Knapper Ausgang bei Panarmenischer Schacholympiade

25.08.2010 – Die erste panarmenische Schacholympiade, von GM Smbat Lputjan in Jerewan organisiert, ist zu Ende. Nach spannendem Verlauf lagen am Ende die Mannschaft "Gemeinschaft internationaler Staaten" (CIS) und das Team von Jerewan gleichauf. Dank besserer Zweitwertung ging die Goldmedaille an die "Internationalen": Manvel Poghosyan (BEL), David Arutinian (GEO),  Yurij Ajrapetjan (UKR) und Evgeniya Doluhanova (UKR). "Team Europa" gewann Bronze. Der Ruf zu dieser Olympiade erging an alle Schachspieler mit armenischen Wurzeln und wurde vom Minister der Diaspora unterstützt. Am Ruhetag besuchte man das religiöse Zentrum Etschmiadsin. Evgeniya Doluhanova vom Siegerteam, hat für die Leser der ChessBase News-Seite einen Bericht angefertigt.Turnierseite...Bericht, Bilder, Partien...

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"Internationale" gewinnen 1. Panarmenische Schacholympiade
Von Evgeniya Doluhanova

Die erste Pan-Armenische Schacholympiade fand in Eriwan in Armenien statt und endete am 23. August. Die teilnehmenden Mannschaften lieferten sich das ganze Turnier hindurch hitzige Gefechte und es war schwer vorher zu sagen, wer schließlich vorne liegen würde.

Am Ende teilten sich die Mannschaften von CIS und Eriwan die Plätze Eins und Zwei, doch dank besserer Wertung ging der Meistertitel an CIS.



CIS gewann Gold: Poghosyan Manvel (BEL) , Arutinian David (GEO), Ajrapetjan Yurij (UKR) und Doluhanova Evgeniya (UKR)



Team Jerewan wurde Zweiter: Hayrapetyan Anna, Kotanjian Tigran,Petrosian David G. und Petrosian Tigran

Team Europa gewann Bronze: Arutyunova Diana (Ukr), Mirumian Vigen (CZE), Inants Agasi (ARM) und Giroyan Gary (FRA)

Ergebnisse... 

Die besten Einzelergebnisse: 1. Platz – FM Poghos Nahapetyan (RUS) , 2. Platz – GM Tigran Petrosian (ARM) und 3. Platz – Grigor Sevak GM Mekhitarian (BRA).

Die Goldmedaille bei den Frauen ging an WGM Arutyunova Diana aus der Ukraine, die zugleich eine IM-Norm der Männer erzielte.

Tatev Abrahamyan aus den USA hatte genauso viele Punkte wie einer der Sieger, aber wurde nach Wertung Zweiter.


Arutyunova Diana , Abrahamyan Tatev und Organisator GM Lputian Smbat

WIM Siranush Andriasian aus Armenien und WGM Katerina Rohonian aus den USA landeten gemeinsam auf Platz Drei.


Andriasian Siranush

(Photo N9)


Rohonian Katerina

Das ganze Turnier hindurch wurden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen hervorragend betreut und bei der Abschlussfeier dankten Grigor Sevak Mekhitarian und Diana Arutyunova der Organisation im Namen aller Spieler.

 

Die größte Überraschung des Turniers war der erst 12 Jahre alte Manuel Petrosyan aus Armenien, der mit einer Elo-Zahl von 1920 eine Performance von 2458 erzielte und eine IM-Norm holte.


Petrosyan Manuel

Parallel zur Pan-Armenischen Olympiade fand ein internationales Open statt, bei dem GM Levon Babujian aus Armenien den ersten Preis gewann.

Die Teilnehmerinnen und Teilnahmen nahmen nicht nur Geschenke, sondern auch viele Eindrücke vom Turnier mit nach Hause.

Ein Grund zum Feiern hatte WIM Karina Ambartsumova aus Russland: Sie hatte gleich zu Beginn des Turniers Geburtstag.


Schachspieler tanzen


Katerina Rohonian ist froh, das Land ihrer Vorfahren zu besuchen.


Der jüngste Geburtstagsgast: Der 14-jährige Gary Giroyan

Der 18. August war Ruhetag und dort standen zwei Ausflüge auf dem Programm. Der erste ging nach Etschmiadsin, dem spirituellen Zentrum Armeniens.


Hachkar: armenisches Steinkreuz


Dies Krone trug einmal Tigran Petrosian, 9.Schachweltmeister


Ein Kreuz aus Gold


Ebenso die Schrift

 

Der zweite Ausflug ging an den Sewansee – den schönsten See Armeniens.


GM Seferjan Narek and IM Airapetian Gor aus Russland


IM Airapetian Gevorg ( Der Bruder von Gor) und der spätere Turniersieger FM Nahapetyan Poghos


Mkritchian Lilit beim Sonnenbad

Doch nicht alle Ausflüge waren so idyllisch. Vor der achten Runde besuchten wir das Mahnmal zum Gedenken an den Völkermord an den Armeniern und das Museum, das diesen Völkermord dokumentiert.


Denkmal für die Verfolgten



Jeder Besucher pflanzt hier traditionellerweise einen Baum. Das ist Vladimir Kramniks Baum.

 

 



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