Kein Geld für Schachdenkmal

20.05.2010 – Das von Bauhaus-Werkmeister Josef Hartwig zwischen 1922 und 1924 entworfene Schachspiel war eine der erfolgreichsten Produkte des Bauhaus überhaupt. Der 1880 geborene Bildhauer entfernte die bildlichen Figurine aus dem Spiel und orientierte sich beim Entwurf der Spielsteine nach Funktion und Wert. Kugeln und Würfel, je nach Wert in unterschiedlichen Volumen stellen in seinem Spiel die Steine dar. Für 220,-Euro plus 138 Euro für das Brett kann das Spiel im Bauhaus-Shop in Berlin immer noch erworben werden. Wer ein Originalspiel aus den Zwanziger oder Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts in seinem Besitz haben möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. Das Holzspiel in Pappschachtel (Bild) erzielt in Auktionshäusern bis zu 15.000 Euro. Nicht ganz so teuer war das Denkmal, das der Mittelstandsverband in Apolda anlässlich des Bauhaus-Jahres 2009 aufstellen ließ: 5000 Euro. Gemessen an der Aufstellungsdauer war es dann aber doch recht kostspielig. Nach nur zwei Wochen verkaufte die Stadt Apolda das Gelände an eine Klinik. Inzwischen ist das Denkmal eingelagert, wartet auf einen neuen Besitzer. Also: Wer hat noch etwas Platz in seinem Garten oder auf der Terasse? Bauhaus-Schach... Schach deluxe... Artikel in der Thüringer Allgemeine... IDJM und Bauhaus-Jahr (2009)...

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