Kramnik schlägt Carlsen, Jakowenko besiegt Bacrot

10.07.2009 – Dortmund ist Kramniks Lieblingsturnier! Heute kam der Ex-Weltmeister im Duell der beiden Spitzenreiter zu einem Sieg über den Tabellenführer Magnus Carlsen. Mit den schwarzen Steinen spielend hatte der Norweger die Angriffschancen Kramniks im Lf4-Damengambit unterschätzt und befand sich nach einem sorglosen Zug urplötzlich inmitten eines unparierbaren Opferangriffs. Leko und Naiditsch trennten sich remis, nachdem der Ungar den Dortmunder in der Wiener Partie nicht in Verlegenheit bringen konnte. Ein langes Gefecht lieferten sich Dmitry Jakovenko und Etienne Bacrot im Marshall-Gambit. Aus dem schwarzen Angriff ging Weiß mit einem Mehrbauern hervor, den die russische Nummer Eins nach fast sieben Stunden Spiel im Endspiel zum vollen Punkt verwertete. Neuer Spitzenreiter ist Vladimir Kramnik.Turnierseite...Mehr...

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Kramnik übernimmt Führung

Pressemitteilung:

Kramnik schlägt Carlsen und geht in Führung

Zwei Runden vor Abschluss des Sparkassen Cheess-Meetings in Dortmund hat Wladimir Kramnik die Führung übernommen. Der Russe besiegte am Freitag mit Weiß den bisherigen Spitzenreiter Magnus Carlsen (Norwegen) und verdrängte ihn dadurch vom ersten Tabellenplatz. Kramnik hat jetzt 5,0 Punkte, gefolgt von Carlsen und Peter Leko (Ungarn) mit je 4,5.

Leko trennte sich zuletzt vom Dortmunder Arkadij Naiditsch remis und wahrte somit ebenfalls die Chance, das Turnier zu gewinnen. Der Ungar ist Titelverteidiger in Dortmund. Die besten Aussichten hat aber Kramnik, der in der Westfalenmetropole schon achtmal triumphierte. Auch der Russe Dimitri Jakowenko machte durch einen Sieg in 81 Zügen gegen den Franzosen Etienne Bacrot wertvollen Boden gut und gehört nun zu Kramniks unmittelbaren Verfolgern. Diese Partie dauerte fast sieben Stunden.

Nach seinem großartigen Sieg über Carlsen sagte der russische Exweltmeister: „Die schwarze Stellung machte äußerlich einen festen Eindruck, aber das Hauptproblem von Carlsen war die Entwicklung des Damenflügels. Nach meinem Bauernvorstoß auf der f-Linie war viel Taktik in der Partie. Mir scheint, dass sich mein Gegner ein paar Mal verrechnet hat. Sein Damenzug nach c7 war ein grobes Versehen und die Partie danach leicht gewonnen.“

Trotz der knappen Tabellenführung sieht sich Kramnik aber noch nicht am Ziel seiner Wünsche: „Ich denke nur von Spiel zu Spiel. Meine Schwarzpartie gegen Jakowenko am Samstag wird schwer. Ich darf dort keine Schwäche zeigen, wenn ich das Turnier als Sieger beenden will.“

Michael Meinders

 

 

 

 



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