Klassenreise per Internet: London trifft Hamburg

11.12.2008 – Die Idee stammte von Daniel King. Bei einem seiner zahlreichen Besuche in Hamburg zwecks Aufnahmen zu einer DVD fragte der englische Großmeister und Schachlehrer an, ob nicht vielleicht Interesse bei einer Hamburger Schule an einem Internet-Schachwettkampf mit einer Grundschule in der Nähe von London bestünde. Dabei solle es gar nicht so sehr um Schach gehen, sondern mehr um die Begegnung der Schüler über das Internet. Natürlich bestand Interesse! Das Anliegen war leicht zu vermitteln. In Hamburg wird die Schulschachfahne sowieso sehr hoch gehalten und mit Björn Lengwenus gibt es zudem einen im Schach sehr aktiven Schuldirektor. So war mit der Grundschule Genslerstraße rasch der gesuchte Partner für die Twickenham Preparatory School gefunden. Am 5. Dezember kam es schließlich zum Klassentreffen im Internet, genauer auf dem Fritzserver.Twickenham Prep...Schule Genslerstraße...Bericht und Bilder vom Interent-Wettkampf...

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Internet Chess match: England 2 - Germany 2




Das hört sich doch wie ein vertrautes Ergebnis an, aber diesmal gab es keine Verlängerung. Es handelte sich auch gar nicht um ein Fußballspiel. Die Rede ist von einem ersten innovative Wettkampf zwischen der Twickenham Preparatory School in London und der Schule Genslerstrasse, Hamburg am 5.Dezember 2008 über das Internet.

Die Idee stammte von Großmeister Daniel King, der an der Twickenham Prep School Schach unterrichtet.



Für die Verwirklichung sorgte der Direktor David Malam. Durchgeführt wurde der Wettkampf auf dem Schachserver von ChessBase. Dort können Schachspieler aus der ganzen Welt gegeneinander Schach spielen. Auch Schulen, die normalerweise durch die Entfernung nicht miteinander in Berührung kommen, können sich hier auf einfache Weise zum Schach verabreden und damit auch Kontakte zu anderen Schülern überall auf der Welt. knüpfen. Regelmäßige Kontakte zu Schulen in Russland oder China werden zur Realität.

Der Wettkampf selbst sorgte für viel Spannung und Vergnügen bei den beteiligten Schülern. Es sollten so viele Altersklassen und sowohl Jungen wie Mädchen beteiligt werden und so spielten drei U10 Mädchen, vier U9 Jungen und ein U8 Junge. Die Partien waren allesamt hart umkämpft. Was den Kindern aber am meisten Spaß machte, war die Möglichkeit, mit ihren Gegenübern in Hamburg zu chatten. Das fing mit kleinen Fragen und Stellungsnahmen an, aber die Hamburger Schüler demonstrierten gleich ihre großen Fähigkeiten in der englischen Sprache (Achtung: die englischen Schüler müssen unbedingt für das nächste Mal ihre sprachlichen Fähigkeiten verbessern). 

Am Ende des Nachmittags hatten alle den Eindruck, dass dieses Treffen ein großer Erfolg war und Appetit auf weitere Wettkämpfe in der Zukunft machte.

Hamburger Partner der Aktion war die Schule Genslerstraße. Dies ist die Nachbarschule der Ganztagsschule Fraenkelstraße, an der Björn Lengwenus Direktor ist. Lengwenus hatte schon die Idee zur Aktion "Schach statt Mathe" und konnte Lehrer, Eltern und Schüler in der Schule Genslerstraße dafür begeistern. Als Daniel King bei einem seiner Aufnahmebesuche in Hamburg anfragte, ob Interesse an einem Internet-Treffen mit einer Londoner Grundschule bestünde, war Lengwenus gleich Feuer und Flamme. King hatte gleich betont, dass es gar nicht so sehr um Schach ginge, sondern um den Kontakt mit den Schülern in einem anderen Land. Mit Björn Lengwenus und den Grundschülern in der Genslerstraße fand er dann die richtigen Partner für die Aktion.

Bilder aus Hamburg:







 

 

 


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