Ketino Kachiani-Gersinska gewinnt in Erfurt

31.12.2012 – Das 2. Erfurter Frauen-GM-Turnier wurde zu einem Triumph für Ketino Kachiani-Gersinska. Nach einer Auftaktniederlage gegen Melanie Ohme in Runde 1 holte sie 6,5 Punkte aus den restlichen 8 Partien und sicherte sich so ihren ersten Turniersieg in Deutschland. Mit einem Punkt Rückstand folgten die Elo-Favoritinnen Iweta Rajlich und Inna Gaponenko auf den Plätzen zwei und drei. Erfolgreich verlief das Turnier auch noch für eine andere deutsche Teilnehmerin, Nachwuchshoffnung Filiz Osmanodja. Mit 5 aus 9 wurde sie nach Wertung Fünfte, holte eine Frauen IM-Norm und gewann 22 Elo-Punkte.Turnierseite...Bernd Vökler berichtet...

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Abschlussbericht 2. Erfurter Frauen-Großmeisterturnier
Fotos: Klaus Steffan

Am Ende setzten sich die Favoriten durch. Die drei international erfahrensten Spielerinnen, allesamt mit dem Titel eines IM der Männer versehen, dominierten das Feld. Nach einer Auftaktniederlage(!) stürmte Ketino Kachiani-Gersinska (OSG Baden-Baden) an die Tabellenspitze. In Runde 9 musste sie sich dem Ansturm ihrer härtesten Verfolgerin, Iweta Rajlich (SK Großlehna) erwehren. Mit dem Remis nach 30 Zügen stand der alleinige Turniersieg fest. Überglücklich freute sich Ketino über ihren ersten Turniersieg in Deutschland.


(Von links): Iweta Rajlich, Ketino Kachiani-Gersinska, Inna Gaponenko



Licht und Schatten musste Bundestrainer Uwe Bönsch während seines Besuches bei den drei aktuellen Nationalspielerinnen Marta Michna, Melanie Ohme und Elena Levushkina konstatieren. Keine der drei Spielerinnen zeigte durchgängig ihr bestes Schach!

Erwähnenswert ist die vorfristige Erfüllung der WIM-Norm durch Filiz Osmanodja (USV Dresden) nach 8 Runden. Allerdings zeigte sich die "Schachprinzessin" von der großen Anzahl ihrer Remis-Partien überrascht. Bei der Jugend-WM in Slowenien im November standen noch 8 Siege und 3 Niederlagen nach 11 Runden zu Buche.

Gut mit zwei Siegen gestartet, schwächelte die andere "Prinzessin" Hanna Marie Klek aus Erlangen gegen Ende des Turnieres und verlor deutlich an Boden.

Der Schirmherr der Veranstaltung, Thüringens Justizminister Dr. Holger Poppenhäger zeigte sich von der kämpferischen Einstellung und der Wettkampfhärte der 10 Spielerinnen aus 5 Ländern sehr beeindruckt. Insbesondere lobte er ihren Mut, 9 Runden mit 4 Doppelrunden in 5 Tagen zu absolvieren. Er versprach gleichzeitig seine Unterstützung bei der Durchführung einer dritten derartigen Veranstaltung in der näheren Zukunft in Erfurt.

Das Hotel Radisson Blu in Erfurt bot den Teilnehmerinnen optimale Bedingungen. GeneralManager Lutwin Wehr bedankte sich bei den charmanten Gästen höchstpersönlich und stellt sein Haus und sein Team gerne wieder als Hauptsponsor und Wohlfühladresse zur Verfügung.

Gute Heimreise und einen guten Rutsch wünscht Bernd Vökler


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