Konferenz: 100 Jahre Französischer Schachverband

17.02.2021 – Am 19. März 1921 wurde in Paris der Französische Schachverband (Fédération Française des Échecs) gegründet. Anlässlich des Jubiläums findet am 20. März 2021 eine internationale Zoom-Konferenz statt, bei der mit einer Reihe von Vorträgen der Einfluss des Schachs in Frankreich auf die Entwicklung in anderen Ländern untersucht wird. Die Teilnahme an der Konferenz ist nach Anmeldung kostenlos und öffentlich. Für Mitte August plant die Emanuel-Lasker-Gesellschaft in Berlin zudem ein Europa-Schachfest, mit dem das Schach in Europa und die 100-jährigen Jubiläen der Schachverbände von Frankreich, Österreich, Belgien, Italien und Ungarn gewürdigt werden soll.

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100 Jahre Französischer Schachverband: Die Bedeutung Frankreichs für die Entwicklung des Schachs in anderen europäischen Ländern

I. Einleitung

Am 19. März 1921 wurde der Französische Schachverband gegründet. Die Konferenz möchte einen Beitrag zur Feier des 100. Geburtstages leisten, indem sie die Bedeutung Frankreichs als Schachnation für die Entwicklung des Schachs in anderen europäischen Ländern untersucht. Zu diesem Zweck werden namhafte Schachhistoriker aus Frankreich, Deutschland, England, Spanien, Polen und der Tschechischen Republik eingeladen, ihre Forschungen zu diesem Thema vorzustellen.

II. Zeit und Veranstaltungsort

Im Hinblick auf die COVID 19 Pandemie wird die Konferenz selbst am Samstag, 20. März 2020, online über ZOOM abgehalten. Die Referenten werden ihre Vorträge vor dem heimischen Bildschirm halten, unterstützt durch eine Power-Point-Präsentation von ca. 20 Minuten. Alle Teilnehmer können die Konferenz am Bildschirm zu Hause verfolgen, indem sie sich in den jeweiligen Zoom-Link einwählen. Im Anschluss an jeden Vortrag findet eine Fragerunde mit den Teilnehmern statt.

III. Programm

Samstag, 20. März 2021

9.00 Welcome by a representative of the French Chess Association (Yves Marek, President ad interim)

9.15 The Chapais Manuscript: Origin, Author and Significance for Chess Theory (Herbert Bastian)

10.00 Deschappelles – Mythes et Réalités (Pierre Baudrier)

10.30 Coffee break

11.00 L’organisation des échecs en France avant la création de la Fédération nationale en 1921 (Jean-Olivier Leconte)

11.45 Kieseritzky, Harrwitz, Rosenthal - the first foreign chess professionals in France (Frank Hoffmeister, confirmed)

12.30 Sleeping amidst their visions: Polish chessplayers - students, emigrants, refugees and professionals in France in the second half of the XIX century (Tomasz Lissowski)

Lunch Break

14.00 Chess Connections between Spain and France (José Garcon)

14.45 The Role of Philidor and his successors for British Chess (Richard Eales)

15.30 Coffee Break

16.00 Alexander Petroff - The northern Philidor (Vlastimil Fiala)

16.45 Alekhine en France (Dennis Teyssou)

17.30 Conclusions and Future Research (Jean-Olivier Leconte, Herbert Bastian, Frank Hoffmeister)

IV. Teilnahme

Die Teilnahme ist öffentlich und kostenlos. Wer sich anmelden möchte, kann eine E-Mail an Herbert Bastian (herbertbastian@freenet.de), Frank Hoffmeister (69.frank.hoffmeister@gmail.com) oder Jean-Olivier Leconte (lecafedelaregence@free.fr) schicken.

Emanuel-Lasker-Gesellschaft...

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