auf den Meister

Turnierorganisator Michael Stöttinger betritt mit Garry Kasparov die Arena

Kasparov und Hermann Zemlicka

Der erste Handschlag: Garry begrüßt Markus

Garry in Aktion

Sogar die Ränge sind dicht besetzt

Die Einsamkeit des Simultanspielers

Ich fragte GM Plachetka (Bild mitte), ob er denn gegen Garry spielen wollte…?

Ehefrau von Garry im Gespräch

Die letzte Partie

Garry signiert

Garrys Unterschrift
Beim
abendlichen Galadiner:

Eine Überraschung für die Ehefrau…?

v.l. Kurt Gredener, Präsident des Schweizer Schachbundes, Jörg Schulz,
Geschäftsführer der DSJ und Walter Kastner, Generalsekretär des Österreichischen
Schachbundes

v.l. Prof. Dr. H-J.
Hochgräfe, Vizepräsident des
DSB im Gespräch
mit dem Vizebürgermeister Wolfgang Sageder

Das Personal stellt sich vor

Der Kommerzialrat Hans Asamer, Kies- und Schottunternehmer aus Ohlsdorf,
der Sponsor des Galadiners, hier im Gespräch mit dem Bürgermeister Heinz Josef
Köppl