Kramnik gewinnt London Chess Classic

12.12.2011 – Vor der heutigen Schlussrunde führte Vladimir Kramnik das Turnier an und benötigte mit Weiß gegen Aronian spielend nicht mehr als ein Remis zum Turniersieg, da er auch bei Punktgleichheit mit Carlsen durch die höhere Anzahl von Schwarzsiegen die bessere Feinwertung aufwies. So kam es dann auch. Am Ende holte Kramnik 16 Punkte, davon 12 aus seinem inoffiziellen Privatwettkampf gegen die Engländer im Feld (4:0 Siege). Schon vorher war die Partie zwischen Luke McShane und Viswanthan Anand ebenfalls mit einem Unentscheiden zu Ende gegangen. Im Bemühen um Aktivität hatte Magnus Carlsen mit Schwarz gegen Nigel Short in der Italienischen Partie mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Am Ende schaffte Carlsen den Übergang in ein Turmendspiel mit Minusbauern und hielt es remis. Nach Nigel Short wartete heute auch Hikaru Nakamura mit dem Königsgambit auf. Michael Adams ging einen anderen Weg als McShane gegen Short, stand aber ebenfalls nach der Eröffnung prächtig. Nakamura schaffte es im Verlauf des Mittelspiels die Stellung zu verschärfen. Im 35 Zug glitt Adams die bis dahin gute Partie aus den Händen. Wenig später musste er aufgeben. Nakamura erreicht damit Platz zwei. Turnierseite...Partien, BIlder...

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Fotos: Pascal Simon




 

 

 

 

 

 




















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